: Clemens Sedmak, Bernhard Babic, Reinhold Bauer, Christian Posch
: Clemens Sedmak, Bernhard Babic, Reinhold Bauer, Christian Posch
: Der Capability-Approach in sozialwissenschaftlichen Kontexten Überlegungen zur Anschlussfähigkeit eines entwicklungspolitischen Konzepts
: VS Verlag für Sozialwissenschaften (GWV)
: 9783531927497
: 1
: CHF 29.50
:
: Sozialpädagogik, Soziale Arbeit
: German
: 200
: Wasserzeichen/DRM
: PC/MAC/eReader/Tablet
: PDF


Prof. Dr. Clemens Sedmak ist Leiter des Zentrums für Ethik und Armutsforschung der Universität Salzburg sowie Präsident des ifz-salzburg - Internationales Forschungszentrum für soziale und ethische Fragen.
Dipl.-Päd. Bernhard Babic ist Research Advisor im Funktionsbereich 'Programme Development' von SOS-Kinderdorf International in Innsbruck.
Dipl.-Päd. Reinhold Bauer ist Geschäftsführer und Pädagogischer Leiter von SOS-Kinderdorf e. V. in München.
Dr. Christian Posch ist Internationaler Direktor des Funktionsbereichs 'Programme Development' von SOS-Kinderdorf International in Innsbruck.

Inhalt5
Vorwort7
Der Fähigkeitenansatz im Kontext von verschiedenen Informationsbasen sozialethischer Theorien11
1. Einleitung11
2. Amartya Sen und die Basis sozialphilosophischer Theorien12
2.1 Sens Kritik von alternativen Ansätzen13
2.2 Der Fähigkeitenansatz als Alternative18
2.3 Der Fähigkeitenansatz als ergänzungsbedürftiger normativer Rahmen22
Fähigkeiten und Fundamentalfähigkeiten29
1. Begrifflichkeiten29
2. Eigenschaften von Fähigkeiten: Leise Kritik am Fähigkeitenansatz36
3. Fundamentalfähigkeiten42
4. Schlussbemerkung: Fundamentalfähigkeiten fördern49
Verwirklichungschancen und Entscheidungskompetenz53
1. Die Kernbegriffe aus Sens Capability Ansatz54
2. Die Rolle von Auswahlentscheidungen im Capability Ansatz56
2.1 Entscheiden bei Nussbaum56
2.2 Bedingungen für Auswahlentscheidungen bei Sen57
2.3 Bildung, Auswahlentscheidungen und soziale Konditionierung59
3. Anforderungen an eine Theorie des Lernens im CA60
4. Auswahlmöglichkeiten, Erfahrung und Bildung62
4.1 Erfahrung als Kernbegriff62
4.2 Die Freiheit des Lernenden64
4.3 Äußere Bedingungen und soziale Kontrolle66
5. Erfahrung als Kategorie für den Capability Ansatz?68
6. Schluss69
Ohne intellektuelle Redlichkeit kein Fortschritt. Kritische Anmerkungen zum Umgang mit dem Capability Approach aus erziehungswis74
1. Einleitung74
2. Zum Entstehungshintergrund des CA75
3. Aspekte der bisherigen Rezeption des CA im deutschsprachigen Raum78
4. Bildungsbegriff und Erziehungsziele als Beispiele für offene Fragen in der Erziehungswissenschaft82
5. Fazit84
Values and Knowledge Education (VaKE) aus Sicht des Fähigkeiten-Ansatzes89
1. Grundlagen von VaKE90
1.1 Kognitives Lernen, Entwicklung und Unterricht91
1.2 Moralische Entwicklung und Moralerziehung92
2. VaKE96
2.1 Die Schritte von VaKE96
2.2 Wichtige Prinzipi97
3. VaKE und der Fähigkeitenansatz im Vergleich105
3.1 Wissenschaftstheorie106
3.2 Kooperation106
3.3 Multiperspektivität106
3.4 Grundbedingungen des Menschen107
3.5 Freiheiten107
3.6 Information, Werte und die Verbindung108
3.7 Verantwortliches Handeln109
4. Diskussion109
Soziale Arbeit und das gute Leben Capabilities als sozialpädagogische Kategorie115
1. Gerechtigkeit und Soziale Arbeit115
2. Die Erfassung menschlichen Wohlergehens118
3. Subjektives Wohlergehen in der empirischen Forschung120
4. Perspektiven des Capabilities Ansatzes125
Gesundheit als Basic Capability. Einflüsse von Armut und Benachteiligung auf das Aufwachsen von Kindern und Jugendlichen136
1. Gesundheit im Wandel der somatischen Kultur137
2. Gesundheitsförderung und capability approach139
3. Gesundheitsförderung bei sozialer Benachteiligung141
Frühkindliche Mentalisierung als eine zentrale »capability« wider die Armut148
1. Einleitung und Fragestellung148
2. Capabilities nach Martha Nussbaum150
3. Basic capabilities für Mentalisierung152
4. Internal capabilities für Mentalisierung154
4.1 Das soziale Biofeedbackmodell der mütterlichen Affektspiegelung154
4.2 Die Markierungshypothese156
5. Combined capabilities und Mentalisierung157
6. Mangel an Mentalisierung und der Bezug zu Armut157
6.1 Mangel an Mentalisierung158
6.2 Bezug zu Armut159
6.3 Interventionsmöglichkeiten161
7. Erbringt die Einordnung des Mentalisierungskonzepts in den capability approach weiterführende Aufschlüsse?162
»Agency« in der mittleren Kindheit: Feldspezifik und Konsequenzen166
1. Konzeptimport und Interdisziplinarität als Impulse für die Kindheitsforschung166
2. Agency heuristische Potenziale für die Kindheitsforschung168
3. Familie, Medien, Sport und Schule: Felder und Resonanzen von Agency in der mittleren Kindheit170
3.1. Familie170
3.2. Medien172
3.4 Beteiligung in der Grundschule175
4. Konsequenzen und Schlussfolgerungen: »Wirkungen« von Agencyerfahrungen177
Kinder, die sich nicht biegen lassen. Psychologische Skizzen zur Resilienz183
1. Klassische Studien zu Resilienz185
2. Biologische Faktoren von Resilienz188
3. Psychologische Faktoren, die Resilienz begünstigen191
4. Pädagogische Implikationen193
Autorenverzeichnis199