: Achim Geisenhanslüke
: Das Schibboleth der Psychoanalyse Freuds Passagen der Schrift
: Transcript Verlag
: 9783839408773
: Literalität und Liminalität
: 1
: CHF 15.00
:
: Psychoanalyse
: German
: 158
: Wasserzeichen
: PC/MAC/eReader/Tablet
: PDF
Der vorliegende Band fragt unter dem titelgebenden Stichwort des »Schibboleths« nach den Zugangsmöglichkeiten zur Psychoanalyse im Zeichen der Literatur. Im Mittelpunkt des Interesses steht Freuds Auseinandersetzung mit mythologischen und literarischen Traditionen von den Anfängen der Psychoanalyse (Studien über Hysterie und Traumdeutung) über die metapsychologischen Schriften (Jenseits des Lustprinzips, Das Ich und das Es u.a.) bis zum testamentarischen Roman Der Mann Moses. Die Aufmerksamkeit gilt weniger der psychoanalytischen Interpretation literarischer Texte als vielmehr der Literarizität von Freuds eigenen Schriften. Neben Freuds Texten berücksichtigt der Band u.a. Hesiod, Sophokles, Ovid, Shakespeare und Hölderlin, um der inneren Verflechtung von Psychoanalyse und Literatur nachzugehen.

Achim Geisenhanslüke (Dr. phil.) lehrt Neuere deutsche Literaturwissenschaft an der Universität Regensburg. Seine Forschungsschwerpunkte sind Literaturtheorie, philosophische Ästhetik und vergleichende Literaturwissenschaft.
INHALT5
I. Nach Freud7
II. Fünf Frauen. Studien über Hysterie17
III. Das Buch der Wünsche. Die Traumdeutung31
IV. Listige Mütter und zornige Söhne. König Ödipus45
V. Too much in the son. Freuds Hamlet71
VI. An der Quelle des Ich. Zur Einführung des Narzißmus91
VII. Narziss und Niobe. Trauer und Melancholie103
VIII. Im Hades. Jenseits des Lustprinzips115
IX. Der dumme August. Das Ich und das Es129
X. Unerlöste Geister. Der Mann Moses139
Literaturverzeichnis151