LebensBilder Leben und Subjektivität in neueren Ansätzen der Gender Studies
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Sabine Brombach, Bettina Wahrig
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LebensBilder Leben und Subjektivität in neueren Ansätzen der Gender Studies
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Transcript Verlag
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9783839403341
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Gender Studies
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1
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CHF 21.30
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Sonstiges
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German
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308
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Wasserzeichen
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PC/MAC/eReader/Tablet
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PDF
Erlebte und erzählte Biographie ist ein tradierter Gegenstand der Geschichts- und Sozialwissenschaften sowie der Wissenschafts- und Kunstgeschichte; sie ist Objekt der Begierde von ForscherInnen und steht im Fokus des kulturwissenschaftlichen Methodenstreits. Verhandelt werden dabei die folgenden zentralen Fragen: Was ist Leben? Was ist Identität? Was ist ein Subjekt? Was ist ein Autor/eine Autorin? Der Band sucht nach Antworten auf diese Fragen aus der Perspektive der neueren Gender Studies. Dabei wird in den Beiträgen das Bedürfnis nach biographischer Arbeit im Sinne von Empowerment und Veränderung kontrastiert mit der reflexiven, dekonstruierenden Differenzierung der Biographie von Künstlerinnen und Wissenschaftlerinnen.
Bettina Wahrig (Prof. Dr. med.) lehrt Pharmazie- und Wissenschaftsgeschichte sowie Gender Studies an der TU Braunschweig. Ihre Forschungsschwerpunkte sind Geschichte der pharmazeutischen und medizinischen Öffentlichkeit, Geschlechterverhältnis und Gesundheitswesen, Geschichte der Toxikologie. Sabine Brombach (Prof. Dr. phil.) lehrt Geschlechterforschung in der Sozialen Arbeit an der Fachhochschule Braunschweig/Wolfenbüttel. Ihre Arbeitsschwerpunkte sind Biographieforschung, Mädchenforschung, Soziale Ungleichheit sowie Methoden der sozialen Gruppenarbeit.
Inhalt
5
LebensBilder: Vorüberlegungen zu einer notwendigen interdisziplinären Debatte
7
Geschlechterverhältnisse in der Mathematik
23
„Das Leben muss nicht leicht sein…“ Kollektivbiographische Einsichten über Geschlechterverhältnisse in der Radioaktivitätsforschung
43
Stationen im Leben der Komponistin und Schriftstellerin Ethel Smyth
65
Grenzgängerinnen zwischen Lebenswelten – Biographieforschung am Beispiel von Sozialarbeiterinnen in Führungspositionen
89
Zur gegenwärtigen Faszinationskraft von Bio-Graphie
111
Motive der Künstlerpathographie in Psychiatrie, Kunstkritik und Künstlerleben
125
Arbeit am Habitus: Ärzte und Apotheker im 18. Jahrhundert zwischen Bildungsroman und Schöpfungsphantasie
151
Repräsentation und Konstruktion. Lebensgeschichte und Biographie in der empirischen Geschlechterforschung
179
Pipilotti Rist. Die Künstlerin als „Person“
213
„…keine Selbstbespiegelung.“ Hannah Höchs visuelle Autobiographie Lebensbild
233
Erfolg sichtbar machen – the making of „Wo ist Minerva“
259
LebensBilder als Beispiel interdisziplinärer Herausforderungen
275
Autorinnen
301