Metropolen im Maßstab Der Stadtplan als Matrix des Erzählens in Literatur, Film und Kunst
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Achim Hölter, Volker Pantenburg, Susanne Stemmler
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Metropolen im Maßstab Der Stadtplan als Matrix des Erzählens in Literatur, Film und Kunst
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Transcript Verlag
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9783839409053
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Urbane Welten - Texte zur kulturwissenschaftlichen Stadtforschung
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1
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CHF 24.00
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Fotografie, Film, Video, TV
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German
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352
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Wasserzeichen
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PC/MAC/eReader/Tablet
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PDF
Stadtpläne übersetzen den dreidimensionalen urbanen Raum in eine zweidimensionale Fläche. In der Verschränkung von Bild, Text und topographischen Daten sind sie ein anschauliches Beispiel für die »Textualität des Raumes«. So generieren Stadtpläne in den unterschiedlichsten Medien innovative Erzählformen. Aus literatur- und kulturwissenschaftlichem Blickwinkel stellt »Metropolen im Maßstab« die Kartographien von Bleston, Berlin, Paris, London, Istanbul, Los Angeles, New York, Montréal, Havanna sowie Cuzco, Abancay und Chimbote in Peru ins Zentrum und betrachtet ihre Übersetzungen in künstlerische Artefakte. Am Leitfaden von Text-, Bild- und Filmlektüren ergibt sich ein Panorama aktueller raumtheoretischer und urbanistischer Diskurse.
Achim Hölter (Dr. phil.) ist Professor für Vergleichende Literaturwissenschaft an der Universität Wien. Seine Forschungsschwerpunkte sind Themen-, Diskurs- und Rezeptionsforschung, Intermedialität sowie ästhetische Selbstreferenz. Volker Pantenburg (Dr. phil.) ist Filmwissenschaftler im Sonderforschungsbereich »Ästhetische Erfahrung im Zeichen der Entgrenzung der Künste« an der Freien Universität Berlin. Er forscht zur Geschichte der Entgrenzungsbewegungen des Kinos, Raumdarstellung im Film sowie »Filmvermittelnden Filmen«. Susanne Stemmler (Dr. phil.) ist Leiterin des Bereiches »Literatur, Gesellschaft, Wissenschaft« am Haus der Kulturen der Welt in Berlin. Ihre Forschungsschwerpunkte sind urbane Kulturen, transkulturelle Prozesse sowie literarische und klangliche Stadtbilder.
INHALT
5
Metropolen im Maßstab
9
Zur Einführung ein Fritz Lang-Film
15
Flanieren mit dem Stadtplan? Literarische Peripatetik und die Kartographie der Großstadt
25
Stadt-Plan ? Text-Plan? Über Kartographie, Écriture und ›mental mapping‹ in der Parisliteratur 1781 bis 1969
51
Zwischen Kombinatorik und Kontrolle: Zur Funktion des Stadtplans in Jean-Pierre Melvilles Le Samouraï
77
Zeit/Stadt/Plan. Zum Erzählen von urbanen Topographien bei Uwe Johnson
97
»Man muss beweglich bleiben.« Sehen und Gehen in Jacques Rivettes Le Pont du nord
135
Zwischen Topographie und Topologie: Los Angeles Plays Itself
149
A to Z. Zum Einsatz von Stadtplänen in der Konzeptkunst
175
Der Dichter in New York. Federico García Lorca als surrealistischer Flaneur
193
Imaginäre Karten. Performative Topographie bei Borges und Réda
217
Triptychon der Städte. Cuzco – Abancay – Chimbote bei José María Arguedas
241
Pläne von Städten, Pläne von Texten: Die kartographische Imagination von Robert Majzels und Karen Tei Yamashita
265
Stadtplan als Autobiografie. Orhan Pamuks melancholischer Blick auf Istanbul
289
Kein Erzählen ohne Stadtplan. Um Michel Butor herum
301
Das Diese. Georges Perecs Lust an der Ortung
331
Abstracts
341
Über die Autorinnen und Autoren
347