: Marianela Elisa Manzoni
: Anthropomorphismus als Kommunikationsinstrument im Marketing: Vermenschlichung von Objekten und ihre Bedeutung
: Diplomica Verlag GmbH
: 9783842829305
: 1
: CHF 26.80
:
: Werbung, Marketing
: German
: 100
: kein Kopierschutz/DRM
: PC/MAC/eReader/Tablet
: PDF
In dieser Studie soll das Phänomen des Anthropomorphismus in der Kommunikation im Marketing untersucht werden. Besonders in der Werbung wird sehr oft auf dieses Instrument zurückgegriffen. Produkte, Dienstleistungen, Unternehmen und Marken sollen unterbewusst mit anthropomorphen Attributen assoziiert werden. Im Marketing geht es darum, sich diesen Mechanismus zunutze zu machen und sich im Sinne der Markenführung vorteilhaft und positiv darzustellen. Ziel ist es, den Konsumenten für die beworbene Marke zu gewinnen. Aufgrund der gesättigten Märkte, bei denen eine Grundnutzenorientierung schon lange nicht mehr ausreicht, streben Konsumenten nach Zusatznutzen stiftenden Erlebnissen, die alle Sinne ansprechen. Dies kann durch die emotionale Aufladung von Produkten und Marken erreicht werden. Das Produkt- oder Markenerlebnis steht heute im Vordergrund, der Konsument möchte bei einem Konsumerlebnis immer positive Gefühle empfinden. Emotionale Appelle an den Konsumenten wirken vor allem im Unterbewusstsein. Die Neigung zum anthropomorphisierenden Denken geschieht ebenfalls unterbewusst. Eine empirische Untersuchung, bestehend aus Einzelbefragung und Fokusgruppe, überprüft die Zusammenhänge der hypothetischen Konstrukte dieser Studie. Der Fokus liegt aber auf einer theoretischen Auseinandersetzung mit dem Thema.

Marianela Elisa Manzoni, geboren 1978 in Buenos Aires, Argentinien, studierte zunächst an der Johann Wolfgang Goethe Universität in Frankfurt/Main die Fächer Romanistik, Kulturanthropologie, Europäische Ethnologie und Pädagogik. 2007 schloss sie das Studium mit dem Grad einer Magistra Atrium ab. Parallel zu ihrer beruflichen Tätigkeit in den Bereichen Werbung, PR, Vertrieb, Marketing und Kommunikation, entschied die Autorin 2009 noch ein Masterstudium zu absolvieren. Dieses schloss sie 2012 mit dem Grad 'Master of Arts in Marketing and Communications Management' an der Hochschule für Ökonomie und Management (FOM) in Frankfurt/Main erfolgreich ab. Aufgrund der Vielfältigkeit ihrer Studienfächer in Verbindung mit ihrer beruflichen Erfahrung, möchte Frau Manzoni mit dem vorliegenden Buch einen Beitrag zur interdisziplinären Forschung mit starkem Praxisbezug leisten.
Textprobe: Kapitel 4.4., Schemabilder: Muster und Stereotypen: Maas definiert ein visuelles Schema als '...ein Bild, das eine Schemavorstellung umsetzt oder zumindest anspricht.' Schemabilder werden sehr oft und gern in der Kommunikation und in der Werbung verwendet, da sie beim Empfänger 'auf ein emotional besetztes Schema stoßen'. Es ist nachgewiesen, dass durch Emotionalisierung der Zielgruppe in der Kommunikation im Allgemeinen und in der Werbung im Speziellen der Kommunikationserfolg einer Kampagne, die Steigerung der Markenbekanntheit oder im Allgemeinen der verkaufsfördernde Marketingmix einer Marke, eines Produkts oder einer Firma optimal unterstützt und erreicht werden kann. Die Schaffung eines positiven Wahrnehmungsklimas durch emoti
Anthropomorphismus als Kommunikationsinstrument im Marketing: Vermenschlichung von Objekten und ihre Bedeutung1
Inhaltsverzeichnis3
1. Ziele und Aufbau der Arbeit5
2. Begriff und Abgrenzung6
2.1. Animismus10
2.2. Anthropomorphismus12
2.2.1. Erste Determinante des anthropomorphisierenden Denkens13
2.2.2. Zweite Determinante des anthropomorphisierenden Denkens15
2.2.3. Dritte Determinante des anthropomorphisierenden Denkens17
3. Hypothesen dieser Arbeit18
4. Bildkommunikation18
4.1. Innere Bilder19
4.2. Imageryforschung23
4.3. Schlüsselbilder24
4.4. Schemabilder: Muster und Stereotypen26
4.5. Biologisch vorprogrammierte und kulturübergreifende emotionale Bildschemata28
4.6. Archetypen30
4.7. Kulturanthropologisch fundierte Motive35
5. Persönlichkeitsorientierte Markenführung36
6. Emotionstheoretische Ansätze in der Marketingkommunikation44
6.1. Neurowissenschaft und emotionale Bindungen45
6. 2. Gesichter als Vermittler von Informationen48
6. 3. Gesichter als Vermittler von emotionalem Ausdruck50
6.4. Emotionale Bindung durch Persönlichkeitstransfer54
6.5. Emotionen54
7. Empirischer Teil: Messung der Wirkung von anthropomorphen Gestaltungselementen60
7.1. Methodenauswahl61
7.2. Durchführung der Einzelinterviews und der Fokusgruppe62
7.3. Gruppendiskussion68
7.4. Die Ergebnisse der Kontrollgruppe72
7.5. Zusammenfassung der empirischen Untersuchung76
8. Ausblick78
9. Literatur- und Quellenverzeichnis80
10. Anlage: Fragebogen88