: Oliver Stoll, Heiko Ziemainz
: Laufen psychotherapeutisch nutzen Grundlagen, Praxis, Grenzen
: Springer-Verlag
: 9783642050527
: 1
: CHF 38.20
:
: Angewandte Psychologie
: German
: 171
: Wasserzeichen/DRM
: PC/MAC/eReader/Tablet
: PDF

Breitensport für die Therapie nutzbar gemacht

Joggen, Laufen und Walking scheinen eine hohe Akzeptanz zu haben. Inzwischen ist auch ihre therapeutische Wirksamkeit nachgewiesen. In diesem Buch werden neben Grundlagen auch die Besonderheiten in der Anwendung bei einzelnen Störungsbildern beschrieben. Außerdem wird solide auf Kontraindikationen und Grenzen hingewiesen.

Grundlagen Praxis und Grenzen

Das Buch der Fachexperten Professor Stoll und Dr. Ziemainz, die selbst erfahrene Läufer sind, gliedert sich in drei Teile: Theoretische Grundlagen, Lauftherapie - praktische Empfehlungen; Grenzen von Lauftherapie bzw. von ausdauerndem Laufen; Praktische Schritte zur Lauftherapie, störungsbildbezogen. Therapeuten und Berater erfahren, wie sie schrittweise vorgehen. Einige Fragen:

Wie kann ich als Therapeut oder Berater meinen Klienten animieren, Ausdauersport als Ressource auszuprobieren und möglichst dauerhaft in seinen Alltag einzubauen? Wie kann ich Laufen in der Gruppe einsetzen (z.B. in der Suchtbehandlung)? Welche Mythen gibt es, die so nicht zutreffen?

Geschrieben für Psychotherapeuten und andere Fachleute, die den Nutzen von Laufen und Ausdauersport in der psychotherapeutischen Praxis einsetzen wollen, für den Berufsverband der Deutschen Sporttherapeuten DVGS (Deutsche Verband für Gesundheitssport und Sporttherapie), für Studierende der Psychologie und Sportwissenschaften und für interessierte Laien.

Ein Buch, das motiviert und informiert, den therapeutischen Nutzen von Joggen, Laufen, Walking selbst anzuwenden



Professor Dr. Oliver Stoll, Leiter des Arbeitsbereichs Sportpsychologie& Sportpädagogik& Sportsoziologie an der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg, Stellvertretender Direktor des Instituts für Leistungsdiagnostik und Gesundheitsförderung (ILUG), Mitglied in der Medizinischen Kommission des Deutschen Schwimmverbandes sowie im Vorstand der Arbeitsgemeinschaft für Sportpsychologie (asp), Präsident des Deutschen Unihockey Bundes. Seine Forschungsschwerpunkte liegen im Bereich der Neuro-kognitiven Grundlagen psychischer Prozesse im Sport, zum Zusammenhang von Perfektionismus und Leistung im Sport sowie zu Gruppenprozessen in Mannschaften.
Oliver Stoll absolvierte über 50 Marathonläufe, zwei 80-km-Läufe sowie einen 24-Stunden Lauf. Außerdem kam er bei den Ironman-Triahlon Wettkämpfen in Roth und Hawaii 1988 ins Ziel. Er gehörte darüber hinaus zur Olympiamannschaft 2008 in Peking und agierte als Sportpsychologe in diesem Zusammenhang in der Betreuung der Nationalmannschaft im Wasserspringen.

Dr. Heiko Ziemainz, Akademischer Oberrat am Institut für Sportwissenschaft und Sport der Friedrich-Alexander-Universit t Erlangen-Nürnberg. Seine Forschungsschwerpunkte liegen vor allem in der Entwicklung und Evaluation sportpsychologischer Diagnostik und/oder Trainingsverfahren im Leistungssport. Heiko Ziemainz macht seit 25 Jahren Triathlon und finishte u.a. beim Ironman Germany, Lanzarote und Switzerland. Er ist lizensierter A-Trainer der deutschen Triathlon Union und seit Jahren in der Traineraus- und -fortbildung tätig. Er arbeitet seit 15 Jahren als Sportpsychologie mit Athleten unterschiedlicher Leistungsniveaus und Sportarten, so ist er u.a. der Sportpsychologe am Nachwuchsleistungszentrum des 1 FC Nürnberg.

Vorwort5
Die Autoren6
Inhaltsverzeichnis7
1Psychotherapie , Sporttherapie ,Lauftherapie – worüber redenwir?11
1.1 Psychotherapie – wo sehen wirAnknüpfungspunkte?13
1.2 Sporttherapie14
1.3 Lauftherapie15
1.3.1 Das Paderborner Modell – Ein Rahmenmodelllauftherapeutischen Handelns16
1.3.2 Ziele und Teilziele der Lauftherapie17
1.3.3 Der organisatorische Rahmen desPaderborner Modells18
1.3.4 Das DLZ-Standardlaufprogramm19
1.3.5 Die Besonderheit der Rückmeldungen durchden Lauftherapeut20
1.3.6 Laufen als Gruppentherapie21
1.3.7 Lauftherapie und Beratung21
1.4 Zusammenfassung22
Literatur23
2Wirkungen von Ausdauerlaufenauf körperliche Parameter24
2.1 Wirkung von Laufen auf das Herz-Kreislauf-System25
2.2 Wirkung von Laufen auf die Lunge26
2.3 Wirkung von Laufen auf das Körpergewicht27
2.4 Wirkung von Laufen auf verschiedeneAnpassungsprozesse28
Literatur29
3Wirkungen von Ausdauerlaufenauf psychische Parameter30
Literatur37
4Ausdauerlauf als Therapie – deraktuelle Stand der Forschung38
4.1 Übersicht vorliegender Studien zum ThemaLauftherapie41
4.1.1 Blumenthal et al. (2007)41
4.1.2 Brené et al. (2007)42
4.1.3 Dunn et al. (2005)43
4.1.4 Haff mans et al. (2006)44
4.1.5 Knubben et al. (2007)44
4.1.6 Nabkarson et al. (2005)45
4.1.7 Neumann, Frasch (2008)46
Literatur47
5Mit Ausdauerlaufen beginnen– erste Schritte, die nichtschwerfallen müssen49
5.1 Bevor man mit dem Laufen beginnt50
5.2 Ein kleines Aufwärmprogramm51
5.3 Wo sollte man laufen?51
5.4 Wie schnell sollte man laufen ?52
5.5 Nach der Trainingseinheit53
5.6 Ein Lauftagebuch führen53
5.7 Trainingsmethoden54
5.7.1 Dauermethode54
5.7.2 Intervallmethode54
5.7.3 Wiederholungsmethode55
6Lauftherapie in der praktischenBehandlung von Depressionen55
6.1 Indikation57
6.2 Lauftherapie bei Depressionen – zum Standder Forschung59
6.3 Übersicht vorliegender Wirkungsstudien zumThema Lauftherapie bei Depressionen60
6.3.1 Daley (2008)60
6.3.2 DGPPN (2009)61
6.3.3 Dirmaier et al. (2010)61
6.3.4 Mead GE et al. (2010)62
6.3.5 NICE (2009)63
6.3.6 Perraton et al. (2009)63
6.4 Mögliche Wirkmechanismen von Lauftherapiebei Depressionen64
6.5 Praktische Hinweise zum Einsatz vonLauftherapie bei Depressionen66
Literatur68
7Lauftherapie in der praktischenBehandlung von Essstörungen70
7.1 Indikationen73
7.1.1 Übergewicht und Adipositas73
7.1.2 Anorexia und Bulimia nervosa75
7.2 Bewegung und Sport bei Adipositas – zumStand der Forschung76
7.3 Übersicht vorliegender Studien zum ThemaSport bei Adipositas76
7.3.1 Deutsche Adipositas Gesellschaft (DAG) (2007)76
7.3.2 DAG (2003)78
7.3.3 RKI (2005)79
7.3.4 Institut für Qualität und Wirtschaftlichkeit imGesundheitswesen (IQWiG) (2009)79
7.3.5 ACSM (2009)81
7.3.6 Hauner81
8181
7.4 Praktische Hinweise zum Einsatz vonLauftherapie bei Adipositas82
7.5 Lauf- und Bewegungstherapie bei Anorexiaund Bulimia nervosa – zum Stand derForschung83
7.6 Übersicht vorliegender Studien zum ThemaLauf- und Bewegungstherapie bei Anorexiaund Bulimia nervosa86
7.6.1 Arbeitsgemeinschaft der WissenschaftlichenMedizinischen Fachgesellschaften (AWMF)(2006)86
7.6.2 NICE (2004)86
7.6.3 American Psychiatric Organisation (APA)(2006)88
7.6.4 Bratland-Sanda et al. (2010)89
7.6.5 Bratland-Sanda et al. (2010)90
7.6.6 Thien et al. (2000)92
7.7 Praktische Hinweise zum Einsatz von LaufundBewegungstherapie bei Anorexia undBulimia nervosa93
Literatur94
8Lauftherapie in derpraktischen Behandlung vonSuchterkrankungen96
8.1 Suchterkrankungen97
8.2 Bewegung und Sport bei Suchterkrankungen– zum Stand der Forschung99
8.3 Übersicht vorliegender Wirkungsstudien zumThema Bewegung und Sport beiSuchterkrankungen100
8.3.1 AWMF (2006)100
8.3.2 AWMF (2005)101
8.3.3 American Psychiatric Association (APA) (2006)102
8.3.4 RKI (2008)103
8.3.5 Broocks (2005)/Brooks (2008)103
8.3.6 Broocks103
105103
8.4 Lauftherapie bei Suchterkrankungen – zumStand der Forschung106
8.5 Übersicht vorliegender Evaluationsstudienzum Thema lauftherapeutische Interventionbei Suchterkrankungen106
8.5.1 Legl (2004)107
8.5.2 Bartmann (2009)109
8.5.3 Schay et al. (2006)109
8.6 Praktische Hinweise zum Ei