: Ruediger Dahlke
: Das Raucherbuch Psychologie und Be-Deutung des blauen Dunstes -
: Goldmann Verlag
: 9783641059675
: 1
: CHF 6.20
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: Gesundheit
: German
: 288
: Wasserzeichen
: PC/MAC/eReader/Tablet
: ePUB
Der intelligente Weg zum Nicht-Rauchen

Jedes Krankheitheitssymptom hat seine Be-Deutung und damit eine Botschaft für den Betroffenen – auch das Rauchen. Aus den einzelnen Symptomen des individuellen Rauchverhaltens lassen sich die seelischen Hintergründe erkennen und deuten. Ruediger Dahlke entschlüsselt die seelischen Muster des Rauchens und hilft dem betroffenen Leser, sich von seinen unbewussten gesundheitsschädlichen Gewohnheiten zu verabschieden und über das bewusste Ritual die Nikotinsucht zu überwinden.

Dr. med. Ruediger Dahlkearbeitet seit über 40 Jahren als Arzt, Autor und Seminarleiter. Mit Büchern von »Krankheit als Weg« bis »Krankheit als Symbol« begründete er seine ganzheitliche Psychosomatik, die bis in mythische und spirituelle Dimensionen reicht. Die Buch-Trilogie »Die Schicksalsgesetze«, »Das Schatten-Prinzip« und »Die Lebensprinzipien« bildet die philosophische und praktische Grundlage seiner Arbeit. Seine »Peace Food«-Buchreihe half dabei, den pflanzlich-vollwertigen Lebensstil populär zu machen. Ruediger Dahlke nutzt Live- und Online-Veranstaltungen, um die Welt der Seelenbilder zu beleben und zu eigenverantwortlichen Lebensstrategien anzuregen. Über seine Plattform Dahlke4you bietet er Fasten-, Detox- und Abnehm-Kuren an.
"Kapitel 11 Die Behandlung des Rauchens(S. 151-152)

Umdenken für Raucher und Antiraucher

Nach allem Vorausgegangenen dürfte verständlich geworden sein, wie wenig es darum gehen kann, das Rauchen so schnell wie möglich loszuwerden, zu beseitigen oder auf irgend­eine listige neue Art aus der Welt zu schaffen. Es lässt sich eben nichts so einfach aus der Welt schaf­fen. Und da Rauchen für den Raucher Sinn und meist Ventilcharakter hat, ist es natürlich nicht sinnvoll, dieses Ventil einfach zuzustopfen.»Die Behandlung des Rauchens« ist auch nicht gleichbedeutend mit der»Behandlung des Rauchers«. Das Thema hat immer zwei Seiten und geht Raucher und Nicht­raucher bzw. Antiraucher an.

Die Basis jeder sinnvollen Be­handlung dieses Themas ist das Weglassen aller Anklagen und Verurteilungen von beiden Seiten. Rauchen ist ein Symptom und keine böswillige Missetat, und Raucher verdienen Hilfe und Unterstützung, nicht Schaden­freude und Ablehnung. So wäre der erste und vielleicht schon schwierigste Schritt bei der Behandlung des Rauchens, ihm von allen Seiten den Status eines Symptoms einzuräumen. Das for­dert von den Rauchern ihrerseits Mut und die Eigenehrlichkeit, sich die eigene Situation ohne Beschönigungen einzugestehen. Für jeden weiteren Umgang und jede etwaige Behandlung des Rauchens ist dieser Moment der ehrlichen Bilanz entschei­dend.

Aus der Deutung von Symptomen und Werbung lassen sich die eigenen Bedürfnisse erspüren, die im Rauchen gelebt werden. Auch die Angst vor bestimmten Symptomen kann ein persönliches Thema enthüllen. Falls ein Symptom oder die eigene Marke nicht besprochen wurden, kann sich deren Be­deutung doch aus den Analogien zuÄhnlichem ergeben. In der Typeneinteilung schließlich wird sich jeder Mensch finden, umfasst sie doch das ganze Spektrum der zwölf Archetypen.

Zu dem entdeckten Haupttyp gehören sicherlich noch Anteile von anderen Typen, und einiges fällt dafür natürlich auch weg. Jedenfalls könnte sich hier die Grundlage ergeben, sich selbst als Raucher einzuschätzen und ehrlich zu betrachten. Solch eine ehrliche Bilanz erfordert Zeit, und es wäre si­cherlich gut, die eigenen Erkenntnisse schwarz auf weiß zu Pa­pier zu bringen. Der erste Schritt könnte eine Stoffsammlung all jener Bedürfnisse sein, die das Rauchen für einen erfüllt. Eine gute Frage hierzu wäre: Was fehlt mir, wenn ich nicht mehr rauche? Im zweiten Schritt folgt die Ordnung dieser Bedürfnis­se nach ihrer Wichtigkeit und Bedeutung für einen ganz persön­lich.

Das schwerwiegendste Bedürfnis kommt so ganz oben links in der Hierarchie zu stehen, ein eher unwichtiger Nebenaspekt ganz unten links zum Schluss. Im dritten Schritt geht es dann darum, für das jeweilige Bedürfnis entsprechende Alternativen zu finden und dann rechts von dem Bedürfnis aufzuführen. Die Frage hierzu könnte lauten: Gibt es etwas, das mir dieses Bedürfnis genauso gut oder sogar noch besser als Rauchen befriedigen kann oder wenigstens in diese Richtung geht?"