: Stefan S. Jäger
: Glaube und Religiöse Rede bei Tillich und im Shin-Buddhismus Eine religionshermeneutische Studie
: Walter de Gruyter GmbH& Co.KG
: 9783110268874
: Tillich ResearchISSN
: 1
: CHF 160.00
:
: Sonstiges
: German
: 634
: Wasserzeichen/DRM
: PC/MAC/eReader/Tablet
: PDF
< >The challenges of Late Modernism form the shared horizon of Christian and Buddhist religious-hermeneutic efforts to demonstrate the relevance to everyday life of their respective transmitted doctrines. This work applies an interreligious comparison based on the implicit homiletics of Paul Tillich to examine how a particular understanding of faith and reality affects religious communication. This approach reveals that Buddhism has been a kerygmatic religion from the start, as is especially clear in the tradition of Japanese Shin Buddhism.


< >Stefan S. Jäger, Evangelische Hochschule Tabor, Marburg, Deutschland.

Vorbemerkungen zur formalen Gestaltung der Arbeit und der Transkription fremdsprachlicher Begriffe und Eigennamen17
Verzeichnis der verwendeten Abkürzungen19
1. Einleitung21
1.1 Thema und Ziele der Arbeit21
1.2 Forschungsgeschichte31
1.3 Aufbau und Quellen der Arbeit31
1.4 Zur Methodologie vorliegender Studie33
I. Hauptteil: Glaube und religiöse Rede bei Paul Tillich39
2. Grenzgänge und Brückenschläge41
2.1 Vorbemerkung41
2.2 Die Relevanz Paul Tillichs für den christlich-buddhistischen Dialog43
2.3 Überwindung des „westlichen Provinzialismus“ – Tillichs Japanreise 1960 und die Begegnung mit Jodo-shinshu48
2.4 Paul Tillich als Kommunikator der christlichen Botschaft58
3. Der Glaubensbegriff im Kontext der philosophischen Theologie Tillichs68
3.1 Grundlinien der philosophischen Theologie Tillichs: Funktion, Konstruktionsprinzipien, Durchführung68
3.1.1 Funktion: Apologetik als die Kunst zu antworten68
3.1.1.1 Die „Kirchliche Apologetik“ von 191369
3.1.1.2 Die Weiterentwicklung in der Systematischen Theologie75
3.1.2 Konstruktion: fundamental-ontologische Verhältnisbestimmungen78
3.1.2.1 Sein, Nichtsein und Sein-Selbst78
3.1.2.2 Essenz, Existenz und die multidimensionale Einheit des Lebens81
3.1.2.3 Die paradoxe Gegenwart des Unendlichen im Endlichen in der Erfahrung des Heiligen87
3.1.3 Durchführung92
3.1.3.1 Korrelation von Botschaft und Situation93
3.1.3.2 Das Problem religiöser Sprache99
3.2 Grundstrukturen in Tillichs Glaubensbegriff107
3.2.1 Der Glaubensbegriff als apologetischer Testfall107
3.2.2 Formale Definitionsaussagen111
3.2.3 Die Differenz von „faith“ und „belief“116
3.2.4 Unbedingte Affirmation als Durchbruchserfahrung: absoluter Glaube117
3.2.5 Glaube als anthropologisches Universale im Horizont des multidimensionalen Lebensbegriffs121
3.2.6 Glaube und Heilung126
3.3 Zwischenfazit und Ausblick auf die Predigttheorie130
4. Die Predigttheorie Paul Tillichs135
4.1 Überblick über die Forschungsgeschichte135
4.2 Einzelübersicht über bisherige Arbeiten zu Tillichs impliziter Homiletik137
4.2.1 Veit Brügmann – Religiöse Rede als Korrelation137
4.2.2 Andreas Rössler – Religiöse Interpretation der Wirklichkeit139
4.2.3 William Terrell Sanders – Tillich als Apologetic Preacher141
4.2.4 Peter Cornehl – Befähigung zur Einheit im Konflikt144
4.2.5 Hyung Suk Na – Boundary Preaching147
4.2.6 William Carl Bergmann – Apologetic Preaching150
4.2.7 Erdmann Sturm – Zwischen Apologetik und Seelsorge (Tillichs frühe Predigten)153
4.3 Analyse homiletisch relevanter Texte Paul Tillichs157
4.3.1 Vorbemerkung157
4.3.2 Protestantische Verkündigung158
4.3.3 Der apologetische Dreischritt163
4.3.4 Fokussierung der Botschaft170
4.3.5 Die Irrelevanz und Relevanz der christlichen Botschaft175
4.4 Fazit188
5. Analyse ausgewählter Predigten191
5.1 Methodische Vorbemerkungen191
5.2 Biographischer Hintergrund zu den frühen Predigten193
5.3 Tillichs frühe Predigt über Römer 3, 28 (Nr. 152)197
5.4 Die Marburger Universitätspredigt „Über das Wagnis“ zu Mk 1, 16–20 von 1925203
5.5 Biographischer Hintergrund zu den amerikanischen Predigten207
5.6 „You are accepted“/„Dennoch bejaht“210
5.7 „Our ultimate concern“/„Was uns unbedingt angeht“241
5.8 „Waiting“/„Vom Warten“243
6. Fazit247
II. Hauptteil: Religiöse Rede und „Glaube“ bei Jodo-shinshu251
7. Basisinformationen zu Jodo-shinshu254
7.1 Grundstrukturen des Mahayana-Buddhismus254
7.2 Die Entstehung und Entwicklung von Jodo-shinshu266
7.2.1 Basistexte und zentrale Aspekte der Genese von Jodo-shinshu266
7.2.1.1 Die drei Reines-Land-Sutren266
7.2.1.2 Die Sieben Patriarchen273
7.2.2 Shinran im religiösen Kontext seiner Zeit284
7.2.2.1 Shinrans Leben und religiöse Entwicklung286
7.2.2.2 Überblick über Shinrans Werke298
7.2.3 Die weitere Entwicklung von Jodo-shinshu300
8. Shinjin als religiöse Grunderfahrung bei Shinran und Jodo-shinshu309
8.1 Begriffsgeschichtlicher Hintergrund und das Problem der Übersetzung309
8.2 Strukturelemente und Begründungszusammenhänge von shinjin318