»Natürlich altern« neu definiert
Schon in jungen Jahren entdeckte ich meine Liebe zur Natur und ihrer Fähigkeit, den Körper zu heilen und zu unterstützen – mit Vitaminen, Tinkturen und Nahrungsergänzungsmitteln, Lebensmitteln, Kräutern und Pflanzen. Ein lieber Freund unserer Familie, von Beruf Dermatologe, riet mir bereits als Dreijähriger, mir jeden Tag eine halbe Zitrone und eine Handvoll Vitamin-C-Tabletten zu gönnen. Dieser kleine Snack, den ich bereitwillig zu mir nahm, sollte mich vor Erkältungen und Grippe schützen und dafür sorgen, dass meine Haut glatt und weich blieb. Dass Vitamine dazu beitragen können, dass unser Körper richtig arbeitet und gedeiht, faszinierte mich so sehr, dass ich häufig das Vitamin-Alphabet – Vitamin A, Vitamin B, Vitamin C – vor mich hin trällerte wie andere Kinder das ganz normaleABC. Mit sechs Jahren kannte ich mich in Sachen Dosierung bereits bestens aus, und etwa in diesem Alter begann meine Faszination für Pflanzen und Blumen. Ich wuchs in der Slowakei auf und nahm manchmal eine zweistündige Zugfahrt in Kauf, nur um zu einer bestimmten Wiese zu gelangen, auf der eine dunkelrote Orchideenart namens Braunrote Stendelwurz (Epipactis atrorubens) wuchs. Wenn mir das nicht möglich war, widmete ich mich gern einer Karte, die ich mir gekauft hatte. Darauf war eine getrocknete silberfarbene Edelweißblüte gepresst, und ich hob dann die Zellophanfolie an, die die sternförmige Blüte schützte, und berührte vorsichtig die kleinen, weichen Blütenblätter. Die Natur steckte für mich voller Schönheit, Faszination, Nützlichkeit und Wunder.
Mit 13 Jahren kaufte ich mir zum ersten Mal ein Buch über Kosmetik zum Selbermachen,Natural Beauty Secrets von Deborah Rutledge. Von da an stellte ich meine eigenen Pflegemittel für Gesicht, Haar und Körper her. Mein erstes Werk war eine Reinigungslotion auf Lanolinbasis – ich war schwer beeindruckt, wie mühelos sich damit Tintenflecken von den Fingern entfernen ließen! Aus meinem frühen Interesse für die Natur entwickelte sich nach und nach eine große Leidenschaft für Naturwissenschaften und Biologie. Ich studierte Neuropsychologie und Neurowissenschaften und arbeitete anschließend als Beraterin für Ernährungsfragen und pflanzliche Behandlungsmethoden. Später erwarb ich einen Master-Abschluss in biochemischer Pharmakologie und forschte in den Bereichen Ernährung, Serotonin und Depressionen sowie zu den Natrium-, Kalium- und Kalziumkanälen in Neuronen. Es faszinierte mich, wie sich unsere Zell- und Hormonfunktionen auf den Alterungsprozess auswirken – ein Thema, das in den letzten 15 Jahren immens an Bedeutung gewonnen hat. Bei meiner Arbeit verbinde ich meine persönliche Leidenschaft mit wissenschaftlichen Forschungsergebnissen und Erkenntnissen und konnte so bereits vielen Tausend Kunden und Kundinnen dabei helfen, den Alterungsprozess mit natürlichen Substanzen aufzuhalten und sogar rückgängig zu machen.
In meiner Praxis behandle ich zahlreiche Symptome des Prozesses, den wir als Altern bezeichnen – von Herzerkrankungen über Diabetes bis hin zu Krebsleiden. Viele Patienten wenden sich an mich, wenn sie den