Ästhetik der Politik, Ästhetik des Politischen Ein Versuch in Thesen
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Wolfgang Braungart
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Ästhetik der Politik, Ästhetik des Politischen Ein Versuch in Thesen
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Wallstein Verlag
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9783835322264
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Das Politische als Kommunikation
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1
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CHF 7.10
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Geschichte
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German
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192
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kein Kopierschutz/DRM
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PC/MAC/eReader/Tablet
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PDF
Politische Kommunikation ist immer auch ästhetische Kommunikation. Das Ästhetische ist die 'Machart', in der sich das, was als politisch verstanden werden soll, zeigt, zeigen muss. Ohne das Ästhetische geht es also nicht. Es ist keinesfalls nur die schöne Fassade des Politischen. Wolfgang Braungart formuliert dazu 14 Thesen und erläutert sie an Beispielen, die von der Antike bis in die politische Gegenwart reichen.
Wolfgang Braungart, geb. 1956, Professor für neuere deutsche Literatur und Allgemeine Literaturwissenschaft an der Universität Bielefeld. Veröffentlichungen u.a.: Gewalt und Opfer. Im Dialog mit Walter Burkert (Mithg., 2010); 'Nichts als die Schönheit'. Ästhetischer Konservatismus um 1900 (Mithg., 2007).
Umschlag
1
Titel
4
Inhalt
6
Vorbemerkungen
8
(1) Politisch ist, was in kommunikativen Prozessen als politisch gilt und als politisch gestaltet, wahrgenommen und erfahren wird.
17
(2) »Zeige deine Wunde!« Fu?r die politische Semantik und Ästhetik war Religion immer grundlegend.
40
(3) Alle kulturellen Äußerungen, Handlungen, Prozesse sind immer auch ästhetisch.
52
(4) Die Frage nach der Rolle des Ästhetischen fu?r das Politische und fu?r Politik und die Frage nach der Ästhetik des Politischen und der Politik ist nicht identisch mit der Frage nach der Aussagekraft und dem Quellenwert von Bildern und aller anderen kulturellen Äußerungsformen fu?r die Beobachtung des Politischen.
66
(5) Nimmt man diese ästhetische Perspektive auf das Politische und auf politische Kommunikation ein, so muss das auch bedeuten, sie zugleich rhetorisch zu verstehen.
71
(6) Durch ihre grundsätzliche Ästhetizität kommentieren sich politische Äußerungen, Handlungen, Prozesse selbst.
82
(7) Etwas anders, auf andere Art und Weise sagen und darstellen, heißt immer: etwas anderes sagen und darstellen.
90
(8) Je größer und komplexer der Problemdruck und die Aufgaben, die sich in politischen Kommunikationsprozessen stellen, desto stärker fällt der ästhetische Aufwand ins Gewicht.
96
(9) Ästhetische Gestaltungen und Erfahrungen lassen sich grundsätzlich nicht vollständig ins Begriffliche u?bersetzen.
99
(10) Metaphernbildung ist eine Grundoperation der Ästhetik des Politischen zur Erzeugung symbolischer Bedeutung. Sie ist nicht auf Sprache beschränkt.
111
(11) Das Allegorische und das Symbolische kennzeichnen zwei grundlegende Möglichkeiten einer politischen Ästhetik. Sie sind immer miteinander verschränkt.
133
(12) Die Durchsetzung demokratischen Denkens und der Demokratie als grundlegender Form politischer Verfasstheit in ›den westlichen Ländern‹ hat auch einschneidende Konsequenzen fu?r die ästhetische Seite politischer Kommunikation.
152
(13) Authentizität ist die Bedingung politischer Kommunikation von heute, die ästhetisch eingelöst werden muss.
160
(14) Politische Kommunikation ist notwendig auf kollektive Anschauungen, Vorstellungen, Mythen angewiesen.
167
Literaturverzeichnis
176
Impressum
193