: Frank Schirmer, Daniel Knödler, Michael Tasto
: Innovationsfähigkeit durch Reflexivität Neue Perspektiven auf Praktiken des Change Management
: Gabler Verlag
: 9783834937056
: 1
: CHF 32.00
:
: Management
: German
: 205
: Wasserzeichen/DRM
: PC/MAC/eReader/Tablet
: PDF
Dauer aft innovationsfähig zu bleiben ist ein bedeutender Wettbewerbsvorteil. Dennoch scheitern erfahrungsgemäß 60 bis 70 Prozent der Change Management-Maßnahmen in Unternehmen. Der Ansatz der institutionellen Reflexivität lenkt den Blick auf konkrete Instrumente und Praktiken, mit denen sich Organisationen mit Erfolg offen für Veränderungen halten. In fünf vergleichenden Fallstudien werden die Anwendung, die Wirkungsweisen und die Grenzen des Einsatzes von Managementinstrumenten in Innovationsprozessen ausgelotet.

Prof. Dr. Frank Schirmer ist Professor für BWL, insbesondere Organisation an der Fakultät für Wirtschaftswissenschaften der TU-Dresden. Daniel Knödler und Michael Tasto sind wissenschaftliche Mitarbeiter an dieser Fakultät.
Vorwort5
Inhaltsverzeichnis6
Abbildungsverzeichnis10
Tabellenverzeichnis11
Abkürzungsverzeichnis13
1 Einleitung14
2 Die Konzeption Institutionelle Reflexivität18
2.1 Theoretisch-konzeptionelle Einbettung18
2.2 Institutionelle Reflexivität als analytisches Konzept23
2.2.1 Analyse Institutioneller Reflexivität auforganisationaler Ebene23
2.2.2 Analyse Institutioneller Reflexivität auf der Ebeneeines Innovationsprozesses26
3 Methodik33
3.1 Anlage der Untersuchung und Auswahl der Fälle33
3.2 Forschungsmethoden35
3.2.1 Freie Interviews36
3.2.2 Teilnehmende Beobachtung36
3.2.3 Leitfadengestützte Interviews37
3.3 Datenauswertung39
4 Fallstudien zum Einsatz von Managementinstrumenten im organisationalen Innovationsprozess41
4.1 Fall 1 – Diversifikationsprozess in einem Lifesciences-Unternehmen41
4.1.1 Diversifikation als Innovationsprozess41
4.1.2 Barrieren im Innovationsprozess45
4.1.3 Einsatz von Managementinstrumenten im Rahmen desInnovationsprozesses49
4.1.4 Wirkung der untersuchten Managementinstrumente imInnovationsprozess – Kontextangemessenheit imUmgang mit Innovationsbarrieren65
4.1.5 Zwischenresümee74
4.2 Fall 2 – Post-Merger-Integrationsprozess und strategische Neupositionierung im öffentlichen Sektor75
4.2.1 Post-Merger-Integration als Prozess organisationalerInnovation - Ausgangssituation und Entwicklung76
4.2.2 Barrieren im Innovationsprozess80
4.2.3 Einsatz von Managementinstrumenten im Rahmen desInnovationsprozesses83
4.2.4 Wirkung der untersuchten Managementinstrumente imInnovationsprozess – Kontextangemessenheit imUmgang mit Innovationsbarrieren99
4.2.5 Zwischenresümee107
4.3 Fall 3 – Qualitätssteigerung bei einem Automobilzulieferer109
4.3.1 Barrieren im Innovationsprozess110
4.3.2 Qualitäts-Reporting-System als Instrument zurkontinuierlichen Qualitätsverbesserung in derSerienproduktion111
4.3.3 Wirkung des untersuchten Managementinstrumentesim Innovationsprozess – Kontextangemessenheit imUmgang mit Innovationsbarrieren115
4.3.4 Zwischenresümee122
4.4 Fall 4 – Einführung eines Projektmanagementsystems bei einem internationalen Konzern der Health Care Branche122
4.4.1 Barriere im Innovationsprozess – Stark heterogeneProjektmanagementstandards und -fähigkeiten123
4.4.2 Das Projektmanagementsystem als Instrument imRahmen des Innovationsprozesses124
4.4.3 Wirkung des untersuchten Managementinstrumentesim Innovationsprozess – Kontextangemessenheit imUmgang mit Innovationsbarrieren129
4.4.4 Zwischenresümee133
4.5 Fall 5 – Einführung eines Prozessmanagementsystem im Rahmen der Diversifizierung eines KMU in der Luftfahrtindustrie134
4.5.1 Barrieren im Innovationsprozess135
4.5.2 Das Prozessmanagementsystem als Instrument imRahmen des Innovationsprozesses137
4.5.3 Wirkung des untersuchten Managementinstrumentesim Innovationsprozess – Kontextangemessenheit imUmgang mit Innovationsbarrieren143
4.5.4 Zwischenresümee148
5 Interpretation149
5.1 Interpretationslinie 1: Die Relevanz organisationaler Regime als mikropolitischer Kontext von Innovationsfähigkeit151
5.1.1 Analytik des organisationspolitischen Kontextes151
5.1.2 Interpretation zu Fall 1: Ein paternalistisches Regime153
5.1.3 Interpretation zu Fall 2: Ein professionellbürokratischesRegime160
5.1.4 Kontextangemessenheit potentiell reflexiverInstrumente bedarf auch einer politischen Dimension163
5.2 Interpretationslinie 2: Die Institutionalisierung von Reflexivität167
5.2.1 Das 3-Säulen-Modell nach Scott167
5.2.2 Institutionalisierung und Verankerung von Reflexivität170
5.2.3 Interpretation ausgewählter Fälle171
5.2.4 Schlussfolgerung für die Verankerung von reflexivenManagementinstrumenten176
6 Theoretisch-konzeptionelle und pragmatisch-gestaltungsorientierte Schlussfolgerungen177
6.1 Konzeption und Besonderheit Institutioneller Reflexivität177
6.2 Zusammenfassung unserer empirischen Ergebnisse179
6.3 Implikationen für das Change Management183
6.3.1 Analyse von Barrieren für eine kontextangemessenreflexive Ausgestaltung von Instrumenten184
6.3.2 Analyse organisationaler Regime für einekontextangemessen reflexive Ausgestaltung vonInstrumenten186
6.3.3 Analyse der institutionellen Verankerung vonInstrumenten für deren kontextangemessen reflexiveAusgestaltung188
6.3.4 Nutzen Institutioneller Reflexivität im betrieblichenChange Management189
6.4 Ausblick: Theoretisch-konzeptionelle Integration von Barriere-, Politikund Kulturkonzeptionen191
6.4.1 Integration eines Innovations-Barrierekonzeptes in dieKonzeption Institutionelle Reflexivität191
6.4.2 Integration von Politikkonzeptionen in die KonzeptionInstitutionelle Reflexivität192
6.4.3 Integration von Kultur- und Legitimitätskonzeptionenin die Konzeption Institutionelle Reflexivität195
Literatur197
Anhang: Interviewleitfaden202