: Heidrun Kämper
: Aspekte des Demokratiediskurses der späten 1960er Jahre Konstellationen - Kontexte - Konzepte
: Walter de Gruyter GmbH& Co.KG
: 9783110263435
: Studia Linguistica GermanicaISSN
: 1
: CHF 162.70
:
: "Deutsche Sprachwissenschaft; Deutschsprachige Literaturwissen- schaft"
: German
: 356
: Wasserzeichen/DRM
: PC/MAC/eReader/Tablet
: PDF
< >This study brings linguistic history and contemporary history together. Using the tools of discourse analysis it examines the linguistic quality of upheaval in the critical discourse of the late 1960s and considers the concepts of democracy represented in this discourse. The critical theory of the Frankfurt School serves as the point of reference in which these concepts are based. The book is aimed not only at linguists but also at historians and sociologists.



< >Heidrun Kämper, Universität Mannheim.

Vorwort6
Inhalt8
1 Vorläufiger Zugang: Diskursanlässe14
2 Die späten 1960er Jahre als Gegenstand der Sprachwissenschaft26
3 Diskurssemantik: Kontexte und Konzepte32
3.1 Topik – Beteiligte – Texte34
3.2 Vom Wort im Kontext zum Konzept – Diskurssemantik als Konzeptgeschichte45
4 Identifizieren: Die Diskursbeteiligten als Redegegenstand54
4.1 Das Generationenstereotyp58
4.2 Das politische Stereotyp66
4.2.1 Anspruch und Verweigerung82
4.2.2 Stigmatisierung: „Das Gespenst des Faschismus“97
4.2.3 Tabuisierung: „Juden der Gesellschaft“111
5 Kritisieren: Kritik als Philosophie und Lebensform118
5.1 Kommunikationskritik und kommunikative Praxis126
5.2 Sprachkritik und Kritik der Sprachkritik138
6 Entdemokratisieren: Das Faschismussyndrom158
6.1 Enthistorisieren – Analogisieren165
6.2 Kategorisieren: „Der autoritäre Staat“175
6.3 Spezifizieren: Der Staat als „Gewaltmaschinerie“182
6.4 Aspektualisierung: Die „manipulierte Gesellschaft“195
6.5 Abstrahieren: Das System204
7 Legitimieren: Aufhebung des Praxisdefizits212
7.1 „Demokratischer Widerstand“ oder „Spiel mit dem Terror“?224
7.2 „Aufklärung der Massen“ oder „euphemisierende Camouflage“?226
7.3 „Legitimer Druck von unten“ oder „aggressive Willenskundgabe“?235
7.3.1 Gewaltlosigkeit: „Unsere Gewalt “ – unbewaffnete Leiber“239
7.3.2 Politische Gewalt: „Demonstrative und provokatorische Gegengewalt“246
7.3.3 Manifeste Gewalt: „Propaganda der Tat“249
8 Modellieren: Partizipationsdemokratien264
8.1 Pädagogisieren: Theodor W. Adorno – „Der mündige Mensch“282
8.2 Idealisieren: Jürgen Habermas – „Herrschaftsfreier Dialog“288
8.3 Radikalisieren: Rudi Dutschke/SDS – „Direkte Rätedemokratie“295
9 Demokratie – Diskurssemantische Umbruchkonstellationen312
9.1 Thema – Demokratie als Praxis und Vorstellung314
9.2 Beteiligte – Der kritische Diskurs als Soziolekt315
9.3 Konzeptionen – Kontextuell-semantische Familienbande323
10 Fazit328
11 Bibliografie332
11.1 Quellenverzeichnis332
11.1.1 Sammlungen332
11.1.2 Primärquellen332
11.2 Linguistische Sekundärliteratur und Hilfsmittel344
11.3 Historiografische und sonstige Sekundärliteratur352