: Rita Casale, Barbara Rendtorff
: Was kommt nach der Genderforschung? Zur Zukunft der feministischen Theoriebildung
: Transcript Verlag
: 9783839407486
: Gender Studies
: 1
: CHF 21.30
:
: Sonstiges
: German
: 266
: Wasserzeichen
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: PDF
Nach Jahren intensiver Debatten schien »gender« der Königsweg der Geschlechtertheorie zu sein - für die empirische Forschung und im politischen Feld. Mittlerweile zeigen sich Ratlosigkeit und - als bedenkliche Konsequenz - ein Ende der produktiven Phase feministischer Theoriebildung. Dieser Bestandsaufnahme stellen sich die Autorinnen und Autoren des Bandes und entwickeln aus je verschiedenen Disziplinbezügen Anregungen für eine Repolitisierung, Historisierung und neue Radikalisierung der Geschlechtertheorie. Sie nehmen die Fragestellung des Bandes zum Anlass für Rekonstruktionen von Theorie-Entwicklungen, zu grundsätzlichen Überlegungen zum Begriff »gender«, seinem Potenzial sowie seinen Fallen und Grenzen.

Rita Casale (Dr. phil.) ist Oberassistentin an der Universität Zürich, Redaktionsmitglied der »Feministischen Studien« und Mitglied der Redaktion des »Jahrbuch Frauen- und Geschlechterforschung in der Erziehungswissenschaft«. Ihre Forschungsschwerpunkte sind neuzeitliche Philosophie, vergleichende Bildungsgeschichte und Geschlechterforschung. Barbara Rendtorff (PD Dr. phil.) ist seit 2004 Vertretungsprofessorin für Schulpädagogik an der Universität zu Köln. Sie gehört zur Redaktion des »Jahrbuch Frauen- und Geschlechterforschung in der Erziehungswissenschaft«. Ihre Forschungsschwerpunkte sind Geschlechtertheorie sowie Tradierungen von Geschlechterbildern in der Schule und im Prozess des Aufwachsens. Beide Herausgeberinnen gehörten bis 2007 zum Vorstand der Sektion »Frauen und Geschlechterforschung in der Erziehungswissenschaft« der DGfE.
Inhalt5
»Was kommt nach der Genderforschung?« – Ein Vorwort9
Nach der Gender-Forschung ist vor der Gender-Forschung. Plädoyer für die historische Perspektive in der Geschlechterforschung13
Kommentar zum Beitrag: Nach der Gender-Forschung ist vor der Gender-Forschung29
»Intersectionality« – ein neues Paradigma der Geschlechterforschung?33
Kommentar zum Beitrag: »Intersectionality« – ein neues Paradigma der Geschlechterforschung?55
Mit ›Gender‹ in der Bewegung? Eine Antwort auf die Frage ›Was kommt nach der Genderforschung?‹ aus der Perspektive von Frauenbewegung59
Kommentar zum Beitrag: Mit ›Gender‹ in der Bewegung?77
Die Erziehungswissenschaft im Jahr 2007: Potential und Grenzen feministischer Wissenschaftskritik in einer »handlungsorientierten« Wissenschaft83
Merkwürdige Selbst-Vergessenheit? Thematisierungsdynamiken im Kontext feministischer Theoriebildung101
Über den (möglichen) Beitrag der Psychoanalyse zur Geschlechterforschung121
Matrix der Differenz. Zum Unterschied zwischen gender und sexueller Differenz139
Gender – ein epistemisches Ding? Zur Geschichtlichkeit des Verhältnisses von Natur, Kultur, Technik und Geschlecht169
Kommentar zum Beitrag: Gender – ein epistemisches Ding?191
Vom Begriff zur Repräsentation: Die Transformation der Kategorie gender199
Zwischen Aktivismus und Akademie. Die Zeiten feministischen Wissens215
Kommentar zum Beitrag: Zwischen Aktivismus und Akademie233
Formwandel politischer Institutionen im Kontext neoliberaler Globalisierung und die Relevanz der Kategorie Geschlecht237
Kommentar zum Beitrag: Formwandel politischer Institutionen im Kontext neoliberaler Globalisierung und die Relevanz der Kategorie Geschlecht255
Autor/-innen259