: Benjamin Krämer
: Mediensozialisation Theorie und Empirie zum Erwerb medienbezogener Dispositionen
: Springer VS
: 9783531195681
: 1
: CHF 39.90
:
: Sozialwissenschaften allgemein
: German
: 502
: DRM
: PC/MAC/eReader/Tablet
: PDF
?Warum nutzen wir die Medien so, wie wir es tun? Die hier vorgeschlagene Theorie der Mediensozialisation beschreibt, wie die gesellschaftliche Position und der Lebensverlauf einer Person dazu führen, dass sie kognitive, emotionale, wertungs- und verhaltensbezogene Dispositionen erwirbt, die dann die Mediennutzung strukturieren. Eine quantitative empirische Studie führt dann medienbezogene Haltungen von Befragten auf die Eigenschaften von Sozialisationsinstanzen wie Familie, Schule und Arbeit sowie auf typische Lebensverlaufsmuster zurück.

Benjamin Krämer, M.A. ist wissenschaftlicher Mitarbeiter am Institut für Kommunikationswissenschaft und Medienforschung der Ludwig-Maximilians-Universitä München.
Vorwort5
Inhalt8
1 Einleitung11
2 Theorie der Mediensozialisation18
2.1 Das Feld der Mediensozialisationsforschung18
2.2 Die Begriffe der Sozialisation und der Mediensozialisation22
2.3 Die Sozialstruktur30
2.3.1 Der Strukturbegriff30
2.3.2 Der soziale Raum39
2.3.3 Die Klassenstruktur45
2.3.4 Die Ungleichheit der Geschlechter52
2.4 Der Medienbegriff58
2.5 Die Struktur der Dispositionen70
2.6 Dispositionen und ihr Erwerb81
2.6.1 Kognitive Dispositionen81
2.6.2 Emotionsbezogene Dispositionen94
2.6.3 Wertungsbezogene Dispositionen107
2.6.4 Verhaltensbezogene Dispositionen122
2.7 Die Bedeutung der Sozialisationsinstanzen141
2.7.1 Arbeit als Sozialisationsinstanz142
2.7.2 Familie als Sozialisationsinstanz159
2.7.3 Bildungseinrichtungen als Sozialisationsinstanz169
2.7.4 Sozialisation innerhalb sozialer Beziehungen177
2.7.5 Medien als Sozialisationsinstanz187
2.8 Mediensozialisation im Zeitverlauf193
2.8.1 Ebenen der Zeitdimension194
2.8.2 Der historische Wandel196
2.8.3 Der Lebensverlauf215
2.8.4 Die Kohortenfolge235
2.9 Reflexive Ebenen: Identität und Biografie, Generationen und soziale Bewegungen249
2.10 Zusammenfassung und Fazit der Theoriebildung264
3 Anlage einer empirischen Studie zur Mediensozialisation275
3.1 Der Zuschnitt der empirischen Studie275
3.1.1 Untersuchte Sozialisationsinstanzen und ihre Eigenschaften275
3.1.2 Gegenstandsbereiche von Dispositionen279
3.1.2.1 Musik: Genrevorlieben und normative Haltungen279
3.1.2.2 Fernsehnutzung: Genrevorlieben und Nutzungsstrategien286
3.2 Methode300
3.2.1 Allgemeine Festlegungen300
3.2.2 Die Wahl der Methode301
3.2.3 Vorgehensweise304
3.3 Operationalisierungen307
4 Ergebnisse der empirischen Studie312
4.1 Beschreibung der Stichprobe313
4.2 Der soziale Raum321
4.3 Die Eigenschaften der Sozialisationsinstanzen326
4.4 Der Lebensverlauf und der Verlauf der Mediensozialisation338
4.5 Die Erklärung des Umfangs der Mediennutzung356
4.6 Analysen zu den Gegenstandsbereichen von Dispositionen360
4.6.1 Gang der Analysen und vorbereitende Auswertungen360
4.6.2 Genrevorlieben bei der Musiknutzung und normative Haltungen gegen-über Musik368
4.6.3 Genrevorlieben und Rezeptionsstrategien bei der Fernsehnutzung396
4.7 Ein zusammenfassendes Tableau: Die Strukturiertheit der Mediensozialisation418
4.8 Zusammenfassung und abschließende Interpretation der empirischen Ergebnisse423
5 Abschließende Reflexion und Ausblick432
6 Anhänge437
6.1 Online-Fragebogen437
6.2 Einladungsund Erinnerungs-E-Mails an potenzielle Befragte450
Literaturverzeichnis458