: Mirko Schrempp
: SharePoint Kompendium - Bd. 3: Projektmanagement Projektmanagement
: entwickler.press
: 9783868026344
: 1
: CHF 8.90
:
: Informatik, EDV
: German
: 165
: Wasserzeichen/DRM
: PC/MAC/eReader/Tablet
: ePUB/PDF
Das neue SharePoint Kompendium widmet sich dem Schwerpunkt Projektmanagement. Vorgestellt werden praxisrelevante und erprobte Lösungen zur erfolgreichen Planung eines Projekts mit SharePoint für den täglichen Einsatz. Im Fokus stehen dabei z. B. Tipps und Best Practices dazu, wie man den Überblick über Wissen, Ressourcen und Deadlines behält oder wie man die Zusammenarbeit aller Beteiligten (intern und extern) einfach und effektiv organisiert. Aber auch die SharePoint-Migration, die Einbindung von Officeanwendungen und SaaS-Angeboten oder die Einführung in einem Unternehmen müssen gut geplant sein, wenn sie erfolgreich sein sollen; auch dazu enthält dieser dritte Band praktische Hinweise. Und wie schon in Band 1 und 2 werden Basisfunktionen von SharePoint vorgestellt, die den Einsatz in der Fachabteilung, für den Entwickler oder den Power-User optimieren.

Veränderte Rahmenbedingungen und adaptierte Ansätze

Projektmanagement as a Service

Sebastian Gerling und Alexander Aldefeld

Im Zuge der immer komplexeren IT-Architekturen steigen die Kosten für die Steuerung gerade mittlerer und großer IT-Projekteüberproportional, da die Integration, Schnittstellen und Anforderungen zeitaufwändiger und intransparenter werden. Um dieser Entwicklung entgegen zu wirken, bedarf es einer standardisierten Entwicklungs- und insbesondere Projektmanagementmethodik mit definierten Schnittstellen, In- und Output-Artefakten und einem bewährten Vorgehensmodell. Eine Lösung ist der Ansatz SharePoint Project Management as a Service (SPaaS), der die Flexibilität eines katalogbasierten Vorgehens mit der Sicherheit eines Festpreisangebots verbindet.

Die letzten Jahre haben in der IT-Branche starke Veränderungen in der Governance, der Durchführung, aber auch in der Preisgestaltung mit sich gebracht. Unternehmen haben vor dem Hintergrund steigender IT-Kosten insbesondere im Bereich IT– Betrieb, Systemintegration und Custom Application Development– angefangen, Strategien zu entwickeln, um diesen Entwicklungen entgegen zu wirken. Hierbei werden Ansätze wie Outsourcing, Preferred-Supplier-Strategien oder standardisierte Projektvorgehensmodelle implementiert. Doch gerade im Bereich komplexerer SharePoint-Projekte stoßen diese Ansätze an ihre Grenzen, da sie die Besonderheiten einer SharePoint-Entwicklung hinsichtlich Erwartungshaltung, Komplexität und der am Markt fehlenden Experten nicht erfolgreich adressieren können. Darüber hinaus steigen gerade im Bereich Projektmanagement sowohl auf Seiten der Dienstleister als auch der Kunden die Kosten durch Phänomene wie Scope Creep, Failed Deployments oder aufwändige Requirements-Engineering-Prozesse. Der hieraus resultierende Preisdruck kann zu einer Verschlechterung der Lieferergebnisse und teilweise auch zu Projekt­abbrüchen führen.

Der oben erwähnte Ansatz desstandardisierten Projektvorgehens (bspw. nach PMI oder Prince2) greift aufgrund von Spezialitäten der SharePoint-Entwicklung nur eingeschränkt im Bereich des Custom Application Developments und steigert mit seiner Orientierung an Standarddokumenten die Kosten für die Implementierung von SharePoint-Projekten deutlich. Um dieser Entwicklung entgegen zu wirken wurde das SharePoint-Projektemanagement-as-a-Service-Angebot entwickelt. Es basiert auf einem Katalog von SharePoint-spezifischen Artefakten, die zu einem Festpreis geordert werden können. Je nach Komplexität des Projekts, die sich nach dem Entwicklungsaufwand, der Anzahl der involvierten Abteilungen/Dienstleister und der Systemumgebung richtet, werden die Artefakte in die Kategorie simple, medium und complex eingeordnet und haben damit auch einen auf unterschiedlichen Preisen basierenden Erstellungsaufwand. Gleichzeitig determiniert die Komplexität auch, welche Artefakte aus dem Framework„mandatory“ sind, so sind beispielswe