Willkürliche Grenzen Das Werk Pierre Bourdieus in interdisziplinärer Anwendung
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Mark Hillebrand, Paula Krüger, Andrea Lilge, Karen Struve
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Willkürliche Grenzen Das Werk Pierre Bourdieus in interdisziplinärer Anwendung
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Transcript Verlag
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9783839405406
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Sozialtheorie
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1
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CHF 20.40
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Soziologie
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German
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256
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Wasserzeichen/DRM
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PC/MAC/eReader/Tablet
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PDF
Diese Anthologie hinterfragt mit dem engagierten Intellektuellen Pierre Bourdieu die »willkürlichen Grenzziehungen« zwischen den wissenschaftlichen Disziplinen. Die Beiträgerinnen und Beiträger unternehmen fachspezifische Leseweisen zentraler Schlüsselbegriffe Bourdieus (Habitus, Feld, Kapital, Inkorporierung) und loten in der Anwendung auf konkrete Forschungsgegenstände wie beispielsweise Literatur, Sprachdaten, Film, sportliche Bewegung und Klassenbewusstsein das Erkenntnispotenzial der Konzepte aus. Für Studierende und das wissenschaftliche Fachpublikum bieten sich so Einblicke in die intra- und interdisziplinäre Rezeption von Bourdieus Werk.
Mark Hillebrand (M.A.) arbeitet an einer Promotionsarbeit zu ostdeutschen Habitusformen, Selbstwahrnehmungen und Identitätskonstruktionen im Generationenvergleich. Seine Forschungsschwerpunkte sind Soziolinguistik, Sprache und symbolische Macht sowie die Soziologie der Interaktion. Paula Krügers Dissertationsprojekt liegt im Bereich der Fremdsprachenerwerbsforschung (Psycholinguistik) zum Thema »Konstruktive Prozesse und affektive Faktoren bei der Ausbildung von Lernersprachen in unterschiedlichen Kontexten« (Arbeitstitel). Ihre Forschungsinteressen sind daneben auf dem Gebiet der Kanada-Studien, der Neuropsychologie sowie im Bereich der (qualitativen und quantitativen) Methoden der empirischen Sozialforschung. Andrea Lilge (Diplom-Psychologin) arbeitet an einem Promotionsprojekt über den Psychotherapeutischen Umgang mit kultureller Differenz. Ihre Forschungsschwerpunkte sind Transkulturelle Psychotherapie, Ethnopsychoanalyse, Klinische Psychoanalyse sowie die psychoanalytisch orientierte Kultur- und Sozialforschung. Karen Struve (M.A.) arbeitet an der Dissertationsschrift »Diachronie der Selbstbilder. Die postkoloniale 'littérature beur' als Laboratorium des gesellschaftlichen Wandels in einem transkulturellen Kontext«. Ihre Forschungsschwerpunkte sind französische und frankophone Gegenwartsliteraturen, neuere Literaturtheorien und postkoloniale Kulturtheorien.
Inhalt
5
Über willkürliche Grenzen
9
Soziologie als Herrschaftskritik – Wissenschaft und Politik bei Pierre Bourdieu
21
Wider die Naturalisierung der zweiten Natur! Pierre Bourdieus Soziologie zwischen Kritik und Politik
33
Habitus und soziale Reproduktion in der Theorie Pierre Bourdieus
61
Zwischen Habitus und Reflexion: Zu einigen methodologischen Problemen in Bourdieus Sozialtheorie
73
Das Kultur-Wissen des Habitus. Ausführungen zu Pierre Bourdieus Rekonzeptualisierung des ethnologischen Kulturbegriffs angesichts der Kultur der Moderne
91
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91
91
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113
91
Autorität und Erziehung. Zum Konzept der sozialen Magie bei Pierre Bourdieu
133
Kapitale Sprachen
155
Pierre Bourdieus Konzept des literarischen Feldes und das Problem des frankophonen Literaturraums
175
175
175
197
175
Glokalisierte Körper. Körperkünste und Kulturen in Zeiten der Globalisierung
219
Autorinnen und Autoren
249