: Barbara Mohr, Daniela Stoecker
: Neue Weiterbildungskonzepte im Betrieb Moderne Lernformen individuell kombinieren und arbeitsplatznah einsetzen
: wbv Media
: 9783763944903
: 1
: CHF 15.80
:
: Erwachsenenbildung
: German
: 52
: Wasserzeichen/DRM
: PC/MAC/eReader/Tablet
: PDF

Wenn es um betriebliche Weiterbildung geht, suchen Unternehmen nach Arbeitszeit sparenden und damit kostengünstigen Alternativen zu den klassischen Weiterbildungsangeboten. Doch neue Lernkonzepte - insbesondere mediengestützte Lernformen - sind weitgehend unbekannt. 

Dieser Leitfaden entstand im Rahmen des Projektes"LABOR - Lernarrangements begleiten und organisieren", in dem Bildungsverantwortliche im Betrieb und externe Bildungsberater gemeinsam neue Lernformen kennen gelernt und beurteilt haben. Schritt für Schritt zeigen die Autorinnen, wie die neuen Lernkonzepte für den eigenen Betrieb genutzt werden können.

Die Autorinnen


Daniela Stoecker ist wissenschaftliche Mitarbeiterin beim f-bb in Nürnberg. Barbara Mohr leitet das Zentrum für betriebliches Weiterbildungsmanagement beim f-bb, Nürnberg.

LABOR – Bildungsverantwortliche und Bildungsberater lernen gemeinsam (S. 39-40)

Vom LABOR in die betriebliche Weiterbildungspraxis

Das Projekt „Labor – Lernarrangements begleiten und organisieren" , verfolgte das Ziel, sowohl die Verantwortlichen für betriebliche Bildung als auch die Bildungsanbieter (freie Trainer, Berater, Bildungsträger) mit neuen Lernarrangements vertraut zu machen, sodass eine Implementierung im Betrieb gelingt bzw. Unternehmen auf entsprechende externe Angebote von Bildungsträgern zurückgreifen.

Die Teilnehmer konnten sich im Projekt über neue Lernformen und Lernarrangements informieren und diese zugleich selbst erproben. Die auf diese Weise gesammelten Erfahrungen waren Basis dafür, neue Weiterbildungskonzepte für den eigenen Bedarf zu entwickeln und diese im Betrieb optimal umzusetzen. Personalverantwortliche und Bildungsberater erhielten die Gelegenheit, neue Lernarrangements kennenzulernen, sie zu erproben, Erfahrungen zu sammeln und Konzepte für ihren konkreten Bedarf zu entwickeln und auf ihre Funktionalität für den eigenen praktischen Bedarf zu prüfen. Für die Bildungsanbieter ergab sich mit der Teilnahme an „LABOR" eine doppelte Chance: Sie konnten als Anbieter neue Lernarrangements erproben und gleichzeitig feststellen, wie Unterstützungsleistungen für Betriebe und deren Mitarbeiter aussehen müssen.

Sie lernten im direkten Gespräch mit den Personalverantwortlichen, welche Wünsche und Probleme diese bei der Einführung und Umsetzung von Blended-Learning- Arrangements haben und können nun mit einem bedarfsgerechten Angebot für die Firmen, die sich Weiterbildung von extern einkaufen, reagieren. Das LABOR-Konzept wurde in vier Regionen Bayerns umgesetzt. Es nahmen rund 100 Personalverantwortliche und Bildungsanbieter an der Weiterbildung teil.

Konzept und Ablauf von LABOR

LABOR ist als Blended-Learning-Arrangement konzipiert und modular aufgebaut. Es gliedert sich in vier Module, von denen jedes in sich abgeschlossene Themen- und Praxisblöcke beinhaltet. Die Teilnehmer erwerben sich im Zeitraum von vier Monaten Kenntnisse und Kompetenzen zu folgenden Themen:

1. Neue Lernformen und Lernarrangements in der betrieblichen Praxis umsetzen (E-Learning und Blended Learning) .
2. Lernberatung und Lernprozessbegleitung, Qualifizierungsberatung, Teletutoring
3. Bildungsmarketing
4. Neue Weiterbildungskonzepte für KMU
Inhalt4
Einleitung6
Wettbewerbsfaktor Weiterbildung6
Neue Weiterbildungskonzepte10
Aktueller betrieblicher Bildungsbedarf10
Arbeitsplatznahes Lernen13
Lernen in und durch Kooperationen19
Neue Weiterbildungskonzepte in der betrieblichen Praxis24
Schritte des erfolgreichen Einführens neuer Lernformen25
Internes Weiterbildungsmarketing30
Unterstützung durch externe Bildungsberatung34
Beratungsfelder34
Handlungsbedarf im Vorfeld35
LABOR – Bildungsverantwortliche und Bildungsberater lernen gemeinsam40
Konzept und Ablauf von LABOR41
Erfolgsfaktoren für Blended Learning – Erfahrungen aus dem LABOR- Projekt42
Best-Practice-Beispiele43
Infos zum Thema48
Checklisten48
Weiterführende Literatur51
Linkliste52