: Gabriele Lindemann, Vera Heim
: Erfolgsfaktor Menschlichkeit Wertschätzend führen - wirksam kommunizieren. Ein Praxishandbuch
: Junfermann Verlag
: 9783873878143
: 2
: CHF 25.30
:
: Erwachsenenbildung
: German
: 224
: kein Kopierschutz/DRM
: PC/MAC/eReader/Tablet
: PDF/ePUB
Wünschen Sie sich mehr Leichtigkeit und Freude im Kontakt mit Kollegen und Ihren Teams? Möchten Sie, dass Menschen kooperieren und gemeinsam an einem Strang ziehen, um Ziele zu erreichen? Wertschätzende Kommunikation ist dabei eine Kernkompetenz für alle Menschen, die am Arbeitsplatz etwas bewegen wollen. Auf Basis ihrer langjährigen Erfahrungen in Unternehmen haben die Autorinnen das Modell der Gewaltfreien Kommunikation für den Geschäftsalltag anwendbar gemacht. In diesem Buch erfahren Sie, - wie Sie sich effektiv ausdrücken, für Ihre Anliegen einstehen und gleichzeitig Ihre Gesprächspartner ernst nehmen; - wie Sie Ihren kooperativen und situativen Führungsstil weiterentwickeln und neun Strategien für effektives Beziehungsmanagement nutzen können; - wie Sie zu einer wertschätzenden Unternehmenskultur beitragen, in der Sie mehr Raum für Initiative, Handlungsfähigkeit und Win-Win-Lösungen schaffen und so den langfristigen Unternehmenserfolg sichern.

Vera Heim ist zertifizierte GFK-Trainerin und Coach. Seit 2004 bietet sie mit 'The Coaching Company' Seminare in Zürich an und setzt sich für eine wertschätzende Unternehmenskultur ein. Gabriele Lindemann ist zertifizierte GFK-Trainerin, Coach und Inhaberin von 'Menschen und Ziele' in Nürnberg, Ausbildung und Beratung für menschliche Unternehmenskultur 
<P>Wenn wir unsere Kunden fragen, wie sie von anderen behandelt werden möchten, dann bekommen wir meist zur Antwort:"Offen, ehrlich, respektvoll, mit echtem Interesse, Wertschätzung und Akzeptanz." Auf die Frage, wie sie dies bewirken können, hören wir dann beispielsweise:"... indem ich mich selbst so verhalte." In der Tat wirkt es sehr ansteckend, seinen Mitarbeitenden und Kollegen zu zeigen, dass ihre Anliegen ernst genommen werden. Diese sind dann eher bereit, sich ebenfalls kooperativ zu verhalten. Dies entspricht auch menschlichen Grundprinzipien, die mehrfach in der Neurobiologie erforscht wurden. Unsere Erfahrung zeigt, dass die wirkliche Motivation am Arbeitsplatz nicht allein durch Geld entsteht. Bleiben Mitarbeitende nur wegen des Geldes, so sind sie in der Regel auch bereit, das Unternehmen zu verlassen, wenn die Konkurrenz mehr bietet. Diese Form der Mitarbeiterbindung halten wir deshalb für fraglich. Ist die finanzielle Existenz erst einmal gesichert, möchten die Menschen in ihrer Arbeit zufrieden sein, Wertschätzung erleben und einen sinnvollen Beitrag zu etwas leisten. Ist dieses gewährleistet, stärkt es die Bindung an das Unternehmen und die Motivation, zum Unternehmenserfolg beizutragen, wächst. In Zahlen und Fakten spiegelt sich das auch in den anfangs erwähnten Studien von KPMG und Gallup wider: Das in der Arbeitswelt am meisten genannte Anliegen ist, als Person mit seiner eigenen Leistung gesehen zu werden.</P><P>Vielleicht haben Sie die Wertschätzende Kommunikation schon kennen gelernt und Elemente davon ermutigt ausprobiert. Hier zeigen wir Ihnen Wege auf, wie Sie sich der elementaren Einstellung hinter diesem Kommunikationsmodell weiter nähern können. Wenn Sie diese Methode als Technik benutzen, um zu einem ganz bestimmten Ergebnis zu kommen, wird es nicht funktionieren, ohne dass Beziehungen darunter leiden. Stattdessen geht es im Kern darum, dass Sie eine wertschätzende Beziehung zu anderen aufbauen, in der die Anliegen aller Beteiligten zählen. So schaffen Sie eine Basis, aus der heraus Menschen freiwillig und gerne zusammen arbeiten. Die Auswahl einiger Grundannahmen in der Wertschätzenden Kommunikation verdeutlicht dieses:<BR>1. Menschen sind bereit zu kooperieren, wenn Sie vertrauen können, dass sie mit ihren eigenen Anliegen gesehen und gehört werden.<BR>2. Bedürfnisse sind die Motivation jeglichen menschlichen Handelns. Jedes Verhalten dient der Erfüllung von Bedürfnissen.<BR>3. Jede Form von Kritik, Angriff, Vorwurf usw. ist Ausdruck unerfüllter Bedürfnisse.<BR>4. Jeder Mensch hat bemerkenswerte Ressourcen und Fähigkeiten, die uns erfahrbar werden, wenn wir durch Empathie mit ihnen in Kontakt kommen.<BR>5. Es gibt keine Hierarchie auf der menschlichen Beziehungsebene, es besteht Gleichwertigkeit unter allen.</P><P>Diese Annahmen laden möglicherweise zur Diskussion ein. Entscheidend finden wir dabei, sich selbst zu fragen: Inwieweit ist es nützlich und hilfreich so zu denken? Stellen Sie sich vor, Sie haben einen Konflikt mit einem Kollegen. Sie hatten mit ihm vereinbart, dass er Ihnen die dringend benötigten Zahlen für Ihre Kundenpräsentation bis heute liefert. Jetzt teilt er Ihnen mit, dass er noch Wichtigeres zu tun hätte und die Zahlen nicht zusammentragen konnte. Nehmen wir an, Sie hätten sich entschieden, die oben erwähnten Sätze als Ihre persönliche Wahrheit anzusehen. Wie würde sich dies auf den Gesprächsverlauf auswirken?</P>
Inhalt6
1. Vorwort10
2. Einleitung12
3. Menschlich führen – Luxus oder Notwendigkeit?18
3.1 Führen heißt Handeln auf verschiedenen Ebenen19
3.2 Klare Verständigung spart Zeit und Geld21
Eine Vision22
3.3 Zurück in die Steinzeit mit Blick auf die Zukunft22
3.4 Einfluss nehmen, statt Macht ausüben23
3.5 Der Mensch: Einzelkämpfer oder kooperatives Beziehungswesen?24
3.6 Wertschöpfung durch Wertschätzung25
4. Sprache beeinflusst den Führungsalltag28
4.1 Wenn uns Konflikte re(a)gieren28
4.2 Wie wir andere mit unserer Sprache dominieren30
4.3 Wie Konflikte entstehen und eskalieren32
5. Das Fundament Wertschätzender Kommunikation36
5.1 Auf die Einstellung kommt es an38
5.1.1 Durchsetzen – aufgeben – nachgeben – Win-Win?39
5.2 Empathie – emotionale Intelligenz40
5.3 Rollenverständnis und Führungsstil mit WSK41
6. Klar und einfach: die positive Handlungssprache42
6.1 Mit den Fakten beginnen43
6.2 Den eigenen Kompass als Wegweiser nutzen46
6.3 Den Motor menschlichen Handelns erkennen52
6.4 Zum Handeln bewegen55
6.4.1 Motivationsräder58
6.5 Kurz und prägnant ins Gespräch starten62
6.6 Gesprächsführung auf Augenhöhe64
7. Verhandlungen in eigener Sache: die Vorbereitung68
7.1 Der rote Faden für effiziente Gespräche68
7.1.1 Den eigenen Standort bestimmen69
7.1.2 Die Perspektive wechseln72
7.1.3 Vorbehalte klären73
7.1.4 Handlungsspielräume erweitern75
7.1.5 Das Navigationssystem einstellen77
7.2 Ein Leitfaden als Wegweiser79
8. Erfolge feiern und Chancen nutzen84
8.1 Erfolgsstrategien stärken84
8.2 Innerer Kritiker und innerer Entscheider85
8.3 Bedauern statt Entschuldigen87
9. Hürden meistern90
9.1 Umgang mit Widerständen90
9.1.1 Hören – wählen – bewusst reagieren90
9.1.2 Empathie – Verbindung aufbauen92
9.1.3 Verantwortungsbereiche unterscheiden94
9.2 Entscheidungen treffen95
9.2.1 Vom Dilemma zur Klarheit96
10. Gespräche aus der Praxis102
10.1 Delegieren102
10.2 B