Marx zufolge Die unmögliche Revolution
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Hans-Joachim Lenger
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Marx zufolge Die unmögliche Revolution
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Transcript Verlag
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9783839402115
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Kultur- und Medientheorie
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1
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CHF 0.50
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Philosophie, Religion
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German
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418
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Wasserzeichen
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PC/MAC/eReader/Tablet
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PDF
Zentral ist den Marx'schen Texten die Nähe von Trauma und Ökonomie; darin besteht ihre unerhörte Modernität. Zwar spricht auch Marx die Sprache der Metaphysik. Aber durch sie hindurch kündigt sich bei ihm eine Erfahrung an, die die ökonomische Ordnung als differentielles Gefüge von Texten entzifferbar macht. Es verlangt nach Begriffen, die ebenso »semiotisch« wie »grammatologisch« sind und nicht zuletzt mit einer »marxistischen Metaphysik« brechen. Heute treffen diese Begriffe auf das Diktat einer »globalisierten« Ökonomie, den Verfall des Politischen, auf Diskurse des Krieges, der Medien und der Psyche und nicht zuletzt auf die Bürokratien der Systemtheorie. Entscheidend sind jedoch nicht solche regionalen Verfassungen von Wissen, Technik und Macht. Entscheidend ist, wie sie hervorgebracht werden und welche »Arbeit der Differenz« sie praktisch dekonstruieren kann. Hier allerdings begegnen sich Marx, Heidegger und Derrida. Deren Rendezvous macht eine erneute Lektüre der Marx'schen Texte nötig - »hier« und »jetzt«, unter dem Diktat einer »Globalisierung« und nach dem Sturz staatlicher Systeme, die sich auf Marx beriefen.
Hans-Joachim Lenger (Dr. phil.) ist Professor für Philosophie und Medientheorie an der Hochschule für bildende Künste Hamburg. Seine Forschung konzentriert sich auf Probleme der Kunst, einer Ästhetik »neuer« Medien und einer Philosophie des Politischen.
Inhalt
5
Folgen
7
Das unmögliche Zusammen
23
Die Spiegel des Werts
67
Die Barbarei der Arbeit
112
Technologien der Zeit
156
Diesseits einer Zukunft
200
Zäsuren des Politischen
249
Die Zirkel der Wahrheit
302
Was zu tun bliebe
356
Literatur
409