: Angelica Caperton
: Strip Poker mit Aliens: Erotischer SciFi-Thriller
: Verlag Christine Janson
: 9783939229469
: 1
: CHF 6.20
:
: Erzählende Literatur
: German
: 269
: kein Kopierschutz/DRM
: PC/MAC/eReader/Tablet
: ePUB/PDF
Die attraktive Stella setzt leider öfter mal aufs falsche Pferd und muss ihre Wettschulden auf dem Raumschiff Shangri La mit Blow Jobs für Aliens abarbeiten. Auf dem Planeten Moulton möchte sie endlich ein neues Leben beginnen und verliebt sich in Harker, einen äußerst kreativen Liebhaber, der sie aus den Händen einer skrupellosen Verbrecherbande befreit. Doch als die Frauen von Moulton einen bösartigen Krieg gegen die Männer anzetteln, befindet sich Harker in Lebensgefahr. Wird es Stella gelingen, ihn zu retten? 'Nasse Hände fuhren über ihren Rücken und umfassten ihre Hinterbacken. Das Wasser floss jetzt rubinrot, der Duft flüchtig und doch schwer. Das Blut schoss wie heiße Lava durch ihre Adern und prickelnde Erregung brannte in ihrem Körper. Harkers Schwanz klopfte gegen ihren Bauch. Der harte Kopf, der ihn krönte, streichelte Stellas Rippen und ließ ihre Nerven singen. Unter der seidigen Haut fühlte sie das Blut pulsieren und roch den warmen, salzigen Saft, der in Harkers prallen Eiern ungeduldig auf seinen Einsatz wartete. Sie stöhnte vor Lust und war berauscht von der männlichen Pracht, die sich vor ihr entfaltete. Sie wollte ihn, wollte ihn unbedingt in sich spüren. Grinsend sah er sie an.'

Angelica Caperton (Cecilia Tan) ist die Gründerin von Circlet Press, eines Verlages, der sich auf erotische Science Fiction-Literatur spezialisiert hat. Ihre eigenen Geschichten erschienen bereits in etlichen Anthologien in den USA, aber auch in Zeitschriften wie dem Ms. Magazin und Penthouse. Sie ist zudem die Medienbeauftragte der 'Ledervereinigung von Neuengland' und langjähriges Mitglied der nationalen Ledervereinigung der USA. Wenn sie nicht gerade Workshops über Sex, erotisches Schreiben oder Taekwan-Do gibt, spielt sie Baseball.

Zweites Kapitel


Die zweite Stadt


Stimmen und Musik waberten in Wellen durch Stellas Hirn, so zufällig wie synthetischer Wind. Manchmal brachte ein Knall ihren Kopf zum Bersten, dann wieder schwebten Töne wie Federn durch ihr Sein. Sie spürte Hände, die sie untersuchten. Sie konnte sich an nichts erinnern. Nichts außer an Bosniter. Das Licht summte künstlich, und es fühlte sich warm an. Mit einen plötzlichen Aufbrausen von Adrenalin begriff sie, dass sie nackt war. Die Liege, auf der sie lag, war etwas zu kurz für sie. Sie fühlte sich nicht wund oder klebrig an. Nichts deutete darauf hin, dass man sie gefickt hatte, während sie bewusstlos war. Alles, was sie sich durch den Nebel in ihrem Kopf zusammenreimte, war, dass man sie unter Drogen gesetzt und in ein Bordell gebracht hatte. Endlich wachte sie wieder auf, nach Wochen oder auch Jahren voller unaussprechlicher Aktivitäten. Vergesslichkeit konnte ein Segen sein. Sie zwang ihre Augen weiter auf und blinzelte in trübes Licht und grelle Farben. Der Brandgeruch war nicht so stark wie im Hafen. Eigenartigerweise hatte sie nicht das Gefühl, dass sie lange abwesend gewesen war.

»Da bist du ja.« Eine krächzende Stimme rief ihr über eine Ewigkeit hinweg zu.

»Da bin ich.« Ihre Zunge lag wie klebriger Brei in ihrem Mund. »Und wo wäre das?« Das Kichern war auf eine seltsame Weise mütterlich.

»Oh, Süße, du bist auf dem monatlichen Tanztee. Und so wie es aussieht wird deine Tanzkarte voll sein!«

Stella setzte sich auf, nichts als die abgestandene Luft auf ihrer Haut.

»Wo ist mein Netz?« Sie versuchte, ruhig zu klingen. Eine korpulente Frau kam auf sie zu. Ihr mit grauen Strähnen durchzogenes Haar türmte sich über einem runden, freundlichen Gesicht.

»Keine Sorge, Süße, es liegt hier. Ich musste dich davon befreien, um dich für den Tanz zu säubern.« S