: Maria Elisabeth Reicher
: Referenz, Quantifikation und ontologische Festlegung
: Walter de Gruyter GmbH& Co.KG
: 9783110327212
: Philosophische Analyse / Philosophical AnalysisISSN
: 1
: CHF 0.50
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: Sonstiges
: German
: 324
: Wasserzeichen
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: PDF
< doctype html public '-//w3c//dtd html 4.0 transitional//en'>Jeder wissenschaftlichen Theorie und jedem alltäglichen Weltbild liegen 'ontologische Festlegungen' zugrunde, also Annahmen betreffend die Existenz bestimmter Gegenstände. Manchmal widersprechen implizite Existenzannahmen expliziten Überzeugungen und sind in diesem Sinne unerwünscht. Unerwünschte ontologische Festlegungen werfen unter anderem die folgenden Fragen auf: Nach welchen Kriterien kann entschieden werden, worauf jemand ontologisch festgelegt ist? Gibt es so etwas wie ein 'ontologisch neutrales' Sprechen? Gibt es verschiedene 'Weisen des Seins'? Wie können unerwünschte Festlegungen (etwa auf abstrakte, fiktive oder vergangene Gegenstände) vermieden werden? Welche Rolle spielen dabei Paraphrasierungen, nicht-gegenständliche Deutungen der Quantifikation oder existenzfreie Logiken?

Inhalt9
I. ONTOLOGISCHE FESTLEGUNG13
1. Was ist ontologische Festlegung?15
2. Ontologische Festlegung und Wirklichkeit22
3. Carnaps ontologischer Pragmatismus28
4. Prinzipien der ontologischen Festlegung37
II. GIBT ES ONTOLOGISCH NEUTRALEÄUSSERUNGEN?49
1. Die Paraphrasierungsstrategie53
2. “Kontextuelle Semantik”179
3. Ist die Objektsprache ontologisch neutral?97
4. Seinsweisen100
III. ONTOLOGIE UND LOGIK115
1. Natürliche und reglementierte Sprachen116
2. Ontologisch neutrale versus gegenständliche Quantifikation127
3. Existenzfreie Logiken172
4. Ist Existenz ein Prädikat?199
IV. PROBLEME DER ONTOLOGISCHENFESTLEGUNG229
1. Fiktive Gegenstände232
2. Das Problem der nichtexistierenden intentionalen Gegenstände261
3. Das Problem der vergangenen und zukünftigen Gegenstände281
4. Das Problem der möglichen und unmöglichen Gegenstände294
Literatur302
Personenregister323
Sachregister324