: Immanuel Kant
: Bernd Kraft, Dieter Schönecker
: Grundlegung zur Metaphysik der Sitten
: Felix Meiner Verlag
: 9783787323548
: 1
: CHF 8.70
:
: Deutscher Idealismus, 19. Jahrhundert
: German
: 126
: DRM
: PC/MAC/eReader/Tablet
: PDF
In der 1785 veröffentlichten Grundlegung zur Metaphysik der Sitten formuliert Kant erstmals die Prinzipien einer universalistischen Ethik der Autonomie, deren Einfluß bis heute ungebrochen ist. Schon beim Übergang von der gemeinen zur philosophischen Vernunfterkenntnis findet man die Hauptgedanken: In der Ethik geht es nicht primär um das gute Leben und das Glück, und es geht auch zunächst nicht darum, welche Handlungserfolge erzielt werden; Gegenstand moralischer Hochschätzung sind vielmehr Intentionen und Maximen. Gut ist, was für alle vernünftigen Wesen gilt, weil es von ihnen als autonomen und vernünftigen Wesen gewollt wird. Die Schrift ist kurz, einfach gegliedert und verständlich geschrieben. Sie eignet sich daher als Einführung in Kants Ethik, enthält aber zugleich als Grundlegung alle wesentlichen Gedanken seiner praktischen Philosophie. Auf der Grundlage der Originalausgabe von 1785/86 wurde der Text völlig neu erstellt. Eines der wichtigsten Bücher der Philosophiegeschichte liegt damit in einer zuverlässigen und preisgünstigen Neuausgabe vor.
Inhaltsverzeichnis7
Einleitung9
I. Die Entstehungsgeschichte der GMS9
II. Aufbau und Gedankengang15
III. Editorischer Bericht39
Grundlegung zur Metaphysik der Sitten43
Vorrede45
1. Übergang von der gemeinen sittlichen Vernunfterkenntnis zur philosophischen53
2. Übergang von der populären sittlichen Weltweisheit zur Metaphysik der Sitten69
3. Übergang von der Metaphysik der Sitten zur Kritik der reinen praktischen Vernunft117
Anmerkungen der Herausgeber139
Bibliographie143
Register157