: Gerald Kröll
: Krisenmanagement in touristischen Einheiten Auswirkungen negativer Umwelteinflüsse und Entwicklungschancen der Tourismuswirtschaft in betroffenen Gebieten
: diplom.de
: 9783836602617
: 1
: CHF 51.50
:
: Kartenzubehör, Sonstiges
: German
: 291
: kein Kopierschutz/DRM
: PC/MAC/eReader/Tablet
: PDF
Inhaltsangabe:Zusammenfa sung: Tourismus, Natur und Technik stehen in enger Beziehung zueinander. Natur nimmt eine zentrale Rolle in der Vermarktung eines touristischen Produkts ein. Erhöhter Platzbedarf, Erschließung neuer Siedlungsräume, technische Hilfen, der (Aus-)bau touristischer Leistungen, etc. kann auch Risiken mit sich bringen. Die vorliegende Diplomarbeit behandelt die strategische Problematik des Managements von Destinationen in Krisensituationen, hervorgerufen durch Naturkatastrophen oder Katastrophen verursacht durch technisches Gebrechen. Diese Arbeit geht der Fragestellung nach, inwieweit derartige negative Ereignisse ein touristisches System beeinflussen. Weiters werden Präventivmaßnahmen vorgestellt um negativen sozialen und ökonomischen Auswirkungen entgegenzuwirken. Die Forschungsarbeit beinhaltet eine kritische Evaluierung der Krisensituation mit besonderem Fokus auf präventive Maßnahmenplanung um Verluste im ökonomischen Sinne bzw. im Sinne der Imageverkörperung einer touristischen Einheit (Destination) zu verringern. Lösungen hinsichtlich einer Ergebnisoptimierung im Falle eines eintretenden negativen Ereignisses werden erarbeitet und in Folge werden entsprechende Empfehlung im Bereich der Krisenprophylaxe abgegeben. Nicht Thema dieser Arbeit sind Fragestellungen hinsichtlich rechtlicher Belange. Die Fragestellung wird unter Anwendung einer Bedarfsforschung erfasst und analysiert. Gang der Untersuchung: Die Studie ist im Wesentlichen in 3 Abschnitte gegliedert. Diese Gliederung gestaltet sich in einen theoretischen Teil (I), in dem durch Sekundärforschung relevante theoretische Grundkenntnisse aus der Literatur erhoben werden sollen. Der zweite Teil dieser Arbeit beinhaltet den empirischen Teil (II) welcher die Analyse der Fallbeispiele (Lawinenkatastrophe im Februar 1999 in Galtür und Tunnelunglück in Kaprun 2002) umfasst und schließlich die Schlussbetrachtung - Conclusio (III) in welcher die zentralen Erkenntnisse der Arbeit zur Beantwortung der forschungsleitenden Fragen zusammengeführt werden sowie einer Empfehlung zur weiterführenden Forschung. Eine Analyse der Fallbeispiele wird mittels der vorhandenen Literatur vollzogen und mit den Aufzeichnungen aus den Ergebnissen der teilstrukturierten Experteninterviews ergänzt. In der Behandlung der Thematik fokussiert das Fallbeispiel von Galtür im Besonderen auf das Handeln der Krisenakteure im Bereich von Hilfsmaßnahmen, die akute Krisenphase vor Ort, den [...]
ABSTRACT5
INHALTSVERZEICHNIS7
ABBILDUNGS- UND TABELLENVERZEICHNIS13
ABKÜRZUNGSVERZEICHNIS14
TEIL I: THEORETISCHE GRUNDLAGEN15
1. EINLEITUNG15
1.1. Aufbau und Inhalt der Arbeit16
1.1. Forschungsfrage18
1.2. Forschungsmethodik18
2. GRUNDLAGEN ZU KRISEN20
2.1. Entwicklung des Krisenbegriffs20
2.2. Begriffsabgrenzung Krise21
2.3. Klassifikation und Verlauf von Krisen25
2.4. Beschreibung von Unternehmungskrisen34
2.5. Neue Aspekte des Krisenbegriffs35
3. KRISENMANAGEMENT39
3.1. Management39
3.2. Traditionelles Krisenmanagementverständnis39
4. KRISENMANAGEMENT IM TOURISMUS47
4.1. Krisenplanung und organisatorische Maßnahmen49
4.2. Das System Tourismus50
4.3. Das touristische Produkt52
4.4. Negative Ereignisse und die Rolle der Medien54
4.5. Neue Aspekte und Trends des touristischen Produktes60
4.6. Strategische Aspekte des touristischen Krisenmanagements61
4.7. Ausblick Innovationsmanagement63
5. BETEILIGTE EINHEITEN UND WIRKUNGSBEREICHE64
5.1. Der Konsument65
5.2. Das touristische Produkt und weitere Wirkungsbereiche78
6. MITTEL UND METHODEN DES KRISENMANAGEMENTS88
6.1. Produktpolitik89
6.2. Preispolitik92
6.3. Distributionspolitik93
7. KOMMUNIKATION IM KRISENMANAGEMENT96
7.1. Kommunikation im traditionellen Krisenmanagementverständnis96
7.2. Kommunikation in Modellen Krisenmanagement in sozialen Systemen96
7.3. Risiko- versus Krisenkommunikation100
7.4. Strategien für Krisenkommunikation im Tourismus105
TEIL II: EMPIRIE106
8. DIE LAWINENKATASTROPHE VON GALTÜR109
8.1. Das Paznauntal und die Gemeinde Galtür, Daten und Fakten109
8.2. Die Bedeutung des Tourismus in der Destination113
8.3. Das negative Ereignis und seine Auswirkungen119
8.4. Beurteilung der Krise121
8.5. Chronologie der Ereignisse des 23. und 24. Februar 1999122
8.6. Krisenmanagement und Wirkungsbereichsanalyse126
8.7. Kommunikationsmaßnahmen und Neupositionierung152
8.8. Krisenplanung, Krisenbewältigung und Krisenprävention154
8.9. Schuldfragen und kritische Stimmen159
9. DAS GLETSCHERBAHNUNGLÜCK VON KAPRUN160
9.1. Das Unternehmen Gletscherbahnen160
9.2. Bedeutung des Tourismus in der Destination Europa Sportregion161
9.3. Das negative Ereignis und seine Auswirkungen162
9.4. Chronologie der Ereignisse163
9.5. Krisenmanagement und Wirkungsbereichsanalyse164
9.6. Die Rolle der Angehörigen176
9.7. Infrastrukturelle Maßnahmen179
9.8. Strategische Marketingplanung im touristischen Bereich181
9.9. Krisenplanung, Krisenbewältigung, Krisenprävention184
9.10. Lehren aus Kaprun185
TEIL III: CONCLUSIO189
10. ZENTRALE ERKENNTNISSE DER ARBEIT189
10.1. Die Arbeit des Krisenmanagements189
10.2. Der Faktor Zeit189
190189
10.3. Strategische Maßnahmen192
10.4. Staatliche Hilfeleistung193
10.5. Krisenprophylaxe194
11. WEITERFÜHRENDE FORSCHUNGSFRAGEN196
LITERATURNACHWEIS197
ANHANG204