: Márta Fata
: Migration im Gedächtnis Auswanderung und Ansiedlung im 18. Jahrhundert in der Identitätsbildung der Donauschwaben
: Franz Steiner Verlag
: 9783515105361
: Schriftenreihe des Instituts für donauschwäbische Geschichte und Landeskunde
: 1
: CHF 45.30
:
: Geschichte
: German
: 233
: Wasserzeichen/DRM
: PC/MAC/eReader/Tablet
: PDF

Im Fokus des E-Books steht die Konstruktion und Inszenierung der eigenen Vergangenheit in Bezug auf die Identitätsbildung der Donauschwaben als einer durch Migration entstandenen ethnischen Gruppe. Die Ansiedlung der deutschen Kolonisten im Königreich Ungarn ging im Verlauf des 18./19. Jahrhunderts als Erfolgsgeschichte in das kollektive Bewusstsein der 'Wir-Gruppe' ein. Umso erstaunlicher ist es, dass dieses signifikante Moment in der historischen Forschung bisher nicht systematisch analysiert wurde.

Die Autoren des E-Books untersuchen daher den Stellenwert des Migrationsprozesses im kollektiven Gedächtnis der Donauschwaben. Besonders gefragt wird danach, wie die Gruppengenese hier gespeichert wurde und welche Formen und Wege der (Re-)Konstruktion und Inszenierung dieses identitätsstiftenden Elements in der Geschichte aufzuzeigen sind. Entsprechend dem transdisziplinären Begriff 'Identität' erfolgt die Herangehensweise an die Fragen multidisziplinär.



INHALTSVERZEICHNIS6
MIGRATION IM GEDÄCHTNIS8
I. AUSWANDERUNG UND ANSIEDLUNG IM 18. JAHRHUNDERT22
„PFLÜG’ MIR DEN BODEN, WACKRE SCHWABENFAUST“24
„KIRCHHOF“ VERSUS „PARADIES“40
II. GESCHICHTE – ERINNERUNG – IDENTITÄT54
DIE INSZENIERTE EINWANDERUNG56
ANSIEDLUNGSFEIERLICHKEITEN IN DER BATSCHKA72
IDENTITÄT DURCH GESCHICHTE88
STEFAN KIRCZ, „DIE EINWANDERER VON TEVEL“102
GESCHICHTSUNTERRICHT UND „IDENTITÄTSPOLITIK“122
ZWISCHEN MYTHOS UND REALITÄT136
III. ORTE DER ERINNERUNG154
ORTSNAMEN ALS IDENTITÄTSSYMBOLE156
ARCHITEKTUR UND GEDÄCHTNISGEMEINSCHAFT170
GEDENKKREUZ UND ULMER SCHACHTEL188
ANHANG222
ORTSVERZEICHNIS224
PERSONENVERZEICHNIS230
AUTOREN DES BANDES234