: Klaus Wübbelmann (Hrsg.)
: Handbuch Management Audit
: Hogrefe Verlag Göttingen
: 9783840918834
: 1
: CHF 32.60
:
: Management
: German
: 298
: Wasserzeichen/DRM
: PC/MAC/eReader/Tablet
: PDF

Was ist ein Management Audit? Welche Kompetenzmodelle können zu Grunde gelegt werden? Wovon hängt der Erfolg eines Management Audits ab? Das Buch gibt einen umfassendenÜberblick&uum ;ber Konzepte, Vorgehensmodelle, Methoden und Erfolgsfaktoren im Management Audit.

Neben konzeptionellen Grundüberlegungen wird z.B. erläutert, welche rechtlichen Aspekte beim Einsatz eines Management Audits zu berücksichtigen sind und wie die richtigen Berater dafür ausgewählt werden können. Interessante Projekte aus der Praxis unterschiedlicher Unternehmen werden vorgestellt.

Der Band beantwortet die Fragen, wie ein Management Audit vorbereitet und eingeführt wird, welche Methoden und Instrumente eingesetzt und welche Veränderungen der Managementstrukturen und -prozesse dadurch erreicht werden können. Abschließend werden Trends und Entwicklungslinien für die zukünftige Entwicklung des Management Audits aufgezeigt. 

Unternehmen sucht Unternehmer (S. 115-116)

1 Das bfw– Unternehmen für Bildung– gibt sich eine neue Struktur
Das Berufsfortbildungswerk Gemeinnützige Bildungseinrichtung des DGB GmbH (bfw) ist seit 50 Jahren bundesweit in der beruflichen Bildung und Beratung tätig. Im bfw und seinen Tochterunternehmen Berufsfortbildungswerk GmbH (bfw), inab– Ausbildungs- und Beschäftigungsgesellschaft des bfw mbH und weitblick– Personalpartner GmbH engagieren sich rd. 2.300 Mitarbeiter/innen in ca. 230 Bildungsstätten für die Sicherung von zukunftsfähigen Arbeitsplätzen.

Der Mensch und seine berufliche Kompetenz sind Ausgangspunkt und Basis für das Dienstleistungsangebot der bfw-Unternehmen. Dazu gehören die individuelle Beratung und Betreuung, die berufliche Aus-, Fort- und Weiterbildung, Personalentwicklungsmaßnahmen, Personaltransfer, die Begleitung von Umstrukturierungen sowie die konkrete Vermittlung in den Arbeitsmarkt.

Zum Kundenkreis zählen Berufstätige und Arbeitssuchende unterschiedlichsten Alters ebenso wie die Bundesagentur für Arbeit, Unternehmen, Verwaltungen, Ministerien, Betriebs- und Personalräte.

Durch die Kenntnis der speziellen Bedürfnisse der Region ist das Berufsfortbildungswerk (bfw) ein kompetenter Partner mit stets neuen und innovativen Dienstleistungsangeboten. Mit diesem Hintergrund bieten wir passgenaue Weiterbildungslösungen. Diese bedingen eine ausführliche Beratung des Einzelnen bis hin zur Durchführung von Bildungs- und Qualifizierungsanalysen.

1.1 Ausgangslage

Veränderungsdruck
Die wirtschaftlich schwierige Entwicklung in den Jahren 2000 und 2001 machte klar: Nur wenn sich das Berufsfortbildungswerk grundlegendändert, kann es in der Weiterbildungslandschaftüberleben. Zudem wurde immer deutlicher: Wir müssen unsere Ertragskraft verbessern und unsere Angebotsstrukturüberarbeiten.

Die Herausforderungen der Arbeitsmarktpolitik durch die„Gesetze für moderne Dienstleistungen am Arbeitsmarkt" („Hartz-Gesetze") beschleunigten im Jahr 2002 zusätzlich die schon in den Vorjahren begonnenen Veränderungsüberlegungen. Bereits angestoßene Wege und Projekte wurden mit neuen und weiterenÜberlegungen verknüpft, um den strukturellen Wandel des Unternehmens zu erarbeiten.

Ziele

Die Zielstellung wurde wie folgt umrissen:

- Stärkung der dezentralen Einheiten,
- Verbesserung der Kommunikation, der Führungsstruktur und Steuerungsfähigkeit im Unternehmen,
- Kostenoptimierung und Risikominimierung,
- Flexiblere Ausrichtung am Markt.

1.2 Neue Struktur

„Zukunfts- und Sanierungskonzept 2005"

Um flexiblere und marktgerechtere Strukturen zu schaffen wurde 2003 mit dem„Zukunfts- und Sanierungskonzept 2005" eine einschneidende Veränderung der Aufbauorganisation des Konzern bfw beginnend ab 01.01.2004 beschlossen.

Der grundlegende Umbau der Unternehmensstruktur beinhaltete im Kern die Auflösung der 12 Zweigniederlassungen und die Verankerung von 29 Geschäftsstellen und einer Sondereinrichtung in den Regionen. Das bedeutete einerseits eine völlige Umgestaltung der bisherigen bfw-Führungsstruktur und andererseits eine wesentlich dezentralere Aufstellung am Markt. Mit dieser Restrukturierung wurde der Notwendigkeit Rechnung getragen, dass die Marktoperationen schneller an den regionalen Wirtschaftsräumen und Kundenstrukturen ausgerichtet wurden. Durch die Bündelungübergreifender fachlicher Betreuungs-, Beratungs- und Steuerungsfunktionen in der Konzernzentrale des bfw wurden die Geschäftsstellen zusätzlich entlastet.

Inhaltsverzeichnis6
Vorwort14
Einleitung18
1 Nachgefragt: Was ist ein Management Audit?18
2 Management Audit als Potenzialeinschätzung20
3 Kritik am Management Audit22
3.1 Keine neuen Erkenntnisse22
3.2 Methodische Untiefen26
3.3 Ideologieverdacht27
3.4 Systemvergessenheit29
4 Blicke in die Praxis32
Literatur38
Subjektive Erfolgstheorien von Management Audits – eine Expertenbefragung40
1 Einleitung40
2 Subjektabhängigkeit von Befragungen41
3 Studie43
3.1 Stichprobe43
3.2 Fragebogen45
3.3 Ergebnisse46
4 Fazit52
Literatur54
Beraterauswahl und Beratersteuerung im Management Audit56
1 Einleitung56
2 Beratungsnachfrage und -angebot – ein Überblick57
2.1 Beratungsumsätze57
2.2 Beratungsgebiete/-bedarfe57
2.3 Beratungsangebot58
3 Professioneller Umgang mit Beratern59
3.1 Einsatz von Beratern60
3.2 Elemente eines effektiven Beratermanagements61
3.3 Lösungsansätze62
3.4 Nutzen des professionellen Beratungsmanagements63
4 Beraterauswahl64
4.1 Auswahlprozess64
4.2 „Common Pitfalls“65
5 Beraterauswahl und -steuerung in Management Audit- Projekten73
5.1 Projektdefinition und Bedarfsermittlung73
5.2 Evaluation75
5.3 Steuerung (Beratermanagement)78
Literatur79
Deutsche Bahn AG: Management Audits und strategische Führungskräfteentwicklung80
1 Ausgangsbedingungen80
2 Unternehmenssituation81
3 Der Managementplanungsprozess MPP82
3.1 Ziele82
3.2 Ablauf83
4 Zusammenfassung89
Literatur90
Das Interaktive Management Audit von Roland Berger90
9290
1 Konzept und Prozess92
2 Praxisbeispiel 197
2.1 Zielsetzungen und Vorgehenskonzept97
Ziele des Management Audit- Projekts97
Definition der Zielpersonen97
Transparente Kommunikation97
Strategisches Anforderungsprofil97
2.2 Interviewstruktur98
Kernmaßnahmen98
Punktesystematik98
Halbstrukturierter Interviewleitfaden98
Abbildung 1:99
Fragearten99
Erfahrungsbasierte Übertragungen100
Problemdurchdringung100
Kritische berufliche Situationen100
2.3 Ergebnisse101
Intellektuelle Kompetenz101
Klausurtagung101
Exemplarische Ergebnisse101
3 Praxisbeispiel 2102
3.1 Ausgang