: Thomas M. Krüger
: Leitungsgewalt und Kollegialität Vom benediktinischen Beratungsrecht zum Konstitutionalismus deutscher Domkapitel und des Kardinalkollegs (ca. 500-1500)
: Walter de Gruyter GmbH& Co.KG
: 9783110277371
: Studien zur Germania Sacra. Neue FolgeISSN
: 1
: CHF 185.80
:
: Geschichte
: German
: 363
: Wasserzeichen/DRM
: PC/MAC/eReader/Tablet
: PDF
< >In the medieval Christian church the claim to authority possessed by abbots, bishops, and popes stood in contrast to the rights of consultation held by monks, canons, and cardinals. This work demonstrates how the latter formed themselves into more or less independent electoral and consultative colleges.


Thomas M. Krüger, Universität Augsburg.

Vorwort5
Einleitung9
I. Ideen- und rechtsgeschichtliche Grundlagen21
1. Quod omnes tangit und die Frage: Wer ist betroffen?21
2. Die „Gliedmaßen“ der Kirchenfürsten als vornehmlich Betroffene und mitverantwortliche Entscheidungsträger27
3. Eine monarchische Grundordnung: Das konstitutionelle Anregungspotential des benediktinischen Mönchtums55
II. Formierung der Wahlkollegien (10.–13. Jahrhundert)73
1. Kollegialität und Immunität73
2. Exklusive Wahlrechte, Appellationsrechte und Entscheidungszwänge98
3. Konsensrechte, Privilegien, Forderungen127
III. Zwischen Schein und Zusammenbruch der zentralistischhierarchischen Kirchenordnung (ca. 1289–1409)171
1. Päpstliche Führung in der Krise 1289–1313171
2. Päpstliche Provisionen und konstitutioneller Wandel der Wahlkollegien189
3. Leitungsgewalt und Kollegialität im Schisma215
IV. Formalisierung der Mitbestimmung und Etablierung fürstlicher Dominanz (15. Jahrhundert)231
1. Reformanstöße des Konstanzer Konzils und ihre Revision durch das Kardinalskolleg und deutsche Domkapitel231
2. Etablierung regelmäßiger päpstlicher Wahlkapitulationen263
Schluss: Leitungsgewalt und Kollegialität im Wandel295
Quellen und Literatur299
Register351