: Martin Anton Schmid
: Formelbuch der Harmonielehre
: Diplomica Verlag GmbH
: 9783842829473
: 1
: CHF 16.20
:
: Musiktheorie, Musiklehre
: German
: 112
: kein Kopierschutz/DRM
: PC/MAC/eReader/Tablet
: PDF
Das 'Formelbuch der Harmonielehre' kann als Zusammenfassung zahlreicher wichtiger 'Regeln' und Gebote der traditionellen Harmonielehre gesehen werden und stellt somit ein Nachschlagewerk für MusikstudentInnen, -dozentInnen und -lehrerInnen dar. Von den harmonischen Grundlagen der Musik bis hin zu komplexen Akkorden, Akkordverbindungen, Möglichkeiten der Dissonanzbehandlung usw., werden wichtige Aspekte aus Tonsatz, Musikkunde und Harmonielehre in lexikalischer Form aufgelistet und in knappen Sätzen erläutert. Dabei wird auch auf verschiedene theoretische Sichtweisen (v.a. Stufen- und Funktionstheorie) Rücksicht genommen, wobei die zahlreichen Notenbeispiele ob der besseren Erklärungsmöglichkeiten stufentheoretisch dargestellt sind. Die musikalischen Hintergründe werden durch zahlreiche Zitate verdeutlicht - nicht zuletzt um die Vielfalt an theoretischen Ansichtsweisen zu unterstreichen. Neben theoretischen sehr knapp gehaltenen Darstellungen umfasst das Buch außerdem stark praxisorientierte Bereiche, wie z.B. das strukturierte Vorgehen beim Erstellen eines 4stimmigen Satzes (inkl. einem Beispiel, im welchem die einzelnen Abschnitte des 'Harmonisierens' exemplarisch vorgeführt werden), bei der musikalischen Analyse oder bei der Planung eines Modulationsschemas, behandelt. Das Buch ist hauptsächlich auf den Harmonielehre- und Musiktheorieunterricht an Konservatorien, Musikhochschulen und Musikuniversitäten zugeschneidert, bietet jedoch auch für MusiklehrerInnen (sowohl im Instrumental- als auch im Schulbereich) wertvolle Informationen und Nachschlagemöglichkeiten.

Martin Anton Schmid (geboren 1987) studierte Vergleichende Literaturwissenschaft an der Universität Innsbruck (Abschluss als Mag. phil.) sowie Komposition und Musiktheorie am Tiroler Landeskonservatorium (Diplom mit Auszeichnung). Neben zahlreichen Kompositionen für unterschiedlichste Besetzungen komponierte der Autor eine mehr als 60-minütige Filmmusik sowie eine Symphonie für großes Orchester. Mit einer Lehrtätigkeit als Tutor für Tonsatz am Tiroler Landeskonservatorium ging eine intensive Beschäftigung mit dem Thema Musiktheorie einher, woraus das 'Formelbuch der Harmonielehre' entstand.
Eine Textprobe kann unter info@diplom.de beim Verlag angefordert werden.
Formelbuch der Harmonielehre1
Vorwort4
Inhaltsverzeichnis6
1 Grundlagen7
1.1 Abkürzungen7
1.1.1 Allgemeine Abkürzungen7
1.1.2 Weitere Abkürzungen nach Paul Hindemith8
1.2 Zwei musikalische Ebenen8
1.3 Drei Klangdimensionen8
1.4 Diatonik / Chromatik8
1.5 Verwendbare Stimmumfänge9
1.5.1 Stimmlagen9
1.5.2 Abstandsverhältnisse der Stimmen9
1.6 Akkordeigenschaften9
1.7 Lagen10
1.7.1 Akkordlagen10
1.7.2 Sporanlagen10
1.8 Zur Obertonreihe11
1.9 Anmerkungen zur „gleichstufigen Stimmung“11
1.10 Tonmaterial13
2 Grundgebote der Harmonielehre15
2.1 Harmonie15
2.2 Stimmführung16
2.2.1 Chromatik ersten Grades (= Chromatik im weitesten Sinne)19
2.2.2 Chromatik zweiten Grades (= Chromatik im engeren Sinne)19
2.3 Ergänzende Definitionen aus der Musiktheorie19
2.4 Anwendung der Akkorde21
2.5 Parallelen22
2.5.1 Antiparallelen22
2.5.2 Hornquinten23
3 Intervalle24
3.1 Unterscheidung von Konsonanzen und Dissonanzen24
3.2 Dissonanzen25
3.2.1 Charakteristische Dissonanzen26
4 Stufentheorie – Schreibweise27
4.1 Darstellung27
4.2 Generalbassbezifferung28
4.3 Einige Generalbass-Bezeichnungen28
5 Akkorde – Grundlagen und Arten29
5.1 Terzschichtungsverfahren zur Ermittlung des Grundtons29
5.2 Akkordumkehrung29
5.3 Durakkord30
5.4 Mollakkord30
5.5 Verminderter Akkord31
5.6 Verminderter Septakkord32
5.7 Halbverminderter Septakkord32
5.8 Übermäßiger Akkord33
5.9 Dominantseptakkord33
5.10 (Dominant)Septnonenakkord34
5.11 (Dominant)Tredezimenakkord35
5.12 Sixte ajoutée36
5.13 Neapolitanischer Sextakkord (Neapolitaner)36
5.14 Sextakkorde37
5.15 Quartsextakkorde37
5.15.1 Spezielle Quartsextakkordverbindungen38
5.15.2 Beispielhafte Anwendungsmöglichkeiten von speziellen 6/4 -Akkorden38
5.16 Kadenzierender 6/4-Akkord39
5.17 Hartverminderter Akkord und hartverminderter Septakkord39
5.18 Übermäßiger 6/5-Akkord (Mozartquinten, German Sixth)40
5.19 Übermäßiger 4/3-Akkord (French Sixth)41
5.20 Übermäßiger 6-Akkord (Italian Sixth)41
5.21 Weitere gängige Mehrklänge41
5.22 Darstellung der Akkorde in der Jazz-Schreibweise42
5.23 Ergänzung: Quartenharmonik42
6 Akkordverb