: Ruth Kohlndorfer-Fries
: Diplomatie und Gelehrtenrepublik Die Kontakte des französischen Gesandten Jaques Bongars (1554-1612)
: Walter de Gruyter GmbH& Co.KG
: 9783484970892
: Frühe NeuzeitISSN
: 1
: CHF 128.40
:
: Kulturgeschichte
: German
: 324
: Wasserzeichen/DRM
: PC/MAC/eReader/Tablet
: PDF

In the late 16th century France rose to be a great power after decades of religious civil war. For this, King Henri IV depended on highly qualified envoys and correspondents. Jaques Bongars (1554?1612) was one of these diplomats. As a scholar and humanist he also belonged to an international network. In his political missions, Bongars was often able to use his many contacts with Germany, The Netherlands, England and Eastern Europe. The biography affords an insight into the day-to-day workings of European diplomacy at the beginning of the Modern Age.



Ruth Kohlndorfer-Fries, München.

Frontmatter1
Inhalt5
Einleitung11
1. Biographischer Hintergrund29
2. Diplomatie als Beruf – das Bild des Gesandten im späten 16. Jahrhundert44
3. Handlungsmöglichkeiten und Wirkungsgrenzen – Bongars’ diplomatische Tätigkeit im Reich58
4. Zur Praxis der Gelehrsamkeit – Sammeln, Tauschen, Edieren von Büchern und das Verfassen eigener Schriften96
5. Empfänger der politischen Berichterstattung: Der französische Hof und die Pariser Parlamentsjuristen119
6. Informierte Gelehrte – gelehrte Informanten. Die Reichsstädte: Knotenpunkte des Kommunikationssystems der Diplomaten139
7. Die gelehrten Räte an den protestantischen Höfen im Reich180
8. Exkurs. Wissenschaftsinteresse und Wissenschaftsförderung – Kontakte zu Ärzten, Alchemisten, Astronomen und Astrologen210
9. Die Zusammenarbeit mit niederländischen und englischen Gesandten und Informanten238
10. Die Ostachse der Beziehungen – Kontakte nach Böhmen, Mähren und Schlesien253
Schluss. Einige Thesen zur frühneuzeitlichen Diplomatie271
Backmatter281