: Silja Graupe
: Der Ort ökonomischen Denkens Die Methodologie der Wirtschaftswissenschaften im Licht japanischer Philosophie
: Walter de Gruyter GmbH& Co.KG
: 9783110328240
: Process ThoughtISSN
: 1
: CHF 159.20
:
: Sonstiges
: German
: 362
: Wasserzeichen
: PC/MAC/eReader/Tablet
: PDF
Der interkulturelle Dialog mit der japanischen Philosophie erhellt die verborgenen, unreflektierten Denkgewohnheiten der Wirtschaftswissenschaften. Die Andersartigkeit japanischen Denkens macht den impliziten methodologischen Grundrahmen der Ökonomie sichtbar, verweist kritisch auf Widersprüche sowie Erklärungslücken und zeigt Alternativen auf. Ansprechend und leicht verständlich geschrieben, bricht das Buch mit der tief in der Ökonomie verwurzelten Vorstellung der Welt als einer Gesamtheit unabhängiger, essentiell unveränderlicher Dinge bzw. Individuen und zeigt die Wirtschaft als ein interdependentes Gestaltungsgeschehen fernab jeder mechanischen Gesetzmäßigkeit auf. Das ökonomische Denken wird so über Kultur- und Disziplingrenzen hinweg auf neue, ungewöhnliche Weise kreativ.

Inhalt11
Danksagung15
1 Einleitung16
2 WissenschaftstheoretischeVoraussetzungen25
3 Das implizite Menschenbild derÖkonomie39
3.1 Der Handelnde in den objektiven ökonomischenTheorien40
3.2 Der Handelnde in den subjektivenökonomischen Theorien89
3.3 Der Handelnde ‘jenseits’ der Subjekt-Objekt-Spaltung105
4 Das implizite Weltbild derÖkonomie155
4.1 Die Bestimmung des Einzelnen in derökonomischen Theorie156
4.2 Die Bestimmung des Einzelnen als kontextabhängigeExistenz (I174
4.3 Die Bestimmung der ökonomischen Welt194
4.4 Die Eigenschaften der ökonomischen Welt213
4.5 Die Bestimmung des Einzelnen als kontextabhängigeExistenz (II)228
4.6 Die Bedeutung des Egoismus für die ökonomische Welt246
4.7 Der Staat und seine Beziehung zum Markt262
4.8 Eine Welt ‘jenseits’ von Egoismus291
4.9 Die Beziehung der ökonomischen Welt zu anderenWelten320
5 Zusammenfassung339
6 Literaturverzeichnis348