: Pierre Basieux
: Abenteuer Mathematik Brücken zwischen Wirklichkeit und Fiktion
: Spektrum Akademischer Verlag
: 9783827428851
: 5
: CHF 17.60
:
: Naturwissenschaft
: German
: 415
: Wasserzeichen/DRM
: PC/MAC/eReader/Tablet
: PDF

Nicht Mathematik zu betreiben, sondern zu erfahren ist das Abenteuer, das dieses Buch bietet - Denkexpeditionen, deren Ausgangspunkt Fragen sind: Was steckt hinter mathematischen Fiktionen wie den unendlich vielen Stufen des Unendlichen oder dem Letzten Fermatschen Satz? Worin liegt ihre Schönheit, worin ihr Bezug zur Realität? Welchen Köpfen sind solche Ideen entsprungen, welche Schicksale mit ihnen verbunden?

Das Buch wurde für die vorliegende 5. Auflage vollständig durchgesehen und aktualisiert.



Dr. Pierre Basieux studierte Mathematik, Physik und Philosophie an den Universitäten München und Graz und promovierte mit einem Thema aus Operations Research und Spieltheorie. Seit 1995 ist er selbständiger Unternehmensberater und Buchautor.

<
Inhalt5
Prolog8
Das Spiel und seine Elemente13
Mathematik, Kunst und Wirklichkeit17
Abstraktion ist Vereinfachung … bis zur Karikatur19
Verstehen wir, was »verstehen« bedeutet?22
0Menschenverstand, Logik und Beweis26
Ein paar Zutaten: Aussagen27
Spezifi kationen namens Quantoren34
Ein paar Rezepte: Beweise38
Sätze als Implikationen: Beweisspielarten41
Wie man sich hoffnungslos verbeißt46
Ratschläge eines berufenenMathematikers49
Endlicher Beweis unendlich vieler Aussagen50
Der »Satz vom Affen«54
1Die Faszination, prim zu sein57
Damit begann die Bescherung57
Primzahlen: die erste unendliche Geschichte59
Das Vermächtnis des professionellen Amateurs67
Fermatisten, Goldbachvermuter, Primzwillingsforscher74
Großjagd auf Monster76
Faktorisieren: beliebig viele, beliebig harte Nüsse80
Die Kryptologie und ihre Falltüren81
2Brücken ins Unendliche87
Die einfachste, natürliche Unendlichkeit89
Das Unendliche zwischen Genie und Wahn95
Kritiker und Bewunderer98
Die Beweise99
Die Durchnummerierung der Brüche100
Mehr als unendlich viele102
Algebraische und »transzendente« Zahlen103
Was ist die Potenzmenge einer Menge?104
Die genaue Frage und Cantors Satz107
Die Kontinuumhypothese111
Ist logische Stimmigkeit alles?113
Gibt es verschiedene Kategorien von Mathematik?115
Unendlichkeit im Kleinen117
3Das Matrjoschka-Prinzip123
Der letzte Akt123
Schule: zuerst keine, dann einelangweilige125
Die Anfänge des spielerischen Erforschens127
Widrige Wechselfälle oder MisterMurphy was here130
Das Vermächtnis des Duellanten137
Das Vermächtnis des Duellanten137
Symmetrien und Gruppen138
Die Gestalt der Lösungsmenge einer Gleichung143
Galois’ Rezept – das MatrjoschkaPrinzip146
Blick durch das aufgestoßene Tor149
Wie die Geometrien unter einen Hut kamen150
Von der Geometrie zur Physik …152
Ein paar unkomplizierte Exemplare ausdem Gruppenzoo153
»Einfach« ist nicht leicht155
Der Marathonbeweis und das Monster157
4Zufall, Glück und Chaos163
Die Entstehungsphase der Wahrscheinlichkeitsrechnung164
Frühe Anwendungen in den Natur-und Wirtschaftswissenschaften168
Die Axiomatisierung: Beginn der modernen Wahrscheinlichkeit170
Die Gewissheit des Zufalls oder Das Gedächtnis der Roulettekugel175
Fehlender Ausgleich, Unempfi ndlichkeit, Impotenz177
Fortuna kontra Nemesis oder Die fundamentale Ungerechtigkeit der Natur178
Determinismus, Berechenbarkeit, Vorhersagbarkeit, Komplexität182
Chaos und Fröhlichkeit186
Der Zufall im Roulette und seine –– partielle – Zähmung190
Wahrscheinlich, glaubwürdig, plausibel: Kategorien der Ungewissheit194
Ungewissheiten graduell defi nierenund verknüpfen197
Außerirdische Intelligenzen?202
Grade der Zufälligkeit: feiner als Wahrscheinlichkeiten208
5Basar des Bizarren213
Die Seele des Gebildes214
Millionen konkreter Sachverhalte untereinem Hut – drei Beispiele217
Topologische Strukturgleichheit220
Eine kleine Vorgeschichte223
Mannigfaltigkeiten und die Poincaré-Vermutung228
n Dimensionen kinderleicht229
Mannigfaltigkeiten und ihreMikrostruktur229
Die Poincaré-Vermutung231
Als ob eine Differenzialrechnung nichtschon genug wäre …233
Perelman beweist Poincaré-Vermutung236
Das Königsberger Brückenproblem