: Walter Herzog
: Wissenschaftstheoretische Grundlagen der Psychologie
: VS Verlag für Sozialwissenschaften (GWV)
: 9783531931418
: 1
: CHF 6.20
:
: Psychologie
: German
: 146
: DRM
: PC/MAC/eReader/Tablet
: PDF
Was zeichnet Wissenschaft aus? Wozu braucht man überhaupt Wissenschaftstheorie? Der Band führt knapp und verständlich in die wissenschaftstheoretischen Grundfragen der Psychologie ein. Thematisiert werden z.B. Probleme der Abgrenzung von wissenschaftlichen und alltäglichen psychologischen Aussagen, Fragen der Erkenntnisgewinnung, wissenschaftstheoretische Positionen des 20. Jahrhunderts und ihre Bezüge zu psychologischen Theorien und Forschungsparadigmen, Fragen der Theoriebildung, der Forschungsmethodik, der Verortung der Psychologie in der Systematik der Wissenschaften sowie der praktischen Anwendung psychologischer Erkenntnisse.

Prof. Dr. Walter Herzog ist Direktor der Abteilung Pädagogische Psychologie am Institut für Erziehungswissenschaft der Universität Bern.
Inhalt6
Vorwort9
1Psychologie als Wissenschaft11
1.1 Eine kurze Darstellung der Alltagspsychologie12
1.2 Ist Wissenschaft verfeinerter Alltagsverstand ?13
1.3 Begründung der Psychologie als Wissenschaft16
1.3.1 Ein Blick in die Geschichte der Psychologie16
1.3.2 Wie beginnen mit der Psychologie?18
1.3.3 Von der Seele zu den psychischen Erscheinungen20
2Wissenschaftstheorie und Logik24
2.1 Was heißt Wissenschaftstheorie?24
2.1.1 Analytische Philosophie25
2.1.2 Analytische Wissenschaftstheorie26
2.2 Logik27
2.2.1 Begriffe28
2.2.2 Aussagen30
2.2.3 Schlüsse31
2.3 Theorien und theoretische Begriffe35
3Wissen und Wahrheit39
3.1 Erkenntnistheorie40
3.2 Wissen41
3.3 Wahrheit43
3.3.1 Zitattilgungstheorie der Wahrheit44
3.3.2 Korrespondenztheorie der Wahrheit45
3.3.3 Epistemische Wahrheitstheorien46
3.3.4 Zwei Grenztheorien und eine Nicht-Theorie47
3.3.5 Wahrheit nach Menschenmaß49
4Vom Logischen Empirismus zum KritischenRationalismus52
4.1 Logischer Empirismus53
4.1.1 Vom Phänomenalismus zum Physikalismus54
4.1.2 Kritik am Logischen Empirismus57
4.2 Der Logische Empirismus und die Psychologie58
4.3 Kritischer Rationalismus61
4.3.1 Wissenschaft als Tätigkeit61
4.3.2 Konventionalismus63
5Postempiristische Wissenschaftstheorie65
5.1 Das Wissenschaftsverständnis von Thomas Kuhn66
5.1.1 Tradition und Revolution in der Wissenschaft67
5.1.2 Konstruktivismus68
5.1.3 Kontinuität durch Kommunikation69
5.2 Vertiefungen zum Konzept des Paradigmas70
5.2.1 Ideale der Naturordnung70
5.2.2 Apriorische Voraussekungen der Wissensclulft71
5.3 Die Wissenschaft und das Experiment72
5.3.1 Dewey und die Zuschauer/lleorie der Erkenntnis73
5.3.2 Hacldng und die Kontaktnahme mit der Wirklichkeit74
5.4 Argumentative Vernunft75
6Metaphern und Modelle78
6.1 Modelle in der Psychologie79
6.1.1 Modelle als Metaphern79
6.1.2 Die Wahrnehmungspsychologie als Beispiel81
6.1.3 Die Logik des Als-ob85
6.2 Präferenz für das Maschinenmodell86
7Gesetze und Erklärungen90
7.1 Keine Erklärung ohne Beschreibung91
7.2 Da. Hempel-Oppenheim-Schema94
7.3 Nomologische Erklärungen95
7.3.1 Konditionalismus VS. Kllusalismus95
7.3.2 Deterministische vs. statistische Gesek:e97
7.4 Dispositionelle ErkIärungen97
7.5 Teleologische Erklärungen98
7.5.1 Intentionale Erklärungen99
7.5.2 Funktionale Erklärungen100
7.6 Kausalität101
7.6.1 Der lange Schatten von David Hume102
7.6.2 Interuentinnistisches Kilusalverständnis103
7.6.3 Mechanismen der Kausalität?104
8 Die Wirklichkeit des Psychischen106
8.1 Das Psychische als anschauliche Wirklichkeit107
8.1.1 Psychische Kausalität107
8.1.2 Das psychophysische Niveau108
8.1.3 Psychisches als Epiphänomen108
8.2 Der Materialismus als Ontologie der Wissenschaft109
8.2.1 Das Körper-Geist-Problem110
8.2.2 Ontologische Verpflichtung113
8.3 Die fiktionale Realität des Psychischen114
8.3.1 Hypothetische Knnstrukte114
8.3.2 Nützliche Fiktionen?116
8.4 Das Erklärungspotential der Psychologie118
9Strategien der Begriffsbildung120
9.1 Die physikalische Strategie121
9.2 Die funktionale Strategie123
9.2.1 Zwei Wege der Naturwissenschaft123
9.2.2 Das demiurgische Prinzip124
9.3 Die Alltagspsychologie als Alternative?125
9.3.1 Eine Bestätigung der Alltagspsychologie125
9.3.2 Die Allfagspsyclwlogie als Modell126
9.3.3 Friedliche Knexistenz?128
9.4 Die intentionale Strategie129
9.5 Welche Strategie ist die richtige?131
Literaturverzeichnis134
Stichwortverzeichnis142