: Josef Seifert
: Wahrheit und Person Vom Wesen der Seinswahrheit, Erkenntniswahrheit und Urteilswahrheit
: Walter de Gruyter GmbH& Co.KG
: 9783110330410
: Realistische Phänomenologie / Realist Phenomenology
: 1
: CHF 204.20
:
: 20. und 21. Jahrhundert
: German
: 492
: Wasserzeichen
: PC/MAC/eReader/Tablet
: PDF
Der erste Band des Über die Wahrheit bietet eine philosophische Untersuchung: (1) der intrinischen und extrinsischen Bedeutungen von 'Wahrheit des Seins' - etwa Seinsautonomie, Realität, Wesensentsprechung, Entsprechung im Verhältnis zur Idee, Intelligibilität, absolut umfassende 'innere Seinswahrheit'. (2) der Wahrheit des Erkennens: Erkenntniswahrheit ist eine eigentümliche seinsentdeckende 'Entsprechung' von Akten mit allen Arten von Seiendem und Sachverhalten. (3) der logischen Wahrheit als präziser Korrespondenz zwischen Urteil (Satz) und Sachverhalt. (4) Wahrheit ist nicht nur Eigenschaft der von Menschen gedachten Urteile, sondern setzt ideale, zeitlose, unendlich viele und perfekte Begriffe und Urteilsinhalte voraus. (5) Die Beziehung zwischen Wahrheit und Person gipfelt in dem letzten metaphysischen Zusammenfallen der Wahrheit selbst in allen ihren Dimensionen ontologischer, epistemologischer, axiologischer und logischer Dimensionen mit dem absoluten, personalen Sein.: 'Ich bin die Wahrheit'. Dieses 'personale Gesicht' der Wahrheit kann aber unmöglich das eines bloßen Menschen sein.

INHALTSVERZEICHNIS7
KAPITEL 18
KAPITEL 211
KAPITEL 314
KAPITEL 418
KAPITEL 520
PROLEGOMENA25
1. Die philosophische Frage nach der Wahrheit als eine Grundfrage derPhilosophie25
2. Die Objektivität des Wesens der Wahrheit und die Wissenschaftlichkeitphilosophischer Erkenntnis der Wahrheit trotz mangelnden Konsensesunter den Vertretern diversester Wahrheitstheorien29
2.1. Methodologische Schwierigkeiten und einige Mängel bisherigerUntersuchungen über die Wahrheit32
2.2. Komplexität und Unendlichkeit des Wahrheitsproblems37
2.3. Wille zur Wahrheit oder Wille zur Unwahrheit?39
3. Schlußbemerkungen über die Rolle der Wahrheit für menschlichesDenken, Handeln und Leben und über fünf Grundbedeutungen vonWahrheit und die Aufgabe dieses Buches49
KAPITEL 153
DIE WAHRHEIT DES SEINS UND WESENS – „ONTOLOGISCHE WAHRHEIT“53
I. SEINSWAHRHEIT „IN DEN DINGEN“61
1. Seinswahrheit als „wahrhaftes Sein des Seienden“61
1.1. Das Wahre als mit dem Seienden identisch61
1.2. Seinswahrheit als ontologische Autonomie70
1.3. Ontologische Wahrheit als Wirklichsein75
1.4. Ontologische Wahrheit als Ursache und Fundament86
1.5. Ontologische Wahrheit als „Eigentlichkeit“94
2. Ein weiterer intrinsischer Sinn von „Ontologischer Wahrheit“96
II. ONTOLOGISCHE WAHRHEIT IN RELATIONEN DES SEIENDEN ZU ETWASANDEREM103
1. Ontologische Wahrheit als Sinn und Verstehbarkeit103
1.1. Ontologische Wahrheit im allgemeinen als Intelligibilität des Seins104
1.2. Die Seinswahrheit als „transzendentale Intelligibilität“ allen Seins107
1.3. Ontologische Wahrheit als Intelligibilität nichtnotwendiger sinnvollerWesen115
1.4. Ontologische Wahrheit als die „einleuchtende innere Wahrheit“117
1.5. Die Grenzen der Einteilung der Seinswahrheit120
1.6. Der Vorteil des Begriffs der ontologischen Wahrheit121
1.7. Die Unerschöpflichkeit der ontologischen Wahrheit122
2. Ontologische Wahrheit als Entsprechung zwischen Wesen und Erscheinungdes Seienden124
3. Ontologische Wahrheit als Entsprechung (Adaequatio) zwischen Dingund einem transzendenten Maß127
3.1. Wahrheit als ontologische Entsprechung zwischen einem Ding und einemtranszendenten Maß127
3.2. Seinswahrheit als Entsprechung zwischen einem Seienden und seiner Idee128
3.3. Wahrheit des Seins als Angleichung an die göttlichen Ideen134
3.3.1. Die platonischen eide als göttliche Ideen136
3.3.2. Augustinus und Thomas platonischer als Platon: individuelle Ideen138
3.4. Wahrheit des Seins und des Lebens als Verähnlichung mit Gott:ontologische als sittliche Wahrheit140
III. ONTOLOGISCHE WAHRHEIT „ÜBER DEN DINGEN“ ALS INNEREWAHRHEIT DER EIDE UND DER IDEEN SELBST UND ALS INNEREWAHRHEIT DES ABSOLUTEN GÖTTLICHEN SEINS142
1. Seinswahrheit als innere Wahrheit der ewigen Ideen (Wesenheiten)selbst142
2. Innere Wahrheit als höchste Form innerer Sinnhaftigkeit und Wesensnotwendigkeit147
3. Innere Wahrheit als Richtmaß der „Annäherung“ der Dinge an die Idee147
4. „Innere Wahrheit“ als höchste Intelligibilität148
5. „Innere Wahrheit“ als wahre Unendlichkeit des Seins149
IV. DIE BEDEUTUNG DER ONTOLOGISCHEN WAHRHEIT FÜR DIE ETHIK: DIEHÖCHSTE WAHRHEIT DES SEINS ALS SITTLICHE WAHRHEIT UND ALS“VERITAS VITAE”153
1. Die intrinsische ontologische Wahrheit153
2. Die Wahrheit des Seins im Sittlichen als höhere Intelligibilität undTransparenz des Seins155
3. Die ontologische Wahrheit des sittlich Guten als axiologische – alsWertwahrheit156
4. Die ontologische Wahrheit als „Entsprechung“ im sittlich Guten157
5. Die höchste Erfüllung der ontologischen Wahrheit158
KAPITEL 2159
1. Einleitende Worte über Erkenntniswahrheit159
2. Ontologische Wahrheit und Erkenntnis166
2.1. Die transzendentale ontologische Wahrheit aller Seinsmodi166
2.2. Die Rolle der ersten ontologischen Prinzipien175
3. Exkurs über die verschiedenen Arten von ‘Adaequatio’178
3.1. Adaequatio als Entsprechungen nicht-personaler und nicht wesenhaftpersonaler Art184
3.2. Adaequatio als Entsprechung zwischen etwas nicht (wesenhaft) Personalemund der Person190
3.3. Personale Adaequatio als Adaequari191
3.4. Die Entsprechung geistiger, aber nicht selber personaler Gebilde mit derWirklichkeit als Gegenstand des nächsten Kapitels191
4. Die Wahrheit der Erkenntnis als Adäquation sui generis192
5. Was ist der Träger der Erkenntniswahrheit201
5.1. Sinneswahrnehmung und Erkenntniswahrheit202
5.2. Begriffsbildung, Definition, Erkenntnis und Urteilsakt als mögliche Trägerder Wahrheit208
5.3. Wahrheit des Urteilsaktes oder des Urteilsinhalts?211
6. Erkenntnisakte als Träger der Erkenntniswahrheit und die verschiedenenAbstufungen und Gegensätze der Erkenntniswahrheit216
6.1. Erkenntniswahrheit als solche und die Wahrheit der Erkenntnisakte imengeren Sinn216
6.2. Verschiedene Vollkommenheiten und Gesichtspunkte der Abstufung derErkenntniswahrheit221
6.2.1. Nach dem Gegenstand der Erkenntnis221
6.2.1.1. Stufen der Erkenntniswahrheit hinsichtlich der Autonomie221
6.2.1.1. Stufen der Erkenntniswahrheit hinsichtlich der Autonomie221