Browserbasierte Workflow-Modellierung mit Nintex for Office 365
Arbeit fließt durch die Cloud
Enrico Knapp und Fabian Moritz
Im September 2013 hat Nintex seine Produktfamilie erweitert und mit Nintex Workflow eines seiner erfolgreichsten Produkte auch für Office 365 veröffentlicht. Nachdem die App nun von vielen Nutzern getestet wurde und Praxiserfahrungen gesammelt wurden, wird es höchste Zeit für ein erstes Resümee.
Nintex-Freunde mussten ein wenig Geduld aufbringen, bis einer der größten Drittanbieter für SharePoint und Office 365 seine Steckenpferde Nintex Workflow und Nintex Forms in die Office-365-Plattformüberführt hat. Ende September 2013 war es dann so weit: Nintex Workflow for Office 365 und Nintex Forms for Office 365 wurden als Vollversion im SharePoint Store verfügbar gemacht. Die bisherigen Key Features rund um SharePoint, Exchange und Lync Online bekommen damit gute Gesellschaft von leistungsstarken und einfach zu bedienenden Workflow-Modellierungswerkzeugen. Vergleichbar mit der On-Premise-Variante, setzt Nintex auf eine browserbasierte Bearbeitung von Workflows und einfach anpassbare Workflow-Bausteine, so genannte Workflow Aktionen– das war zu erwarten. Worin bestehen aber die Unterschiede zu den On-Premise-Versionen? Worauf müssen Workflow-Experten derzeit noch verzichten? Und welche neuen Features hat Nintex Workflow for Office 365 im Gepäck? Doch fangen wir erst einmal ganz von vorne an…
Was ist Nintex Workflow for Office 365?
SharePoint bietet sowohl in lokalen Installationen als auch in der Cloud eine mächtige und vielseitig einsetzbare Workflow-Plattform zur Abbildung von papierlosen Geschäftsprozessen aller Art. Workflows lassen sichüblicherweiseüber den SharePoint Designer gestalten und veröffentlichen. Nintex nutzt in seinen Workflow-Produkten die von SharePoint bereitgestellte Architektur, verzichtet dabei aber auf ein eigenes, clientbasiertes Modellierungswerkzeug. Alle Workflows lassen sich direktüber den Browser modellieren.
Für den Anwender hat das den Vorteil, dass er sich nicht mit den vielen weiteren Funktionen des SharePoint Designers und dessen teils sperrigen Masken auseinandersetzen muss. Auch kann er auf eine breit gefächerte Palette von Aktionen zurückgreifen, die die Möglichkeiten des SharePoint Designers deutlichübertrifft. Zudem lassen sich Nintex Workflows um weitere benutzerdefinierte Aktionen erweitern. Für den Administrator bieten die Nintex Workflows die Möglichkeit, einzelne Aktionen nur bestimmten Nutzern und Nutzergruppen zur Verfügung zu stellen oder sogar ganz zu verbieten.
Nintex hat eine weltweite Partnerlandschaft. Wer Unterstützung bei der Planung, Umsetzung oder Schulung benötigt, findet meist in seinem regionalen Umfeld einen geeigneten Partner [1]. Die Praxis hat bewiesen, dass sich die direkten Kunden in der Regel schnell mit den Modellierungswerkzeugen von Nintex zurechtfinden und der Einstieg in diese Technologie so mit eher geringen Projektkosten verbunden ist– zumindest bei einfachen Prozessbildern.
Wie kann ich Nintex Workflow in meiner Office-365-Website installieren?
Nintex Workflow for Office 365 wird, genauso wie andere Apps,über den SharePoint Store erworben. Ist es einmal in einer SharePoint-Online-Website aktiviert, erhalten Sie automatisch Aktualisierungen und neue Funktionen, genauso wie in SharePoint Online selbst. Manuelle Aktualisierungen und Wartungsarbeiten entfallen vollständig.
Um Nintex Workflow for Office 365 zur eigenen SharePoint-Online-Webseite hinzuzufügen, muss diese aus dem Store geladen werden. Hierfür kann im SharePoint Store wahlweise nach Nintex Workflow for Office 365 oder der App-ID„WA104114857“ gesucht werden.
Mit dem Hinzufügen der Appändert sich für Sie zunächst gar nichts, außer dass Nintex Workflow mit I