: Eva-Maria Engelen
: Vom Leben zur Bedeutung Philosophische Studien zum Verhältnis von Gefühl, Bewusstsein und Sprache
: Walter de Gruyter GmbH& Co.KG
: 9783110370546
: 1
: CHF 57.70
:
: 20. und 21. Jahrhundert
: German
: 184
: Wasserzeichen/DRM
: PC/MAC/eReader/Tablet
: ePUB/PDF
How can an ego-less sense of the self be created? How is the step to self-awareness accomplished? And how does an emotional response become a value judgment? The author examines such transitional moments between various manifestations of mind. She reflects upon the role of language as well as the idea of intentionality as an element in the theory of emotions, the theory of linguistic meaning, and the philosophy of mind.



< >Eva-Maria Engelen, University of Konstanz, Germany.

Einleitung9
I Das Gefühl des Lebendigseins13
Einführung13
1 Sich-Lebendig-Fühlen, Bewusstsein und Subjektivität15
1.1 Über das Gefühl des Lebendigseins als einfache Form phänomenalen Bewusstseins15
1.2 Ist bewusstes Empfinden gleichzusetzen mit subjektivem Empfinden?18
1.3 Bewusstes Empfinden19
2 Gewahrsein, Bewusstsein und phänomenales Erleben19
2.1 Gewahrsein, dass etwas so ist, wie es ist19
2.2 Metakognitive Fähigkeiten und phänomenales Erleben22
2.3 Phänomenales Empfinden und Theorien höherer Ordnung24
3 Wahrnehmung von Wahrnehmung, Unterscheidungsvermögen und Bewusstsein: Ein Versuch Aristoteles zu interpretieren25
3.1 Das sinnliche Wahrnehmen25
3.2 Tasten als Unterscheiden27
3.3 Nimmt man etwas als das, was es ist, wahr, weil es eine Funktion hat?29
3.4 Synaisthêsis als Unterscheidungsvermögen30
3.5 Die vereinheitlichende Sinnlichkeit. Ein aristotelischer Begriff des Bewusstseins31
4 Das Gefühl des Lebendigseins als einfache Form des phänomenalen Bewusstseins: Weitere Interpretationen zu Aristoteles34
4.1 Der innere Sinn als Bewusstsein ohne Denken34
4.2 Die aisthêsis-Tradition und die Reflexivität des Bewusstseins38
5 Weitere Voraussetzungen für das Gefühl des Lebendigseins45
5.1 Sein in der Zeit45
5.2 Einheit eines Organismus und Tätigsein48
5.3 Lebendigsein und Nicht(-Lebendigsein)49
II Sprache und Gefühl51
Einführung51
1 Antonio Damasio52
1.1 Repräsentation, Proto-Selbst und unbewusste Gefühle53
1.2 Kernbewusstsein, Emotionen und nicht-sprachliche Berichte54
1.3 Schwierigkeiten eines sprachlosen Ansatzes60
2 Repräsentationstheorien und Emotionen63
2.1 Repräsentationstheoretische Ansätze in der analytischen Philosophie64
2.2 Phänomenales Bewusstsein bei Tieren69
3 Michael Tomasello73
3.1 Die Bedeutung des Anderen73
3.2 Das trianguläre Modell des Spracherwerbs angewendet auf Emotionen77
4 Semantisierung von Emotionen78
4.1 Angst als Angst empfinden lernen78
4.2 Die Empfindung als eigene und die Rolle der Sprache83
4.3 Der Andere als Spiegel der eigenen Emotionalität86
4.4 Narrativer Ansatz88
5 Semantisierung von Wahrnehmung91
III Bedeutung und Phänomenalität: Zwei Beispiele93
Einführung93
1 Intentionalität95
1.1 Intentionalität in der Philosophie des Geistes und der Sprachphilosophie95
1.2 Emotionale Intentionalität96
1.3 Die logische Struktur von Intentionalität99
1.4 Emotionale Intentionalität und logische Struktur103
1.5 Der intentionale, bedeutungshafte Bezug109
2 Indexikalität112
2.1 „Ich bin jetzt hier“: Indexikalität und phänomenales Empfinden112
2.2 Der Weltbezug indexikaler Ausdrücke113
2.3 Der Weltbezug indexikaler Ausdrücke durch phänomenales Empfinden und Wahrnehmung122
2.4 Subjektive Sättigung und logische Ursprünglichkeit indexikaler Ausdrücke124
2.5 Phänomenaler Gehalt und indexikaler Modus129
IV Normativität und Bewusstsein137
Einführung137
1 Normativität und Geist138
1.1 Emotionale Einschätzung und Normativität138
1.2 Bewusstsein und Normativität139
1.3 Bewusst angestellte Reflexionen über emotionale Bewertungen142
2 Reduktion und Teleosemantik145
2.1 Reduktion von Normativität in der Teleosemantik145
2.2 Einwände gegen die Teleosemantik148
2.3 Reduktion genuiner Normativität auf natürliche Normativität?154
2.4 Normativität und Telos155
2.5 Normativität und Erfüllungsbedingungen155
3 Das Wohl als Norm157
3.1 Das eigene Wohl als Norm157
3.2 Das Wohl eines Lebewesens als Grundlage natürlicher Normativität159
3.3 Selbsterhalt kann etwas anderes sein als Weiterleben im Sinne der Selbstreproduktion: Zur Setzung des ergon durch das Individuum164
Abschließende Betrachtungen171
Literaturverzeichnis174
Personenregister179
Sachregister181