: Hans-Jürgen Bucher, Peter Schumacher
: Hans-Juergen Bucher, Peter Schumacher
: Interaktionale Rezeptionsforschung Theorie und Methode der Blickaufzeichnung in der Medienforschung
: Springer VS
: 9783531931661
: 1
: CHF 24.00
:
: Kommunikationswissenschaft
: German
: 352
: Wasserzeichen/DRM
: PC/MAC/eReader/Tablet
: PDF
Ziel des Bandes ist es, den Begriff der Interaktivität für die Rezeptionsforschung fruchtbar zu machen. Dementsprechend werden Befunde aus verschiedenen Blickaufzeichnungsstudien vorgestellt und in einen rezeptionstheoretischen Zusammenhang eingeordnet. Die Besonderheit des Ansatzes besteht darin, dass Rezeptionsdaten auf die spezifischen Strukturmerkmale der Medienangebote rückbezogen werden. Medienkommunikation wird im Rahmen eines interaktionalen Paradigmas als multimodales Kommunikationsangebot verstanden, dessen Rezeption darin besteht, textliche, sprachliche, auditive, visuelle, typographische und designerische Zeichensysteme zu integrieren

Dr. Hans-Jürgen Bucher ist Professor für Medienwissenschaft an der Universität Trier sowie Direktor des Competence Centres E-Business (CEB).
Dr. Peter Schumacher ist Professor für Journalistik mit Schwerpunkt Onlinemedien und Crossmedia an der Hochschule Darmstadt.
Inhalt5
Einleitung: Interaktionale Rezeptionsforschung8
Literatur13
I. Der theoretische Hintergrund14
Grundlagen einer interaktionalen Rezeptionstheorie: Einführung und Forschungsüberblick15
1 Medienwirkung – Mediennutzung – Medienrezeption15
2 Interaktion und Interaktivität als Basisbegriffe einer Rezeptionstheorie: Interaktivität und interaktive Medien20
3 Traditionen einer interaktionalen Rezeptionstheorie26
3.1 Cultural Studies29
3.2 Wahrnehmungstheorien30
3.3 Ansätze zur Leser-Text-Interaktion34
3.4 Das agierende Publikum: Kommunizieren mit dem Medium36
4 Rezeption als Interaktion38
Literatur43
Multimodalität – ein universelles Merkmal der Medienkommunikation: Zum Verhältnis von Medienangebot und Medienrezeption49
1 Der multimodale Turn in der Mediengeschichte49
2 Multimodalität in der Medienkommunikation52
2.1 Zum Begriff der Multimodalität52
2.2 Nonlinearität, Multimodalität und Design54
2.3 Methodologische Konsequenzen56
3 Theorien der Multimodalität58
3.1 Zeichenbasierte Theorien der Multimedialität58
3.2 Eine funktions- und gebrauchsorientierte Theorie zur Multimodalität61
4 Multimodales Verstehen – eine interaktionale Erklärung65
5 Zusammenfassung und Konsequenzen72
Literatur75
Aufmerksamkeit und Informationsselektion: Blickdaten als Schlüssel zur Aufmerksamkeitssteuerung181
1 Theoretische Grundlagen81
1.1 Medienrezeption und die Gestaltung von Nachrichten82
2 Blickverläufe, Aufmerksamkeit und Selektivität85
2.1 Bottom-up- und Top-down-Effekte86
2.2 Rezeptionsphasen und -muster88
3 Blickaufzeichnungsstudie: Vergleich von gedruckten Zeitungen und Online-Zeitungen89
3.1 Methoden89
3.2 Forschungsdesign und Testaufbau90
4 Drei medienvergleichende Blickaufzeichnungsstudien91
4.1 Studie I: Intentionalität und Selektivität91
4.2 Studie II: Vergleich verschiedener Medientypen: Orientierung und Aufmerksamkeit für den Aufmacherbeitrag einer Tageszeitung93
4.3 Studie III: Vergleich verschiedener Präsentationskonzepte97
5 Schlussfolgerungen und Diskussion100
Literatur102
II. Die Blickaufzeichnung als Methode der Rezeptionsforschung106
Blickaufzeichnung in der Rezeptionsforschung: Befunde, Probleme und Perspektiven107
1 Probleme und Lösungen108
1.1 Ökologische Validität: Setting108
1.2 Blickverlauf und Kognition111
1.3 Messgrößen112
2 Zentrale Studien: Befunde und Kritik118
2.1 Norbert Küpper: Research into Newspaper Reading behaviour (1990)118
2.2 Poynter-Studie Eyes on the News (1991)119
2.3 Stanford-Poynter-Project (2000)120
2.4 Poynter-Studie Eyetrack III (2004)121
2.5 Poynter-Studie Eyetracking the News (2007)121
2.6 Trierer Tabloid-Broadsheet-Studie (2007)122
2.7 Studie Reading or Scanning der Universität Lund (2003)123
2.8 Studie The role of local design factors for newspaper reading behaviour der Universität Lund (2005)123
2.9 Studie Entry points and reading paths der Universität Lund (2006)124
2.10 Studien zu spezifischen Fragestellungen125
3 Perspektiven der Blickaufzeichnung im Methodenmix126
Literatur127
Concept Mapping und Eyetracking: Eine Methodenkombination zur Diagnose medial initiierter Wissenszuwächse1131
1 Medienforschung und Wissen131
2 Wissen und Wissensdiagnose132
2.1 Was ist Wissen ?132
2.2 Faktenwissen vs. Strukturwissen133
2.3 Traditionelle Wissenstests in Fragebogenform134
3 Concept Maps als Methode zur Wissensüberprüfung135
3.1 Grundlagen des Concept Mappings135
3.2 Concept Maps als Diagnoseinstrument137
4 Methodenkombination zur Wissensdiagnostik138
4.1 Mixed-Methods-Design138
4.2 Concept Map I: Erhebung des Vorwissens140
4.3 Rezeption mit Blickaufzeichnung: Die ‚Lernphase‘141
4.4 Fragebogen 1: Soziodemographische Daten und Selbsteinschätzung141
4.5 Wissenstest: ‚traditionelle‘ Wissensdiagnose142
4.6 Concept Map II: Strukturwissen nach der Rezeption142
5 Explorative Studie zur Informationsvermittlung durch Infografiken142
5.1 Design der explorativen Studie143
5.2 Befunde143
6 Fazit149
Literatur149
III. Empirische Studien I: Printmedien152
Text-Bild-Kommunikation in Zeitschriften: Eine empirische Untersuchung zu Gestaltungsstrategien und deren Rezeption am Beispiel von Spiegel, Stern und View153
1 Einleitung153
2 Text-Bild-Strategien in View, Stern und Der Spiegel155
2.1 Strategien der Text-Bild-Verwendung155
2.2 Visuelle Inhaltsanalyse157
3 Rezeption von Text-Bild-Strategien160
3.1 Verweildauer: View-Bilder bekommen deutlich mehr Aufmerksamkeit163
3.2 Rezeptionsphasen165
4 Fazit167
Literatur168
Zeitungsformate aus Lesersicht: Eine vergleichende Rezeptionsstudie zur Leser-Blatt-Interaktion in Tabloids und Broadsheets170
1 Krise der Tageszeitung auch Krise ihrer Erscheinungsform ?170
2 Zwei Formate – zwei Journalismen ?171
3 Problemstellung,