Stiftungen& Museen Innovative Formen und zukunftsorientierte Modelle
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Hartmut John, Susanne Kopp-Sievers
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Stiftungen& Museen Innovative Formen und zukunftsorientierte Modelle
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Transcript Verlag
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9783839401439
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Schriften zum Kultur- und Museumsmanagement
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1
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CHF 15.00
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Gesellschaft
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German
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124
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Wasserzeichen
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PC/MAC/eReader/Tablet
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PDF
Wann immer über effizientere und für die öffentliche Hand kostengünstigere Formen der Aufgabenerfüllung von Museen nachgedacht wird, ist inzwischen fast zwangsläufig die Stiftung als vermeintliches Patentrezept und universeller Problemlöser im Gespräch. Allerdings erfüllen nicht alle in Stiftungen überführte Museen die hohen Erwartungen, die mit dem Wechsel der Rechtsträgerschaft verknüpft sind. Immer drängender stellt sich daher die Frage, welche Stiftungsformen helfen können, Museen zu modern strukturierten, auf dem Freizeit- und Tourismusmarkt erfolgreich agierenden Kulturbetrieben zu entwickeln. Ziel des Bandes ist es nicht nur, das Spektrum der Förderungs-, Kooperations- und Trägerschaftsvarianten der Stiftung für die Museumspraxis transparent zu machen. Im Sinne eines »Best Practice« werden auch innovative Organisationsformen vorgestellt, die in der Praxis die mit ihnen verknüpften Erwartungen eindrucksvoll eingelöst haben.
Hartmut John, Kultur- und Sozialwissenschaftler, war bis 2009 Leiter der Museumsberatung und des Fortbildungszentrums Abtei Brauweiler des Landschaftsverbandes Rheinland. Er ist freiberuflich als Museumsberater tätig mit den Schwerpunkten: strategische Neupositionierung/Markenbildu g, organisatorische Restrukturierung/Rechtsformän erung, Betriebskonzepte, finanzielle Ressourcenmobilisierung. Susanne Kopp-Sievers (M.A.) ist Geschäftsführerin des Museumsverbandes Sachsen-Anhalt e.V.
Inhalt
5
Vorwort
7
Ausgangslage und Rahmenbedingungen
9
›Liebe auf den zweiten Blick‹! Von der Notwendigkeit, Best Practice-Lösungen für Museumsstiftungen zu suchen
11
Museumsstiftungen in der Bürgergesellschaft. Zur Vielfalt ihrer Funktionen und ihres Nutzens
25
Grundlagen
35
Spenden – Sponsern – Stiften. Formen der finanziellen Unterstützung von Museen
37
Die Stiftung: stiftungs- und steuerrechtliche Grundlagen, Gestaltungsformen und Arbeitsweisen
51
Formen – Modelle – Varianten I: Museumsfragen im Rahmen von Public Private Partnership
61
Museen im Spannungsfeld von öffentlicher Verantwortung und privater Finanzierung Das Beispiel Stiftung Pinakothek der Moderne, München
63
Museumsstiftungen im Rahmen von Public Private Partnership Das Beispiel Stiftung museum kunst palast, Düsseldorf
73
Spezifische Qualitäten der Stiftung Wilhelm Lehmbruck Museum – Zentrum Internationaler Skulptur in Duisburg
79
Formen – Modelle – Varianten II: Museumsförderung durch unselbständige Stiftungen u.a.
87
Nachhaltige Förderung von Museumsaufgaben durch unselbständige Stiftungen, Stiftungsfonds u.a
89
Die Stiftung als Fundraising-Instrument. Das Beispiel Stiftung Keramion – Zentrum für moderne und historische Keramik Frechen
95
Kultur und Wirtschaft in Partnerschaft. Die Stiftung Weingutmuseum Hoflößnitz
101
Anhang
111
Die Autorinnen und Autoren
113
Bildnachweise
117