: Heidi Albisser Schleger, Marcel Mertz, Barbara Meyer-Zehnder, Stella Reiter-Theil
: Klinische Ethik - METAP Leitlinie für Entscheidungen am Krankenbett
: Springer-Verlag
: 9783642111280
: 1
: CHF 26.70
:
: Allgemeines
: German
: 329
: Wasserzeichen/DRM
: PC/MAC/eReader/Tablet
: PDF
Therapieentscheidung n lösen in klinischen Teams häufig Unsicherheiten und Konflikte aus, insbesondere wenn es um schwerkranke Patienten geht. Fallen Entscheidungen vornehmlich situationsgeleitet, sind bestimmte Patientengruppen einem Risiko der Unter-, Über- oder Ungleichversorgung ausgesetzt. Der Metap-Leitfaden unterstützt Ärzte, Pfleger und Therapeuten daher in ihrer ethisch reflektierten Entscheidungskompetenz mit verschiedenen Orientierungs- und Entscheidungsinstrumentarien. Diese berücksichtigen eine gerechte Zuteilung der Ressourcen.
Vorwort5
Vorwort der klinischen Partner7
Vorwort des Präsidenten der SChweizerischen Akademie der Medizinischen Wissenschaften9
Zum Geleit10
INHALTSVERZEICHNIS12
EINFÜHRUNG20
Warum haben wir METAP entwickelt?21
Was ist METAP?22
Welche Ziele verfolgt METAP?23
Was ist eine medizinethische Leitlinie?23
Wofür steht die Abkürzung METAP?24
In welcher Form steht METAP zur Verfügung?24
Wie ist das Handbuch von METAP aufgebaut?24
Wie kann das Handbuch METAP gelesen werden?25
Für wen wurde METAP geschrieben?25
Kann METAP auch für die hausärztliche Pltlentenversorgung nützlich sein?25
Wann und wie kommt METAP in Institutionen bel Therapleantscheldungen zum Einsatz?25
Einsatz von METAP - Vier Eskalationsstufen26
Wie unterscheidet sich METAP von anderen ethischen Entscheidungsfindungsinstrumenten?28
Wie ist METAP entwickelt worden?28
Mitglieder der Leitlinienprojektgruppe, der wissenschaftlichen Expertengruppe, der klinischen Fachgrupp. und der Rechtsberatung29
Implementierung und Evaluation32
Welche Güte hat METAP?32
Finanzierung32
Welche Bedeutung haben die Symbole in METAP?32
Literatur33
I GRUNDLAGEN DER ENTSCHEIDUNGSFINDUNG34
1 EMPIRISCHE GRUNDLAGEN DER ÜBER-, UNTER- UND UNGLEICHVERSORGUNG36
Einleitung37
Begriffsktärung37
1.1 Unter- oder Ungleichversorgungam Krankenbett39
1.1.1 Soziale und krankheitsspezifische Kriterien, die Unter- oder Ungteichversorgung am Krankenbett begünsttgen kllnnen39
1.1.2 Instttuttonelle und polittsche Einftussfaktoren. welche Unter- oder Ungteichversorgung am Krankenbett begünsttgen kllnnen46
1.1.3 Begriffserläuterungen50
1.1.4 Ausgewählte ethische Fragen bei Unter- Dder UngleichversDrgung51
1.1.5 Ausgewählte rechtliche Fragen bei Unter- Dder UngteichversDrgung57
Fazit für die klinische Praxis - Vorbeugung von Unter- und Ungleichversorgung59
Literatur62
1.2 Überversorgung oder das „Futility- Problem“65
1.2.1 Definition von „Futitity“66
1.2.2 Überversorgung im klinischen Alltag aus der Perspektive der empirischen Forschung67
1.2.2.1 Wahrnehmung von Überversorgung im Klinikalltag67
1.2.2.2 Mögliche Gründe für Überversorgung im Klinikalltag68
1.2.3 Ethische und rechtliche Probleme bei Überversorgung70
1.2.3.1 Gibt es ein Recht auf maximale Therapie?71
1.2.3.2 Gründe, dass Patienten oder Angehörige maximale Therapie verlangen72
1.2.3.3 Verletzung des Prinzips des Nicht-Schadens72
1.2.3.4 Soll „Futility“ als normatives Konzept benützt werden dürfen?72
1.2.3.5 Missbrauch des Futility-Konzepts für unlautere Kosteneinsparung73
1.2.4 Diagnose „Überversorgung“: Identifikation und Handhabung im beruflichen Atttag73
Fazit für die klinische Praxis - Vorbeugung von Uberversorgung75
Literatur76
2 ETHISCHE GRUNDLAGEN78
2.1 „Warum überhaupt ethisch handeln?“ - oder: zum Nutzen einer medizinethischen Leitlinie179
2.1.1 Ethik als verbindliches und vernünfttges Anliegen79
2.1.2 Explizite Werte und Prinzipien als ethische Hilfsmittel81
2.1.3 Wissenschaftlichkeit und professioneller Erfahrungshintergrund in der Ethik83
2.1.4 Ethische Hilfsmittel in METAP86
2.2 Werte, Prinzipien und Normen88
2.2.1 Was ist Moral?88
2.2.2 Was ist Ethik?89
2.2.2.1 Was ist Medizinethik?90
2.2.2.2 Warum brauchen wir (Medizin-)Ethik?91
2.2.3 Werte92
2.2.3.1 Wissenschaftlichkeit und Begründung92
2.2.3.2 Größtmögliches Wohlergehen und Gutes Leben - Guter Tod93
2.2.3.3 Freiheit und Selbstbestimmung96
2.2.3.4 Gerechtigkeit99
2.2.3.5 Mitgefühl, Fürsorge und Respekt100
2.2.3.6 Konflikt- und Konsensfähigkeit (Kommunikationsfähigkeit)101
2.2.4 Prinzfpien102
2.2.4.1 Hilfeleistung (beneficence)102
2,2.4.2 Schadensvermeidung (non-maleficenceJ103
2.2.4.3 Respekt vor der Patientenautonomie103
2.2.4.4 Prinzip Gerechtigkeit103
2.2.4.5 Wahrhaftigkeit104
2.2.5 Normen105
2.2.5.1 Normen im Zusammenhang mit der Patientenautonomie105
2.2.5.2 Normen im Zusammenhang mit der Gerechtigkeit12111
2.2.6 Diskursethik114
2.2.6.1 Das diskursethische Moralprinzip115
2.2.6.2 Der praktische Diskurs als Prüfverfahren115
2.2.6.3 Diskursregeln116
2.2.7 Ethische Angemessenheit119
Fazit für die klinische Praxis121
Literatur122
3 MEDIZINISCHE GRUNDLAGEN124
3.1 Bestimmung und Bedeutung der Prognose bei schwierigen Therapieentscheiden125
3.1.1 Einführung125
3.1.2 Begriffsktlirung125
3.1.3 Nosologische versus individuelle Prognose126
3.1.4 Prognosestettung über die Zeit126
3.1.5 Prognosescores126
3.1.6 Wie stetten Ärzttnnen und Ärzte eine Prognose?128
3.1.7 Empfehlungen van Fachdisziplinen129
3.1.8 Schwierigkeiten und Gefahren bei der Prognosestellung130
3.1.9 Umgang mit Unsicherheit in der Medizin132