: Bernhard Badura, Wolfgang Greiner, Petra Rixgens, Max Ueberle, Martina Behr
: Sozialkapital Grundlagen von Gesundheit und Unternehmenserfolg
: Springer Gabler
: 9783642369131
: 2
: CHF 55.90
:
: Volkswirtschaft
: German
: 401
: Wasserzeichen/DRM
: PC/MAC/eReader/Tablet
: PDF
Die fortschreitende Globalisierung erzeugt einen permanenten Handlungsdruck, der hierzulande ebenso wie in zahlreichen anderen hochentwickelten Gesellschaften mit einer älter werdenden Bevölkerung bewältigt werden muss. In Unternehmen erfordert dies ein Mehr an Mitarbeiterorientierung, eine Aufwertung der Personalarbeit und ein leistungsfähiges Betriebliches Gesundheitsmanagement. Das Sozialkapital verdient dabei wegen seiner Effekte auf die Gesundheit und den Unternehmenserfolg eine stärkere Beachtung. Gegenstand der vorliegenden Publikation ist ein Vergleich von fünf Unternehmen: ihres Sozialkapitals und seiner Auswirkungen auf das Wohlbefinden der Mitarbeiter und die Betriebsergebnisse. Es werden konkrete Vorschläge gemacht, wie sich das betriebliche Sozialkapital in Unternehmen messen und stärken lässt und welche Kennzahlen für das Controlling von Sozialkapital und Gesundheit der Mitarbeiter besonders geeignet sind. Die zweite Auflage wurde überarbeitet und um wichtige neue Erkenntnise und Handlungsempfehlungen für Unternehmen ergänzt.

Prof. Dr. Bernhard Badura, Emeritus der Fakultät für Gesundheitswissenschaften der Universität Bielefeld, lehrt an den Universitäten Bielefeld und Graz, berät Organisationen in Fragen der Betrieblichen Gesundheitspolitik und hält Vorträge zu Betrieblichem Gesundheitsmanagement.

rof. Dr. Wolfgang Greiner, seit 2005 Inhaber des Lehrstuhls für 'Gesundheitsökonomie und Gesundheitsmanagement' an der Universität Bielefeld und seit Mitte 2010 Mitglied des Sachverständigenrats zur Begutachtung der Entwicklung im Gesundheitswesen beim Bundesgesundheitsministerium, ist Preisträger des österreichischen Preises für Gesundheitsökonomie, des Wissenschaftspreises der Universität Hannover sowie des Medvantis-Forschungspreises.< p>

Petra Rixgens, Dr. Max Ueberle, Martina Behr, Cona Ehresmann, Dr. Achim Krüger, Sven Lükermann, Sebastian Luschnat, Timothy McCall, Eckhard Münch, Martina Schwarting, Mika Steinke und Robert Weller arbeiten mit in der vergleichenden Unternehmensforschung sowie den entsprechenden Lehrbereichen der Universität Bielefeld.

Vorbemerkung zur zweiten Auflage5
Geleitwort zur ersten Auflage7
Vorwort zur ersten Auflage8
Inhaltsverzeichnis10
Abbildungsverzeichnis13
Tabellenverzeichnis15
1 Auf der Suche nach den Wurzeln von Gemeinsinn und Solidarität18
Sozialkapital befähigt zur Selbstorganisation…18
… und fördert die Gesundheit21
Sozialkapitalvarianten24
Kosten mangelhafter Kooperation: Das „Eisberg“-Modell zur Erfassung ökonomischer Effekte unterlassener Investitionen in die Gesundheit28
2 Einführung: Mitarbeiterorientierung durch menschengerechte Kooperation35
3 Außerökonomische Bedingungen wirtschaftlichen Erfolgs40
Sozialkapital – was ist das?40
Soziale Verwurzelung und Gesundheit45
„Culture matters“ – Sozialkapital und Unternehmenserfolg47
Humankapitaleffekte von Sozialkapital51
Wirtschaftliche Effekte von Sozialkapital53
Gesundheit – Leitidee einer mitarbeiter- und ergebnisorientierten Unternehmenspolitik58
4 Das Unternehmensmodell – Elemente und Zusammenhänge63
Netzwerkkapital64
Führungskapital66
Überzeugungs- und Wertekapital67
Immaterielle Arbeitsbedingungen68
Fachliche Kompetenz70
Frühindikatoren70
Spätindikatoren72
5 Gegenstand, Vorgehensweisen und Methoden74
Die untersuchten Unternehmen74
Die Mitarbeiterbefragung75
Betriebswirtschaftliche Daten85
Zusammenführung von Befragungsdaten und Kennzahlen97
6 Sozialkapital, Gesundheit und Betriebsergebnis100
Ergebnisse der Mitarbeiterbefragung100
Ergebnisse prozessproduzierter Kennzahlen140
Anforderungen an die Erfolgsmessung152
Zusammenfassung, Diskussion und weiterer Forschungsbedarf155
7 Folgerungen159
Menschengerechte Organisationsgestaltung159
Investitionen in das Berichtswesen173
8 Zur Organisationsdiagnose psychischen Befindens in der Arbeitswelt182
Erhebungsinstrument und Datenbasis186
Die Verteilung psychischen Befindens im Betrieb: drei Gruppen von Beschäftigten187
Der Einfluss von Alter, Geschlecht, Berufsposition und Branche188
Organisationsbedingte Unterschiede zwischen den drei Gruppen von Beschäftigten191
Diskussion und Fazit194
9 Symptome erkrankter Organisationen – der Einfluss des Sozialkapitals auf Mobbing und innere Kündigung197
Einleitung und Ausgangshypothese197
Das untersuchte Strukturgleichungsmodell200
Die untersuchte Stichprobe204
Ergebnisse207
Zusammenfassung und Fazit218
10 Sozialkapital und Qualität von Produkten und Dienstleistungen220
Einleitung220
Exkurs: Die Qualitätsmessung in Unternehmen221
Mitarbeiterbefragungen liefern wichtige Hinweise auf die Qualitätskultur224
Das Untersuchungsmodell der Analyse226
Methodik228
Ergebnisse229
Zusammenfassung und Fazit238
11 Zur Erklärung von Fehlzeiten in zwei Stahlwerken240
Ausgangslage243
Erweiterte Fehlzeitendiagnostik245
Mitarbeiterbefragung248
Fazit254
12 Zum Zusammenhang von Sozialkapital, Absentismus und Gesundheitszustand in der Automobilproduktion256
Einleitung256
Fehlzeiten und Gesundheit256
Fragestellung257
Methodik258
Ergebnisse260
Fazit271
13 Der Einfluss des Sozialkapitals auf das Qualitätsbewusstsein im Krankenhaus272
Netzwerkkapital und Qualitätsbewusstsein277
Führungskapital und Qualitätsbewusstsein278
Rahmenbedingungen und Qualitätsbewusstsein279
Werte- und Überzeugungskapital und Qualitätsbewusstsein280
Diskussion284
14 Sozialkapital und Sense of Coherence im Krankenhaus286
Ausgangssituation286
Aufgabenstellung und Zielsetzung288
Datengrundlage und Instrument290
Ergebnisse294
Zusammenfassung310
15 Investitionen in das Sozialkapital und ihre Wirksamkeit – eine Längsschnittstudie314
Einleitung314
Das untersuchte Unternehmen: Die MEYRA Produktionsgesellschaft315
Ergebnisse der Organisationsdiagnostik im Jahr 2006317
Die Wirksamkeit der Investitionen in das Sozialkapital320
Zusammenfassung und Fazit327
16 Anhang329
Anhang 1: Tabellen329
Anhang 2: Kennzahlenhandbuch334
Anhang 3: Die Datenlage in den Unternehmen363
Anhang 4: Zertifizierung nach SCOHS381
Literatur383