In diesem Kapitel werden die Vitamine im Einzelnen dargestellt, zunächst die fettlöslichen, dann die wasserlöslichen. Aufgeführt werden ihre Funktionen im menschlichen Körper, Symptome der Unter- und Überversorgung, Indikationen, Neben- und Wechselwirkungen, ihr natürliches Vorkommen in Nahrungsmitteln sowie die verschiedenen Dosierungsempfehlungen pro Tag für einen gesunden erwachsenen Menschen. Bei der Behandlung spezieller Krankheiten werden therapeutisch zum Teil sehr viel höhere Dosen eingenommen. Dies sollte allerdings in Absprache mit einem Arzt geschehen.
Das in tierischen Nahrungsmitteln enthaltene Vitamin A heißt Retinol. Die Vorstufe von Vitamin A, die Carotinoide, findet man nur in Früchten und Gemüse. In der Natur gibt es über 500 verschiedene Carotinoide, darunter Lutein. Das häufigste Carotinoid ist das Beta-Carotin. Es wird im Körper zu Vitamin A umgewandelt, wenn ein Bedarf entsteht. Verfügt der Körper über ausreichende Mengen an Vitamin A, so wird Beta-Carotin in Körperzellen gelagert, was besonders bei Babys zu einer Hautfärbung nach intensiver Karottengabe führt. Somit kann man Beta-Carotin – im Gegensatz zu Vitamin A – nicht überdosieren.
Eigenschaften:
Anwendungen auf einen Blick: