: Barbara Seeger
: Das Network-Marketing-Konzept Chancen und Risiken eines Vertriebswegs
: diplom.de
: 9783836601054
: 1
: CHF 42.60
:
: Werbung, Marketing
: German
: 74
: kein Kopierschutz/DRM
: PC/MAC/eReader/Tablet
: PDF
Inhaltsangabe:Einleitung Waren und Güter möglichst effizient vom Hersteller zum Endverbraucher zu bringen, stellt ein zentrales Thema für jedes produzierende Gewerbe dar. Die Möglichkeiten, Vertrieb und Verkauf zu gestalten sind vielfältig und einem ständigen Wandel unterworfen. Handel ist Wandel! Technologischer Fortschritt, gesellschaftliche Entwicklung und damit einhergehende Veränderungen der Konsumentenansprüche sind nur einige Gründe dafür. Der Warenabsatz steht in direktem Zusammenhang mit der Konsumentennachfrage und Kundenpräferenzen bezüglich der Beschaffung. Damit ist der Anbieter gefordert, sein Leistungsangebot und seinen Vertriebsweg den Bedürfnissen der Kunden anzupassen. Ulrich Eggert betont in seinem Beitrag ?Der Handel im 21. Jahrhundert?, dass in Deutschland eine komplexe Nachfrageverschiebung von reinem Warenverkauf hin zu Dienstleistungen stattfindet. Produkte und Dienstleistungen sind nicht mehr voneinander zu trennen. Entsprechend kristallisieren sich für den Einzelhandel drei Handelsstrategien heraus: Preis-Strategie: Entscheidendes Marketing-Instrument ist die absolute Leistungseffizienz. Convenience-Strategie: Einen zentralen Stellenwert besitzt die Beratungsleistung. Kernthemen stellen Service, Betreuung und Bequemlichkeit für den Kunden dar. Strategie der Erlebniswelten: Inhalt ist, vorwiegend dem jungen, wohlhabenden Verbraucher Erlebnisse zu verschaffen. Handelstheater, Unterhaltung, Events und Gastronomie bilden dabei die Schwerpunkte. Folglich ist der Kunde nicht nur über den Preis, gemäß dem Werbeslogan der Media-Markt-Kette ?Geiz ist geil?, zu erreichen, sondern er ist auch bereit, für einen ihm Nutzen bringenden Mehrwert an Leistung mehr Geld auszugeben. Diese Aspekte tragen dazu bei, dass der Trend in Unternehmen dahin geht, bisher vernachlässigte und neue Vertriebswege zu nutzen. Genauso sind in der Bevölkerung verstärkte Tendenzen zu Selbständigkeit und Teilzeitarbeit (auch bei Selbständigen) zu erkennen. Dahinter steht häufig der Wunsch nach größerer Unabhängigkeit und einem Nebenverdienst. Die Möglichkeit, Kindererziehung und Beruf miteinander in Einklang zu bringen, ist vor allem Frauen ein Bedürfnis. Für Unternehmen, die den Dienstleistungsgedanken präferieren, stellt sich die Frage, inwieweit sie ihre Produkte, Leistungen und Vertriebskanäle optimal an den Bedürfnissen der Verbraucher ausrichten können. Eine effektive Absatzwegeplanung sollte eine Kongruenz der Interessen aller Beteiligten im [...]
Inhaltsverzeichnis3
Abkürzungsverzeichnis4
1 Ziel und Aufbau der Arbeit5
2 Was ist Network Marketing?9
2.1 Begriff und Definition9
2.2 MLM im Unterschied zum klassischen Vertriebsweg11
2.3 Abgrenzung zu Direktvertrieb und Franchise14
2.4 Image der Branche und Abgrenzung zu illegalen Systemen19
2.5 Entstehung und Entwicklung – Daten, Zahlen und Fakten24
3 Network Marketing aus dem Blickwinkel der Beteiligten30
3.1 Unternehmenssicht30
3.1.1 Distribution31
3.1.2 Die Chancen des Network Marketing Konzeptes33
3.1.3 Risiken des Network Marketing Konzeptes38
3.1.4 Empfehlungen und Perspektiven41
3.2 Vertriebspartnersicht44
3.2.1 Chancen im Network Marketing45
3.2.2 Schwierigkeiten im Network Marketing51
3.2.3 Empfehlungen und Perspektiven54
3.3 Kundensicht57
3.3.1 Vor- und Nachteile des Network Marketing58
3.3.2 Empfehlungen und Perspektiven61
4 Zusammenfassung und Ausblick64
Literaturverzeichnis69