: Giovanni Pietro Basile
: Kants Opus postumum und seine Rezeption
: Walter de Gruyter GmbH& Co.KG
: 9783110269789
: Kantstudien-ErgänzungshefteISSN
: 1
: CHF 159.40
:
: Renaissance, Aufklärung
: German
: 553
: Wasserzeichen/DRM
: PC/MAC/eReader/Tablet
: PDF
< >This study presents the historical impact of Kant'sOpus postumum, the philosopher's last unfinished work, in a critical discussion that extends from the time of the work's initial reception in the 19th century up to contemporary Kant research. The common thread that unites this study is a systematic historical reconstruction of the disputes between those interpreters who saw this work as a major departure on the part of the late Kant from the philosophy of his critical writings, and others who saw this posthumously published work as coherently evolving from Kant's earlier transcendental philosophy.

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< >Pierfrancesco Basile, Zurich, Switzerland.

Einleitung17
1 Beiträge aus den Jahren 1884 -192022
1.1 Im Vorfeld: der Streit um die Rezeption des kantischen Nachlasswerks23
1.2 Krause27
1.2.1 Schriften über das Nachlasswerk: die „Zwei-Werke-These“28
1.2.2 Die „Kluft“ zwischen Metaphysik und Naturwissenschaft31
1.2.3 Erweiterung des kritischen Standpunkts33
1.2.4 Philosophische Untermauerung der Physik durch die Übergangslehre36
1.2.5 Der Schematismus des Empirischen37
1.2.6 Der Begriff der Materie und der Ätherbeweis39
1.2.7 Das System der bewegenden Kräfte der Materie und das Weltsystem41
1.2.8 Der Transzendentalphilosophie höchster Standpunkt43
1.2.9 Von Gott und dem Menschen44
1.2.10 Kants empirischer Realismus nach Krause46
1.3 Vaihinger49
1.3.1 Die Theorie der doppelten Affektion im Opus postumum50
1.3.2 Der Fiktionalismus des zweiten Manuskriptwerks53
1.4 Drews57
1.5 Tocco60
1.6 Heman und Pinski64
1.7 Görland67
2 Beiträge aus den 1920er- und 1930er-Jahren73
2.1 Adickes73
2.1.1 „Neue transzendentale Deduktion“ und doppelte Affektion des Ich75
2.1.2 Die Äthertheorie und das System der bewegenden Kräfte79
2.1.3 Die Tätigkeit des Ich an sich als Selbstsetzung83
2.1.4 Die Lehre des Dinges an sich im Opus postumum nach Adickes86
2.1.5 Metaphysischer Glaube und Gotteslehre des späten Kant92
2.1.6 Adickes’ Bilanz der Philosophie des Opus postumum97
2.2 Weitere Beiträge aus den 1920er-Jahren105
2.2.1 Kemp Smith105
2.2.2 Weinhandl108
2.2.3 Lüpsen109
2.3 Lachièze-Rey112
2.4 De Vleeschauwer, Mahnke und Maréchal120
3 Systematische Betrachtungen zur früheren Rezeption des Opus postumum124
3.1 Zur Interpretation der Naturphilosophie124
3.2 Die Theorien der doppelten Affektion126
3.3 Idealistische Lesarten131
3.4 Die Deutungen der Gotteslehre im Opus postumum137
3.5 Schluss139
4 Hauptinterpreten in der Zeit von 1938 bis 1968141
4.1 Lehmann142
4.1.1 Hermeneutisches Verfahren144
4.1.2 Das Übergangsprojekt als Fortsetzung der KU146
4.1.3 Das Scheitern der Ätherdeduktion148
4.1.4 Die „neue Deduktion“ in Conv. X/XI nach Lehmann149
4.1.5 Die Selbstaffektion als Wahrnehmung überhaupt151
4.1.6 Die Selbstsetzung des Subjekts als intellectus archetypus151
4.1.7 Selbstsetzung der Vernunft und Gottesidee153
4.1.8 Die Logik der Ganzheit154
4.2 Daval156
4.2.1 Kants neue Transzendentalphilosophie156
4.2.2 Die Erweiterung der Spontaneität auf die Rezeptivität157
4.2.3 Die Selbstsetzung des Subjekts als doppelte „Objektivation“158
4.2.4 Kritik der doppelten Affektion159
4.2.5 Kants neue Schematismuslehre159
4.2.6 Der Schematismus des Äthers160
4.2.7 Die Welt der Ideen162
4.2.8 Die Fortschritte des kantischen Denkens im Opus postumum163
4.3 Pellegrino164
4.4 Mathieu166
4.4.1 Grundlegung der systematischen Interpretation des Opus postumum167
4.4.2 Das Übergangsprojekt als Revision der KU169
4.4.2.1 KU und Übergangsprojekt169
4.4.2.2 Kants Dynamismus im Übergangsprojekt172
4.4.3 Transzendentaler Ätherbegriff und neue Schematismuslehre176
4.4.3.1 Der Begriff des Äthers als „a priori gegebene Materie“177
4.4.3.2 Die „indirekte Erscheinung“ als physikalisches Konstrukt179
4.4.3.3 Selbstsetzungslehre und empirischer Realismus182
4.4.3.4 Der Leib als „verkörperlichter Verstand“183
4.4.4 Zur Transzendentalphilosophie des Opus postumum185
4.4.4.1 Selbstaffektion und Ding an sich185
4.4.4.2 Die Gottesidee und ihre Analogie zum Ätherbegriff187
4.5 Rousset188
4.5.1 Roussets Verteidigung des empirischen Realismus189
4.5.2 Das Opus postumum als Weiterentwicklung des kritischen Idealismus192
4.5.2.1 Die Konstruktion von Raum und Zeit als reine Anschauung192
4.5.2.2 Das Ding an sich und die Theorie der Objektivität des späten Kant194
4.5.2.3 Selbstsetzungslehre und empirischer Realismus nach Rousset195
5 Hoppe, Tuschling und die Reaktion auf ihre Interpretationen198
5.1 Hoppe198
5.1.1 Das Übergangsprojekt als Revision der Dynamik der MAN199
5.1.2 Die Unzulänglichkeit des Ätherbeweises203
5.1.3 Das Hineinlegen des Formalen in die Erfahrung205
5.2 Tuschling207
5.2.1 Interpretation als ein bloß genetis