Warum bekommen immer mehr Menschen Krebs?
»Man kann einen Menschen mit gutenSoßen ebenso unter die Erde bringen wiemit Strychnin, bloß dauert es länger.«
Christian Barnard (1922–2001), südafrikanischer Herzchirurg
Krebs gibt es wahrscheinlich, seit es Menschen gibt. Ganz sicher gibt es Krebs, seit Menschen aufgehört haben, in mehr oder weniger wilden Horden zu jagen und zu sammeln, und stattdessen Äcker bepflanzten und Kühe molken. In seinem mit dem Pulitzerpreis ausgezeichneten BuchDer König aller Krankheiten: Krebs– eine Biografie schreibt der Arzt Siddhartha Mukherjee, dass Menschen seit etwa 4500 Jahren gegen den Krebs ankämpfen.
Krebs ist also nichts Neues? Ja, stimmt. Neu ist aber, dass immer mehr Menschen Krebs bekommen. Und zwar – und jetzt werde ich ein wenig unhöflich – weil immer mehr Menschen Müll essen, im Sessel kleben und vor lauter Hickhack mit ihren elektronischen Kleingeräten keinen klaren Gedanken mehr fassen. Doch eins nach dem anderen.
Schlechte Ernährung: Wir essen Müll
Dass Krebs ein völlig überflüssiges Leiden ist, ahnte schon Albert Schweitzer. Der in Zentralafrika ein Urwaldspital gründete. Er schrieb:»Bei meiner Ankunft in Gabun im Jahre 1913 war ich überrascht, keine Krebsfälle vorzufinden. Bei den Eingeborenen 200 Meilen von der Küste entfernt fand ich keinen einzigen. (…) Dieses Fehlen von Krebs war anscheinend