: Beate Brüggemeier
: Wertschätzende Kommunikation im Business Wer sich öffnet, kommt weiter. Wie Sie die Gewaltfreie Kommunikation im Berufsalltag nutzen
: Junfermann Verlag
: 9783873878068
: 1
: CHF 31.70
:
: Angewandte Psychologie
: German
: 208
: kein Kopierschutz/DRM
: PC/MAC/eReader/Tablet
: PDF/ePUB
Kennen Sie das? Ein Gespräch mit einer Kollegin oder einem Mitarbeiter entwickelt sich zu einer Abfolge von Angriffen, Verteidigungen und Rechtfertigungen? Dabei ist Ihnen doch eigentlich an einem respektvollen Miteinander gelegen! Hinter missglückten Kommunikationssituationen stecken häufig keine bösen Absichten. Vielmehr sind es mangelnde Kenntnisse darüber, wie sich Kommunikationsprozesse so gestalten lassen, dass Ziele erreicht werden das Gegenüber Wertschätzung erfährt. Das geeignete Tool: die Wertschätzende Kommunikation, deren vier Schritte auf Marshall Rosenbergs Gewaltfreier Kommunikation basieren. In diesem Buch erfahren Sie, wie Sie mithilfe dieses Ansatzes Ihr Führungs- und Kommunikationsverhalten professionalisieren und mit Ihrer Sprache Einfluss, Erfolg und Menschlichkeit erreichen.

Beate Brüggemeier ist zertifizierte GFK-Trainerin, Kommunikations- und Managementberaterin mit eigenem Unternehmen in Hofheim am Taunus. Ihr Fachwissen erlangte sie von namhaften Psychologen, wie Marshall Rosenberg und Friedemann Schulz von Thun. Ihre Spezialgebiete sind Konzepte der wertschätzenden Führung und Kommunikation für die freie Wirtschaft. www.beatebrueggemeier.de
<P>Warum geschieht es immer wieder, dass Sprache trennt statt zu verbinden? Unsere Kommunikation bringt Missverständnisse hervor, obwohl wir Verständigung anstreben. Täglich urteilen und interpretieren wir in Bezug auf Menschen und Situationen, privat wie geschäftlich. Wir nehmen das meist als natürlich hin und sind uns dessen häufig gar nicht bewusst.</P><P>Wenn wir eine trennende Sprache sprechen, dann urteilen wirüber andere Menschen, welches Verhalten uns nicht gefällt oder was wir an ihnen auszusetzen haben. Wir sprechenüber Menschen anstatt mit Menschen. Die Aufmerksamkeit richtet sich eher auf das Fehlverhalten als auf das, was Menschen brauchen. Wenn sich zum Beispiel ein Mitarbeiter viele Gedankenüber Details macht, dann ist er pingelig,übergenau und sieht alles kompliziert. Wenn sich jedoch ein Vorgesetzter mehr Gedankenüber Details macht als der Mitarbeiter, dann ist der Mitarbeiter schlecht organisiert, schwer von Begriff oder nimmt alles auf die leichte Schulter. Das sind Denkweisen, die weder uns selbst das Leben verschönern noch eine Zusammenarbeit fördern.</P><P>Natürlich ist das Urteilsvermögen wichtig. Es ist notwendig, dass Sie Dinge bewerten und entsprechend danach handeln. Manager glänzen, wenn sie schnell in der Lage sind, Sachverhalte analytisch zu bewerten und Entscheidungen zu treffen.</P><P>Im Kontakt mit anderen Menschen ist es jedoch wichtig, dass Sie eine Form der Bewertung finden, die ein Miteinander fördert, ohne sichüber andere zu stellen - in einer offenen, fairen und wertschätzenden Haltung.</P><P>Wenn Sie bereit sind, auf versteckte, subtile Ausdrucksweisen in Ihren eigenen Worten zu achten, entdecken Sie schnell, dass Worte Fenster oder Mauern sein können.</P>
Cover1
Inhalt6
Übungsverzeichnis9
1. Herausforderungen heute10
2. Einleitung12
3. Dicke Luft kostet Geld16
4. Macht mit statt Macht u?ber18
5. Worte können Fenster oder Mauern sein20
6. Die vier Schritte der Wertschätzenden Kommunikation22
6.1 Das Modell der Wertschätzenden Kommunikation24
6.2 Erster Schritt: Beobachtung26
6.3 Zweiter Schritt: Gefu?hl34
6.4 Dritter Schritt: Bedu?rfnis47
6.5 Vierter Schritt: Bitte55
7. Selbstverantwortung u?bernehmen66
7.1 Sie haben die Wahl – Autonomie erkennen68
8. Selbstempathie – Das Wesentliche in sich selbst hören72
8.1 Die Signale des Körpers hören73
8.2 Der Prozess der Selbstempathie74
9. Nach außen aufrichtig kommunizieren82
9.1 Aufrichtig kommunizieren auf einen Blick85
10. Erfolgsfaktor Empathie86
10.1 „Ich kann Sie verstehen!“88
10.2 Empathisch zuhören90
10.3 Empathie im Kundenservice92
10.4 Bad News94
10.5 Empathie im Verkaufsgespräch96
10.6 Empathie in der Familie97
10.7 Effektivität steigern durch Empathie99
10.8 Übung: Empathie102
11. Vier Wahlmöglichkeiten des Hörens – Umgang mit Angriffen und Vorwu?rfen106
11.1 Übungen: Wahlmöglichkeiten des Hörens109
12. Ärger kostet Zeit112
12.1 Ärger-Prozess114
12.2 Ärger ausdru?cken, ohne zu verletzen120
13. Umgang mit Selbstvorwu?rfen und Fehlern124
13.1 Prozess Innerer Kritiker – Innerer Entscheider auf einen Blick126
14. Kritik130
14.1 Kritik hören131
14.2 Kritik ausdru?cken134
15. Nein sagen, Nein hören138
15.1 Zeitdiebe im Arbeitsalltag: „Nicht Nein sagen können“138
15.2 Nein-Sagen heißt, eine Entscheidung treffen140
15.3 Nein hören143
16. Gespräche vorbereiten und fu?hren146
16.1 Zwanzig Überlegungen zur Gesprächsgestaltung149
16.2 Mitarbeitergespräche: Begegnen statt beurteilen150
17. Aufgaben delegieren152
17.1 Delegieren auf einen Blick156
17.2 Wertschätzend delegieren157
18. Wertschätzung160
18.1 Wertschätzung hat nichts mit Loben zu tun160
18.2 Wertschätzung ausdru?cken164
18.3 Lob in Wertschätzung u?bersetzen165
18.4 Übungen: Wertschätzung ausdru?cken167
18.5 Passt Wertschätzung in die Geschäftswelt von heute?169
18.6 Die Kunst, Wertschätzung zu empfangen171
18.7 Dankbarkeit in der Familie172
18.8 Warten Sie nicht auf Wertschätzung, ku?mmern Sie sich darum173
18.9 Selbstwertschätzung als Kraftquelle nutzen174
19. Interviews176
19.1 Interview mit Dr. Alexander Rehm, Geschäftsfu?hrer, Fresenius Kabi Deutschland GmbH in Bad Homburg v.d.H.176
19.2 Interview mit Michael Kolbenschlag, Partner und Mitglied des Vorstands der Rödl Consulting AG, Unternehmensberatung in Nu?rnberg180
19.3 Interview mit Bu?rgermeisterin Gisela Stang, Stadt Hofheim am Taunus184
19.4 Interview mit Stefany Du?cker, Thomas Cook AG in Oberursel186
19.5 Interview Aja-Textor-Goethe-Haus Alten- und Pflegeheim in Frankfurt/M.190
20. Nachklang und Danksagungen194
21. Wortschatz fu?r Gefu?hle und Bedu?rfnisse196
Literatur202