Gurkensaat Peter Nachtigalls sechster Fall
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Franziska Steinhauer
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Gurkensaat Peter Nachtigalls sechster Fall
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Gmeiner-Verlag
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9783839235621
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Hauptkommissar Peter Nachtigall
:
1
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CHF 9.90
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Krimis, Thriller, Spionage
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German
:
420
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Wasserzeichen/DRM
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PC/MAC/eReader/Tablet
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PDF/ePUB
Ein nebliger Novemberabend in der Lausitz. Kommissar Peter Nachtigall wird in das Herrenhaus der Unternehmerfamilie Gieselke gerufen. Maurice, der sechsjährige Enkel des Spreewälder 'Gurkenkönig' und Hobbyjägers Olaf Gieselke liegt tot im Arbeitszimmer - erschossen mit einem Gewehr aus dem Arsenal des Großvaters. Am nächsten Tag wird eine weitere Leiche entdeckt. Es handelt sich um den Naturschutzaktivisten Wolfgang Maul, der sich für die Wiederansiedlung von Wölfen in der Lausitz eingesetzt hatte. Nachtigall beginnt sich durch ein Gestrüpp aus Hass, Neid und dunklen Geheimnissen zu kämpfen ...
Franziska Steinhauer ist verheiratet, hat drei erwachsene Kinder und lebt seit 1993 in Cottbus. Nach dem Abitur studierte sie Pädagogik. Seit 2004 arbeitet sie als freie Autorin. Die Schwerpunkte ihrer literarischen Tätigkeit sind Kriminalromane und Kurzgeschichten, in und um Cottbus und den Spreewald. 2014 hat sie außerdem ein Studium in Forensik (M.Sc.) an der Technischen Universität Cottbus abgeschlossen. Das hierdurch erworbene Wissen setzt sie ein, um die in ihren Krimis beschriebenen kriminaltechnischen Untersuchungen und die Rekonstruktion von Tathergängen realitätsgetreu darzustellen. Ihre psychologisch ausgefeilten Kriminalromane ermöglichen tiefe Einblicke in das pathologische Denken und Agieren des Täters. Mit Geschick verknüpft sie mörderisches Handeln mit Lokalkolorit und dem Blick auf aktuelle gesellschaftliche Entwicklungen.
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(S. 111-112)
»Was haben wir?«, eröffnete Nachtigall wieüblich die Abschlussrunde des Tages.»Wir habe einen verletzte leibliche Vater, dessen Sohn lieber mit dem neuen Partner der ExFrau lebe wollt. In Kanada!«»Willst du damit sagen, er käme als Täter infrage?«, hakte Skorubski scharf nach.»Nein. Nicht wirklich. Er hat außerdem ein Alibi. Er isch gar net da g’wese.«»Haben wir das schon gründlichüberprüft?« Nachtigall sah von seinen Notizen auf.»Nein. Er war bei einer Freundin, hat er ang’ebe. Bettina Büttner. Mit der lebt er z’samme. Sie wohne in der Lipezker Straße. Ich check das morge«, antwortete Wiener und begann mit einer Liste für den kommenden Tag.
»Hat die Spurensicherung schon was geschickt?«»Ja, hier«, meinte Skorubski und zog drei eng beschriebene Blätter Papier aus der Handakte.»Keine Hinweise auf gewaltsames Eindringen. Sie haben die Türen und Fenster gründlichüberprüft. Auf dem Rasen gab es keinerlei verwertbare Spuren, nur unspezifische Eindrücke, und wenn der Täter auf dem Steinpflasterweg kam, sind ohnehin keine zu erwarten.«»Es hat hoffentlich jemand daran gedacht, Fingerspuren vom Klingelknopf zu sichern?«
»Ja. Nur verwischte Spuren, nichts für die Computerauswertung. Und bevor du fragst, sie haben auch den Klingelknopf am Tor nicht vergessen.« Skorubski grinste.»Aber eigentlich braucht man gar nicht zu klingeln. Du kannstüberall ohne Problemeüber den Zaun klettern, dazu musst du nicht einmal besonders sportlich sein«, informierte Wiener die Runde. Nachtigall warf dem Kollegen einen besorgten Blick zu. Irgendetwas hatte sich an dessen Sprechweise geändert.
Der sympathische Dialekt war kaum noch zu hören! Er würde Michael bei Gelegenheit darauf ansprechen, nahm er sich vor.»Einen Täter ohne Schlüssel, der nicht klingeln muss und auch kein Fenster aushebelt, hat doch wahrscheinlich jemand reingelassen.«»Hm, was ist mit dieser Katzenklappe? Johannes Gieselke hatte doch erwähnt, dass man auf diesem Weg unbemerkt ins Haus gelangen könnte.« Nachtigall sah Albrecht Skorubski erwartungsvoll an. Wennüberhaupt jemand da durchpasst, muss er extrem schlank sein.
Ich glaube, Gieselke Junior hat diesen Weg schon seit Jahrzehnten nicht mehr benutzt. Ein Handballenabdruck konnte gesichert werden, oberhalb der Klappe. Er stammt von der Haushaltshilfe. Sie stützt sich da immer ab, wenn sie den unteren Teil der Katzentür abwischt.«»Also auch kein Weg ins Haus. Kein verlorener Schlüssel, die Nachbarn haben keinen Besucher bemerkt. Es fehlt nichts, jedenfalls nach Aussage der Hauseigentümer. Und warum sollten sie uns belügen?«
Der Wol f
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Danksagung
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