2. Das Wesen geistiger Heilung
Helfende Kräfte: Vom Ursprung zum»Licht der Welt«
Geistiges Heilen hat seinen Namen daher, dass nicht wir selbst allein mit der Kraft unserer Lebensenergie heilen, sondern– neben den medialen Informationen– die Kräfte anderer Energiewesen dazugeschenkt bekommen. Die zwölf Erzengel beispielsweise reden davon, dass sie uns ihren Strahl, ihr»Schwert«, leihen, wenn sie uns für würdig erachten, in ihrem Namen heilerisch tätig zu sein.
Wenn ich hier ein grobgerastertes Bild davon gebe, welche Wesenheiten uns Menschen in der Heilung unterstützen, dann bestehe ich nicht darauf, dass mir Glauben geschenkt und meine Erfahrung dieser den Sinnen oft verwehrten Wirklichkeit verabsolutiert wird. Erfahrbar ist und bleibt diese Wirklichkeit jenen, die sich vorurteilsfrei mit Herz und durchaus kritischem Verstandöffnen. Gewissheit ist möglich durch den Abgleich des Erfahrenen untereinander und gemeinsame Heilarbeit. Niemand in unserem Heilerkreis würde jedoch anderen vorschreiben, was sie zu glauben und zu erfahren hätten.
Wie also wirken Himmel und Erde zusammen in der geistigen Heilung?
Richtig ist, dass Gott selbst und unmittelbar eingreifen, also auch heilen kann. Das geschieht nicht oft, wenn aber, dann mit enormer Kraft und, was die Wirkung anbetrifft, in kürzester Frist. Zur Zeit nehmen wir die Energie Gottes als grauen Strahl wahr, durchsetzt mit Spuren von Gold und Silber. Diese Farbwahrnehmung wird sich mit dem längeren Prozess des Aufstiegs der Erde in die fünfte Dimension verändern.
Die zwölf Erzengel stehen als Energien und Wesenheiten für die zwölf»Aspekte« Gottes. Farben und die Wirkungsbereiche ihrer Strahlen beschreibe ich unten ausführlich.
Neben den Erzengeln steht Metathron. In seiner Botenfunktion ist er den Erzengeln ebensoübergeordnet wie uns Menschen und derübrigen geistigen Hierarchie. Er ist der Träger oder Herr des Lichts, sogenannt, weil er mit dem von ihm gespeisten türkisfarbenem Strahlüber die höchste Schwingung unterhalb des Göttlichen in der Schöpfung verfügt. Ohne die Energie dieses Strahles sind stark verändernde Maßnahmen geistiger Heilung undenkbar, so beispielsweise die energetische und physische Regeneration des Körpers oder die Beseitigung genetischer Defekte. Metathron gebietet darüber hinausüber die Engelsscharen der Cherubim und Seraphim. Diese sind unmittelbar heilend tätig, aber auch mit Hilfe von Menschen, zu denen sie Kontakt haben.
Bei den Seraphim und Cherubim handelt es sich um Seelen, die nicht mehr inkarnieren müssen und sich Aufgaben dieser Engelsgruppierungen gewählt haben. Gleiches gilt für die bei uns so beliebten»Schutzengel«. Sie»heilen«, indem sie uns oft genug vor Unglück bewahren– solange dies irgend zulässig ist, ohne unsere Freiheit zu beeinträchtigen. Sie sind keineswegs unaufmerksam, wie wir oft behaupten, aber oft genug müssen sie wegsehen, wenn wir etwas erleben müssen.
In der Literatur werden vielfach die E