: Simon Hegelich, David Knollmann, Johanna Kuhlmann
: Agenda 2010 Strategien - Entscheidungen - Konsequenzen
: VS Verlag für Sozialwissenschaften (GWV)
: 9783531930923
: 1
: CHF 23.90
:
: Politikwissenschaft
: German
: 260
: Wasserzeichen/DRM
: PC/MAC/eReader/Tablet
: PDF
Die sozialdemokratische Agenda 2010 ist in vielerlei Hinsicht ein noch nicht ausreichend erklärtes politisches Phänomen. Weder wurde bislang der systematische Versuch unternommen, zu klären, was überhaupt Inhalt dieses diffusen Reformpakets war, noch ist abschließend geklärt, was die strategischen Ziele der Schröderschen Reformagenda waren und ob bzw. wie diese überhaupt erreicht wurden - kurz: Warum sich die SPD für diese Politik entschieden hat. Der vorliegende Band beantwortet diese offenen Fragen.

Dr. Simon Hegelich, ist seit 2010 Koordinator des Smart Networks der geistes- und sozialwissenschaftlichen Graduiertenschulen der Westfälischen Wilhelms-Universität Münster.
David Knollmann, ist seit 2010 studentischer Mitarbeiter an der Westfälischen Wilhelms-Universität Münster.
Johanna Kuhlmann, B.A., ist seit 2010 studentische Mitarbeiterin an der Westfälischen Wilhelms-Universität Münster.
Inhaltsverzeichnis5
Verzeichnis der Tabellen9
Verzeichnis der Abbildungen10
1 Einleitung11
1.1 Die Agenda 2010 aus politikwissenschaftlicher Perspektive13
1.2 Theoretische Fundierung15
1.2.1 Die Strategiedebatte in der Politikwissenschaft15
1.2.2 Bounded Rationality: Strategien, um mit Grenzen umzugehen18
1.2.3 Politiker als Policy-Seekers21
1.2.4 Politiker als Office-Seekers22
1.3 Aufbau der Analyse23
2 Phase I: „Agenda-Politikfi ohne Agenda 201025
2.1 Szenario25
2.2 Entscheidungen26
2.2.1 Die Riester-Rente 2001 – Pfadwechsel in der Rentenpolitik27
2.2.2 Permanentes muddling through: Der Entscheidungsprozess der Rentenreform 200131
2.2.3 Die Hartz-Gesetze 2002-2005 – Pfadwechsel in der Arbeitsmarktpolitik34
2.2.4 Von der Re-Regulierung zur Rekommodifizierung36
2.2.5 „Hartzfiund „Riesterfi: Kern-eformen der Agenda 201043
2.3 Strategien43
2.3.1 Policy-Dimension44
2.3.1.1 Programmatischer Wandel: Das Schröder-Blair-Papier, die Lissabon-Strategie und ein neues Gerechtigkeitsparadigma44
2.3.1.2 Nach dem „Ende des Korporatismus“: Sozialdemokratisches Regieren als „Experimental Law-Making“50
2.3.1.3 Die Hartz-Kommission als funktionales Äquivalent sozialdemokratischer Regierungspolitik61
2.3.2 Politics-Dimension64
2.3.2.1 Vote-Seeking: Programmatische Aspekte65
2.3.2.2 Framing, Blaming and Credit-Claiming: Die sozialdemokratische Legitimation der Riester-Reform67
2.3.2.3 Coalition-Seeking: Sozialdemokratische „Agenda-Politik“ als Vorbereitung einer Großen Koalition?76
2.4 Konsequenzen78
2.4.1 Policy-Dimension78
2.4.1.1 Arbeitsmarkt78
2.4.1.2 Rentenversicherung79
2.4.1.3 Zwischen Dezember 2002 und März 2003: Weichenstellungen im Kanzleramt81
2.4.2 Politics-Dimension84
2.4.2.1 Auf der Flutwelle zum Erfolg: Bundestagswahl 200284
2.4.2.2 Wahlverhalten 200287
2.4.2.3 Der Absturz: Landtagswahlen 200388
2.4.2.4 Strategische Optionen zum Ende der ersten Agenda-Phase89
3 Phase II: There is no Alternative!91
3.1 Szenario91
3.2 Entscheidungen92
3.2.1 Gesundheitspolitik92