Kino der Blinden Figurationen des Nichtwissens bei David Lynch
:
Achim Geisenhanslüke, Rasmus Overthun
:
Kino der Blinden Figurationen des Nichtwissens bei David Lynch
:
Transcript Verlag
:
9783839420867
:
Literalität und Liminalität
:
1
:
CHF 28.40
:
:
Belletristik
:
German
:
302
:
Wasserzeichen
:
PC/MAC/eReader/Tablet
:
PDF
Die Filme von David Lynch führen immer wieder an die Grenzen des Erkennens und des Wissens. Anders als im klassischen Kino werden die filmische Repräsentation und Rezeption gestört, um kinematographische Konventionen und die Möglichkeitsbedingungen des Mediums auf die Probe zu stellen. Die Beiträge des Bandes erörtern daher das Problem des Nichtwissens in Lynchs »Kino der Blinden«. Sie fragen nach seiner dekonstruktiven Arbeit an der optisch-akustischen Medialität des Films, nach narrativen und hermeneutischen Leerstellen, nach der Travestie von Genregesetzen und nach der Darstellung des Monströsen, der Gewalt und des Wahnsinns. In Analysen von »Eraserhead« bis zu »Inland Empire« werfen sie so den Blick auf eine Ästhetik der Blindheit und des Nichtwissens und beschreiben diese in ihren film- und kulturgeschichtlichen Zusammenhängen.
Achim Geisenhanslüke ist Professor für Neuere Deutsche Literatur an der Universität Regensburg. Seine Forschungsschwerpunkte sind Literaturtheorie, Europäische Literaturen des 17. bis 21. Jahrhunderts und Kulturwissenschaften. Rasmus Overthun lebt in Berlin und promoviert über das Monströse bei Franz Kafka. Seine Forschungsschwerpunkte sind Literatur-, Medien- und Kulturtheorie, Kunst- und Kulturgeschichte der Moderne und die Kulturpoetik des Liminalen.