: Sira Rabe
: Gefangen
: SALAX
: 9783866085626
: 1
: CHF 3.60
:
: Erzählende Literatur
: German
: 144
: DRM
: PC/MAC/eReader/Tablet
: ePUB
Delia ist jung, attraktiv und ungebunden. Weil das Geld knapp und die Neugier groß ist, übernimmt sie einen harmlosen Job in einem Edelbordell, als ein Herr auf sie aufmerksam wird.Der anfangs harmlose Nebenjob entwickelt sich zu einem erotischen Abenteuer, als sie hartnäckig umworben wird, doch einen Schritt weiter zu gehen.Ihr anfänglicher Widerstand schmilzt langsam dahin und schließlich lässt sie sich ein auf das Abenteuer ihres Lebens.Sie begibt sich in die Obhut ihres neuen Herren und genießt das Leben in dieser neuen Welt der Lust. Ihre naive, unschuldige Art und ihre Unerfahrenheit als Liebessklavin tragen ihr übriges dazu bei, eine intensive Beziehung zwischen Herr und Sklavin entstehen zu lassen. Nach und nach verfällt sie ihm, ohne seine wahren Absichten zu durchschauen. Als er sie verschwinden läßt ist er sich sicher: Niemand wird nach ihr suchen, denn er hat an alles gedacht ...Sira Rabe ist das Pseudonym einer Autorin, die auch in anderen Genres schreibt, und diese streng von ihrer erotischen Seite trennen möchte. Siras Romane sind romantische Soft-SM-Geschichten. Ihre Heldinnen sind ein wenig scheu aber doch neugierig. Auf der Suche nach einer Veränderung in ihrem Leben und der großen Liebe sind sie ein wenig Abenteuer nicht abgeneigt.

Kapitel 1

Der Himmel hatte alle Schleusen geöffnet und entleerte seine vollen Stauseen. Ein ausgesprochenes Sauwetter! Überall standen tiefe Pfützen auf den Wegen und Delia fragte sich, welcher Teufel sie dazu verführt hatte, ausgerechnet heute einen Einkaufsbummel zu machen. Eigentlich überstiegen diese Ausgaben sowieso ihr Budget und sie wusste, dass es die pure Frustbekämpfung war.

Gerade eben sprangen flackernd die Straßenlaternen an und warfen Re-flexionen auf die Wasserflächen, auf denen die herabfallenden Regentropfen dichte Kringel bildeten. Zögernd betrachtete Delia die Leuchtreklame des Ladens gegenüber.Lovetoys for girls. Sollte sie oder sollte sie nicht? Nun, wenn sie ein wenig Spaß haben wollte, dannmusste sie wohl! Sie gab sich einen Ruck, tänzelte geschickt um die Pfützen herum und schüttelte unter dem Vordach stehend gründlich ihren pitschnassen Regenschirm aus, ehe sie eintrat.

Ein helles Glockenspiel, das durch den Luftzug beim Öffnen der Tür in Schwung gebracht wurde, kündigte ihren Besuch an. Sabrina hatte das richtige Feingefühl bewiesen, als sie ihr diesen Laden empfohlen hatte. Er wirkte übersichtlich, unaufdringlich, mit einer persönlichen Note. Überall hingen bunte Lichterketten und Girlanden an den Regalen und zauberten eine stimmungsvolle Atmosphäre. Die Decke war teilweise mit Spiegelkacheln verkleidet, teils dunkelblau gestrichen, und die darin eingelassenen Spots wirkten wie übergroße Sterne.

Delia stellte den Regenschirm in dem bereitstehenden Schirmständer neben der Tür ab und ließ ihren Blick schweifen. Schade, dass ihre beste Freundin ausgerechnet heute keine Zeit hatte. Da gab es einmal im Vierteljahr diese coole Einkaufsnacht, in der selbst die kleineren Geschäfte bis vierundzwanzig Uhr geöffnet hatten, und sie war nicht dabei.

Sabrina arbeitete als Stewardess. Der absolute Traumjob, den Delia auch gerne gelernt hätte. Aber ein paar kleine Mängel verhinderten, dass sie die Aufnahmeprüfung schaffte. Sabrina kam viel herum, hatte meistens zwischen Hin- und Rückflug genügend Zeit für eine ausgedehnte Stadttour und wusste inzwischen in allen ausländischen Flughafenstädten, wo es die interessantesten Geschäfte gab. Delia hatte ihr anfangs voller Neid zugehört, wenn sie davon erzählte. Davon und von ihren verschiedenen Liebhabern. Sabrina kannte keine Scham. Sie nannte zügellos Details und amüsierte sich königlich, wenn Delia dabei errötete und sich in spielerischem Entsetzen die Ohren zuhielt. Auf jeden Fall war Sabrina auf derartige Ausnahmeregelungen der Einkaufszeiten nicht angewiesen. Ihr boten sich genügend Gelegenheiten. Aber Delia hätte sie trotzdem gerne beratend dabeigehabt.

Im Gegensatz zu ihr kaufte Sabrina schon seit langer Zeit immer wieder mal Sexspielzeug, benutzte es als zusätzlichen Spaßfaktor beim gemeinsamen Sex mit ihrem Lover, hatte aber bislang erfolglos versucht, Delia davon zu überzeugen. Aber jetzt, da Delias Freund sie nach dreieinhalb Jahren w