: Gabriele Wesch-Klein
: Soziale Aspekte des römischen Heerwesens in der Kaiserzeit
: Franz Steiner Verlag
: 9783515107679
: Heidelberger althistorische Beiträge und epigraphische Studien
: 1
: CHF 42.50
:
: Geschichte
: German
: 257
: Wasserzeichen/DRM
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: PDF
Seit den Tagen des ersten Prinzeps Augustus standen permanent ca. 450.000 Mann unter Roms Fahnen. Als gut ausgebildete Berufssoldaten stellten sie ihre Fähigkeiten im Rahmen der Expansion des Imperium Romanum wie in Zeiten innerer und äußerer Bedrohungen unter Beweis.
Rom dankte seinen Soldaten ihr Eintreten nicht nur mit regelmäßigen Soldzahlungen und Vorrechten, sondern auch mit einer für antike Verhältnisse recht weitgehenden Fürsorge für den einzelnen. Sie erstreckte sich auch auf den Ruhestand des Soldaten. Materielle Abfindungen und Privilegien halfen den Betreffenden beim Start ins bürgerliche Leben.
Der Preis, den die Soldaten dafür zu zahlen hatten, waren lange Dienstzeiten, körperliche Strapazen und die Unterwerfung unter die militärische Disziplin und die Hierarchie des Heeres. Konnte oder wollte ein Soldat diesen Anforderungen nicht gerecht werden, drohten ihm schwere Strafen bzw. der Ausschluß aus dem Militärdienst.
Einleitung6
1 Die innere Hierarchie14
1.1 Die senatorischen und ritterlichen Offiziere14
1.2 Die Zenturionen22
1.2.1 Exkurs: Ein Zenturionenleben29
1.3 Die Prinzipales31
1.4 Stellung und Aufgaben der immunes32
1.5 Die milites gregarii42
1.6 Zivile Bedienstete44
2 Finanzielle Sicherheit46
2.1 Einkommen46
2.1.1 Finanzielle Vorteile46
2.1.2 Sold49
2.2 Sonderzuwendungen55
2.2.1 Donativa55
2.3 Praemia nummaria59
2.4 Ersparnisse61
2.5 Eigentum an Ausrüstung und Bewaffnung64
2.6 Eigentum an Immobilien68
3 Die medizinische Betreuung72
3.1 Allgemeine Gesundheitsvorsorge73
3.2 Die Betreuung von erkrankten und verwundeten Soldaten77
3.3 Heilbäder für Heeresangehörige85
3.4 Die vorzeitige Entlassung dienstuntauglicher Soldaten89
4 Freizeit und Urlaub92
4.1 Unterhaltung am Garnisonsort92
4.2 Urlaub97
5 Persönliche Bindungen100
5.1 Lebensgemeinschaften100
5.2 Gleichgeschlechtliche Beziehungen111
5.3 Sklaven und Freigelassene von Soldaten113
5.4 Kontakte zur Zivilbevölkerung117
5.4.1 Kontakte privater Art117
5.4.2 Munizipale Würden, Unterstützung der Heimatgemeinden127
5.4.3 Kontakte dienstlicher Art132
5.4.4 Kontakte mit nachteiligen Folgen für die Zivilbevölkerung136
5.5 Testamentarische Versorgung von Hinterbliebenen140
6 Minderung oder Verlust der militärischen und der gesellschaftlichen Stellung148
6.1 Verstöße gegen die disciplina militaris148
6.2 Unberechtigter Eintritt in das Heer und Ausschluß vom Wehrdienst157
6.3 Militärdienstverweigerung161
6.4 Unerlaubtes Entfernen von der Truppe, Übergang zum Feind164
6.5 Parteinahme für innere Gegner170
6.6 Ungehorsam aus Glaubensgründen173
7 Rückkehr ins Zivilleben180
7.1 Die Entlassung aus dem Militärdienst180
7.2 Hilfen für den Aufbau einer Existenz186
7.3 Der Veteranenstand192
7.3.1 Veteranenprivilegien192
7.3.2 Gelderwerb195
7.3.3 Teilnahme am munizipalen Leben197
Schlußbetrachtung202
Bibliographie in Auswahl214
Register242
1. Personen242
2. Sachverzeichnis244
3. Inschriften247
4. Antike Autoren253
Unbenannt1