: Mona Motakef
: Körper Gabe Ambivalente Ökonomien der Organspende
: Transcript Verlag
: 9783839416310
: Materialitäten
: 1
: CHF 24.00
:
: Sonstiges
: German
: 268
: Wasserzeichen/DRM
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: PDF
Obwohl bei einer Organspende dem Körper Teile entnommen werden, gilt sie nicht als Tabu, sondern als Inbegriff einer guten Tat. Medizin und Bioethik diagnostizieren, dass es von diesen guten Taten zu wenige gibt und diskutieren, wie der Mangel an Organspenden überwunden werden kann. Mona Motakef entreißt der Perspektive, die nur nach Optimierung fragt, ihre Selbstverständlichkeit. Im Rückgriff auf das soziologische Instrumentarium aus Gouvernementalitäts-, Körper- und Gabenforschung rekonstruiert sie, wie die Verfügbarkeit von Körpern und die Veräußerbarkeit von Subjekten im biopolitischen Diskurs der Organspende verhandelt wird.

Mona Motakef (Dr. phil.), Sozialwissenschaftlerin, ist wissenschaftliche Mitarbeiterin am Institut für Sozialwissenschaften der Humboldt-Universität zu Berlin.
Inhalt5
I Vom Imperativ der Spende zum biopolitischen Wandel in der Organspende. Eine Einführung??????????????????????????????????????????????????????????????????????????????????????????????????????????????????????????????????????????????????????????????????????????????????????????????11
1 Der Mangel an Organspenden??????????????????????????????????????????????????????????????????????13
2 Kein alter Menschheitstraum: Die Erfindung der Organspende??????????????????????????????????????????????????????????????????????????????????????????????????????????????????????????????????????20
3 Die Gabe als »cultural suppressant« (Joralemon)????????????????????????????????????????????????????????????????????????????????????????????????????????????????25
4 Bioethik versus Biopolitik?????????????????????????????????????????????????????????????????????????28
5 (Bio